Leukämie bei Kindern und Jugendlichen

An dieser Stelle findet Ihr Informationen rund um das Thema pädiatrische Leukämie, zum Beispiel

    – deutsche Übersetzungen zu aktuellen relevanten Artikeln und Studien zu pädatrischen Leukämien

    – Aufzeichnungen von Online-Patientenseminaren

    – aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und Treffen

    – sowie allgemeine Neuigkeiten und interessante Informationen zu dieser Erkrankung

 


 

An Krebs erkrankte Kinder haben ein 17fach erhöhtes Risiko, bis zum Alter von 30 Jahren erneut eine Krebserkrankung zu entwickeln. Am häufigsten seien dabei die akute lymphatischen Leukämie (ALL) und die akute myeloische Leukämie (AML), berichtete der Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz, Peter Kaatsch, in der "Ärzte Zeitung".

Im Kinderkrebsregister wurden zwischen 1980 und 2002 beinahe 34.000 krebskranke Kinder erfasst, von denen 389 Kinder (1,1%) einen Zweittumor entwickelt hatten. Derzeit läuft ein auf fünf Jahre ausgerichtetes und im Jahre 2004 endendes Forschungsvorhaben zur systematischen Beurteilung von Fragstellungen zur erneuten Krebserkrankung im Kindesalter. Das Projekt wird gefördert durch das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Kompetenznetzes Pädiatrische Onkologie und Hämatologie.

Ein Grund für das in den letzten Jahren häufigere Auftreten von Zweittumoren liege in den deutlich verbesserten Überlebensraten der Kinder, sagte Kaatsch. Inzwischen lebten mehr als zwei Drittel (70%) der Kinder mit Krebs länger als zehn Jahre. Je länger die kleinen Patienten aber überlebten, desto eher könne sich ein weiterer Tumor bilden. Aber auch eine genetische Veranlagung könne zum Entstehen eines Zweitkrebses beitragen. 

Die Heilungsraten seien sehr unterschiedlich. So könnten mehr als 90% aller Kinder mit einem Retinoblastom, einem Tumor am Auge, geheilt werden. Bei einer AML lebten nach fünf Jahren nur noch die Hälfte der Betroffenen. Auch die Therapieform kann Kaatsch zufolge offenbar das Risiko für einen Zweittumor erhöhen. Erste Ergebnisse einer Studie zeigten, dass das Risiko für einen erneuten Krebs bei einer Strahlentherapie mit der Höhe der Dosis zunehme. Auch bestimmte Chemotherapeutika könnten das Risiko für einen Zweittumor erhöhen.

Bisher sei jedoch nicht klar abzugrenzen, ob die Zweiterkrankungen Folge der Primärtherapie oder eines erhöhten genetischen Erkrankungsrisikos zu betrachten sind.
Im Bereich dieser Abgrenzung besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, weil sich hieraus Folgerungen für eine gezielte Veränderung der Primärtherapie sowie für die Erstellung angemessener und praktikabler Nach- und Vorsorgeprogramme ergeben.

Quellen:
Webseite des Kinderkrebsregisters
Yahoo-Artikel vom 03.08.2003

Hohe Konzentrationen des Metalls Wolfram in der Umwelt stehen im Verdacht, bei Kindern Leukämie zu verursachen. Darauf deuten Untersuchungen in den USA an Orten mit besonders hoher Rate an Blutkrebs hin.

So waren in der kleinen Gebirgsstadt Fallon in Nevada in den vergangenen fünf Jahren 17 Kinder an Leukämie erkrankt. Der statistische Durchschnitt für eine Stadt dieser Grössenordnung liegt für den gleichen Zeitraum weit unter einer Erkrankung. Der Forscher Paul Sheppard von der Universität Tuscon verglich daraufhin die Metallkonzentrationen von Baumringen der vorigen fünf Jahren mit denen der 80er Jahre, als es noch keine Häufung von Leukämie-Erkrankungen gab. Die Analyse ergab, dass sich die Wolfram-Konzentrationen in den jüngeren Baumringen deutlich erhöht hatten, andere Metallwerte waren dagegen unverändert.

US-Gesundheitsbehörden stellten nachträglich bei Untersuchungen von Leitungswasser und Urin ebenfalls erhöhte Wolfram-Konzentrationen fest. In zwei Städten in Arizona und Kalifornien, Sierra Vista und Florin, wo es auch gehäuft zu Leukämiefällen gekommen war, mass der Wissenschaftler wieder sehr hohe Wolfram-Werte. In Sierra Vista waren sogar die Konzentrationen in der Luft erhöht. Beide Städte liegen in der Nähe von alten Wolfram-Minen.

Zwar gilt das Metall bislang offiziell nicht als Krebs erregend. Mindestens eine Studie lieferte jedoch nach einem Bericht des Magazins "Nature" schon Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem Metall und tumorartigen Veränderungen in Zellen.

Quelle:
Yahoo!-Artikel vom 26.12.2003

Glivec ist wie die meisten Arzneimittel in ihrer Wirksamkeit bisher noch unzureichend speziell für Kinder untersucht worden. Faustregeln wie "Kinder nehmen die Hälfte" oder die Umrechnung nach Körpergröße oder Gewicht gehen in die falsche Richtung - Kinder sind auch rein biologisch keine "kleinen Erwachsenen". Da jedoch bei an CLL oder AML erkrankten Kindern nach einer fehlgeschlagenen Transplantation die medikamentöse Therapie lebensrettend sein kann, sind Studien zur Dosierung, Verträglichkeit und Wirksamkeit dringend nötig. Eine Forschergruppe aus den USA und Kanada hat diese Punkte erstmals in einer Phase-I-Studie untersucht und ihre Ergebnisse nun im Fachmagazin Blood vorgestellt.

Ergebnisse

Hierbei wurden die Ergebnisse einer klinischen Studie an 31 jungen Patienten zwischen 3 und 20 Jahren veröffentlicht, die eine Resistenz in einer Philadelphia-Chromosom-positiven Leukämie (ALL, CML) entwickelt hatten. Ziel der Studie war, dosislimitierende Giftigkeiten und die Pharmakokinetik zu bestimmen. 

Die Teilnehmer der Studie erhielten tägliche Dosen zwischen 260mg und 570mg/m2 über eine Dauer von 28 Tagen (Hinweis: die Dosis wird in Studien bei Kindern anhand der Körperoberfläche in m2 dokumentiert). Die Ergebnisse waren gut: Von 12 CML-Patienten, die eine zytogenetische Antwort zeigten, hatten10 ein komplettes und 1 eine teilweises zytogenetisches Ansprechen. Unter den 10 ALL-Patienten, die ein morphologisches Ansprechen erreichten, erreichten sieben ein M1- und einer ein M2-Knochenmark

Nebenwirkungen waren ähnlich den Erfahrungen bei Erwachsenen: Es wurde in der Studie keine maximal tolerierte Dosis identifiziert. Die aus der Imatinib-Therapie bekannten Nebenwirkungen taten bei weniger als 5% der Patienten auf und schlossen Übelkeit (Grad 1 und 2), Erbrechen, Ermüdung, Durchfall und reversible Zunahmen von Serumtransaminasen ein. Ein Patient, der 440mg/m2 einnahm, zeigte dosiseinschränkende Gewichtszunahme. 

Die tägliche orale Gabe von Imatinib wurde insgesamt von Kindern mit Philadelphia-Chromosom-positiver Leukämie in Dosen von 260-570mg/m2 gut vertragen; die Verabreichung von 260-340mg/m2 liefern eine ähnliche systemische Wirkung wie die bei Erwachsenen übliche Dosis zwischen 400 und 600mg.

Hintergrund

Die meisten Arzneimittel, die Kinderärzte sehr jungen Patienten in Krankenhäusern und Praxen verabreichen, sind in ihrer Wirksamkeit nicht speziell für Kinder untersucht worden. Die Faustregel "Kinder nehmen die Hälfte" ist völlig unzutreffend, denn Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Medikamenten hängen stark vom Stoffwechsel des Patienten ab, der nichts mit der Körpergröße zu tun hat - Kinder sind biologisch keine "kleinen Erwachsenen". Auch die Methode, die Dosis nach dem geringeren Körpergewicht umzurechnen, funktioniert nicht immer: Kleinkinder im Krabbelalter scheiden Medikamente beispielsweise sehr schnell aus und benötigen – bezogen auf ihr Körpergewicht – erheblich höhere Dosen als Erwachsene. 

Das Problem bei Studien mit Kindern: Einerseits werden Studien mit Kindern kontrovers diskutiert, andererseits aber sind genau fehlende Daten das Problem in der klinischen Praxis. Andererseits lohnt es sich nur in den seltensten Fällen finanziell für die Pharmaindustrie, Medikamente auch für die Zulassung bei Kindern zu testen: die Studien sind besonders aufwändig und teuer, gleichzeitig verheißt das Marktsegment "Kinder" nur geringen Umsatz. In den USA wurde hier ein finanzieller Anreiz für die Pharmafirmen geschaffen: wer Medikamente auch an Kindern erprobt, erhält längeren Patentschutz auf die Substanz. In Europa dagegen stecken Bestrebungen, die Situation der kleinen Patienten zu verbessern, noch in den Kinderschuhen; die neue EU-Direktive zur Durchführung klinischer Studien verschärft die bürokratischen Bedingungen für Arzneimittelstudien mit Kindern noch weiter.

Quellen:

  • Artikel im Fachmagazin Blood von Juni 2004: "Imatinib mesylate (STI571) for treatment of children with Philadelphia chromosome-positive leukemia: results from a Children's Oncology Group phase I study"
    Martin A Champagne, Renaud Capdeville, Mark Krailo, Wenchun Qu, Bin Peng, Marianne Rosamilia, Martine Therrien, Ulrike Zoellner, Susan Blaney, and Mark Bernstein 
    Hopital Ste-Justine, Montreal, Quebec, Canada
    Novartis Pharma AG, Basel, Switzerland
    Children's Oncology Group, Arcadia, California, USA
    Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA
  • NDR-Artikel vom 26.11.2002: "Fehlende Studien – Pillen für Kinder unzureichend geprüft"
Ein erst kürzlich entdecktes Transportprotein ist die Ursache für eine immer wieder auftretende Chemotherapieresistenz bei leukämiekranken Kindern und Jugendlichen. Für diese Entdeckung wird jetzt Dr. Daniel Steinbach von der Kinderklinik des Universitätsklinikums Jena mit dem Forschungspreis 2003 der Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro höchstdotierte Preis für pädiatrisch-onkologische Forschung im deutschsprachigen Raum wird Dr. Steinbach wurde am 18. Juni 2004 auf der Tagung der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) in Berlin überreicht. 

Obwohl die Heilungschancen bei Leukämiepatienten, besonders bei Kindern, in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert werden konnten, werden die Ärzte immer wieder mit Patienten konfrontiert, deren Leukämiezellen eine hohe Resistenz gegenüber der Chemotherapie aufweisen. Die Behandlung schlägt bei den Betroffenen entweder gar nicht oder sehr schlecht an, mit der Folge von Rückfällen. Auf der Suche nach den Ursachen dafür analysierte Dr. Steinbach in seiner mit dem Kind-Philipp-Preis ausgezeichneten Studie die Resistenzmechanismen der Leukämiezellen. Er konnte anhand der Blutproben von 150 Patienten zeigen, dass einem bestimmten Eiweißstoff, dem Transportprotein MRP3, eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Therapieresistenz bei Kindern und Jugendlichen zukommt. Je größer die Menge an MRP3 (Multidrug Resistance-associated Protein 3) in den Leukämiezellen ist, umso schlechter sprechen die Patienten auf die Behandlung an. Der Grund liegt darin, dass MRP3 als ein Transportprotein in der Außenhülle der Leukämiezellen für den Ausstoß von zellfremden Stoffen verantwortlich ist. Das trifft auch auf die Medikamente der Chemotherapie zu, die von dem Eiweiß aus den Zellen herausgepumpt werden und so nicht an ihren Wirkungsort im Inneren der Zelle gelangen können. 


Therapieresistenz gilt auch bei Erwachsenen

Inzwischen sind in einer noch unveröffentlichten Folgestudie die von Dr. Daniel Steinbach für die Kinderleukämie belegten Mechanismen von Forschern aus Paris auch für Therapie-Resistenz bei leukämiekranken Erwachsenen bestätigt worden.

"Für die klinische Praxis können daraus zwei Schlussfolgerungen gezogen werden", erklärt Dr. Steinbach die Auswirkungen seiner Entdeckung. "MRP3 kann als ein wichtiger prognostischer Marker mit Signalwirkung genutzt werden, dessen Vorhandensein bereits vor der Therapie auf eine mögliche Resistenz hinweisen kann. Tritt das Transportprotein in großen Mengen auf, muss die Behandlung individuell angepasst werden, indem der Patient von vornherein eine längere und höher dosierte Therapie erhält." 


Neuer Therapieansatz

Darüber hinaus ergibt sich aus der Entdeckung der Rolle des MRP3 auch ein neuer Ansatz für die Therapie: Die Funktion des Proteins kann durch ein bereits zugelassenes Medikament effektiv gehemmt werden, so dass die chemotherapeutischen Zytostatika nicht mehr aus den Zellen hinaus gepumpt werden. "In beiden Fällen könnten sich dadurch die Heilungschancen für therapieresistente Leukämie-Patienten wesentlich verbessern", so Steinbach. Dies zu untersuchen, wird nun das Ziel klinischer Folgestudien sein, die teilweise bereits in den USA und in Holland angelaufen sind. 

Der Kind-Philipp-Preis für pädiatrisch-onkologische Forschung wird alljährlich von der Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung im Stifterverband der Deutschen Wissenschaft als Forschungspreis für die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der pädiatrisch-onkologischen Forschung im deutschsprachigen Raum verliehen. Den Forschungspreis 2003 teilt sich der Jenaer Universitätsmediziner Dr. Steinbach mit einem weiteren Preisträger aus Tübingen. 


Ansprechpartner:
Dr. Daniel Steinbach 
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 938270
E-Mail: 


Quelle: Pressemitteilung der Uni Jena
Jährlich erkranken in Deutschland rund 700 Kinder an Leukämie. Insbesondere bei der häufigeren Form der Erkrankung bei Kindern, der ALL, sind in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt und Heilungsraten deutlich über 80% erzielt worden. Die Therapie der AML, an der rund ein Fünftel der jungen Leukämiepatienten erkranken, ist jedoch schwieriger. Eine von der Deutschen Krebshilfe geförderte Therapieoptimierungsstudie an 77 Kliniken in Deutschland, Schweiz, Österreich und Tschechien soll die Behandlung verbessern.


Etwa 130 Kinder erkranken hier zu Lande pro Jahr an AML. Noch vor 30 Jahren verlief diese Form der Leukämie bei Kindern fast immer tödlich. Durch die erfolgreichen Therapiestudien, die seit 1978 mit der Studienzentrale in Münster von Prof. Dr. Günther Schellong und Prof. Dr. Ursula Creutzig begonnen wurden, konnten die Überlebenschancen der betroffenen Kinder auf mittlerweile fast 60% verbessert werden. Jetzt geht es darum, auch den übrigen 405 der kleinen Patienten langfristig zu helfen. Um dies zu erreichen, wurde im neuen Studienkonzept der Therapieoptimierungsstudie erneut die Dosisintensität der Chemotherapie verstärkt. Dieses ist nach Angaben von Creutzig und Reinhardt durch die besondere "Verpackung" eines wirksamen Medikaments, dem Daunorubicin, in eine Fetthülle, den sogenannten Liposomen, möglich. Ansonsten wäre das Risiko der Nebenwirkungen, insbesondere einer gefürchteten Herzschädigung, zu groß.

Außerdem wurde als weiteres Medikament das so genannte "2-Chloro-2-Deoxyadenosin (2-CDA)", für Patienten der Hochrisikogruppe eingeführt. Die intensive zytostatische Therapie stellt hohe Anforderungen an die an der Studie beteiligten Kliniken. Insbesondere die Beherrschung und Vermeidung der mit der Therapie verbundenen Nebenwirkungen stellt eine große Herausforderung dar. Der münsterschen Studienzentrale, die in die von Prof. Dr. Heribert Jürgens geleitete Klinik für Kinderonkologie integriert ist, kommt dabei nicht nur im Hinblick auf Koordination und Beratung der vielen Kooperationspartner eine wichtige Rolle zu. Neben der Studienzentrale für die klinische Forschung, Dokumentation und Therapieberatung dient das zentrale Referenzlabor der kinderonkologischen Abteilung zur bundesweiten Qualitätssicherung bei der morphologischen und immunologischen Diagnostik der AML. Knochenmarkproben von allen Kindern mit AML werden sowohl bei Diagnose als auch während der Therapie hier begutachtet. Gleichzeitig wurde eine zentrale Materialbank etabliert, die nach Genehmigung durch einen Gutachterausschuss Proben für Forschungszwecke an etablierte Forschergruppen vergeben kann. So sind zur Zeit Forschungsprojekte der Universitätskinderkliniken Tübingen, Ulm, Jena, Freiburg, Wien, Amsterdam, Prag, Boston und Münster mit der Therapieoptimierungsstudie assoziiert. 

Die Studie wird von Prof. Dr. Ursula Creutzig und Dr. Dirk Reinhardt von der Klinik für Kinderonkologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) geleitet. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt dabei finanziell in einer Höhe von einer Million Euro über fünf Jahre. 

Quellen:
Am Frankfurter Universitäts-Kinderklinikum ist am 10.09.2004 ein Zentrum für Stammzell-Transplantationen eröffnet worden. Ab November sollen dort vor allem Kinder und Jugendliche mit Leukämie und Krebserkrankungen des Lymphsystems behandelt werden.

Bundesweit sind pro Jahr rund 400 Stammzelltransplantationen bei Minderjährigen nötig, von denen drei Viertel auf Leukämien und Lymphkrebserkrankungen entfallen. Im Rhein-Main-Gebiet beträgt der jährliche Bedarf an dieser Heilungsmethode schätzungsweise 40 Transplantationen. Mit den bisherigen zwei Transplantationsbetten des Uni-Kinderklinikums in Frankfurt waren pro Jahr nur rund 20 möglich. Mit nunmehr sechs Betten will das Zentrum den Bedarf im Rhein-Main-Gebiet abdecken. 

Der Leiter des Zentrums, Thomas Klingebiel, wies auf deutliche bessere Heilungschancen für krebskranke Kinder hin: Heute liege die Heilungsrate bei 70 Prozent, während Leukämie und bösartige Tumore im Kindesalter noch vor 25 Jahren nahezu unlösbare Probleme gewesen seien.

Die mehr als 9 Millionen Euro teure neue Einrichtung gehört zum Zentrum für Kinder-/Jugendmedizin der Frankfurter Uni-Klinik. Der Bau des Zentrums kostete nach Angaben der Klinik neun Millionen Euro, die sich je zur Hälfte aus Bundesmitteln und Spenden finanzierten. 

Der hessische Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) lobte das Engagement des im Jahr 1994 gegründeten Vereins "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt", der rund 4,7 Millionen Euro für das Zentrum aufbrachte. Allein das Vereinsmitglied Johanna Quandt habe zwei Millionen Euro gespendet. Die Transplantationsstation im ersten Stock des neuen Hauses werde daher nach ihr benannt.

Das Zentrum für Stammzelltransplantation erweitert das im Jahr 2000 fertig gestellte Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, mit dem es baulich verbunden ist. Der Grundriss des dreigeschossigen Gebäudes ist einer Frucht nachempfunden. Die Funktionsräume befinden sich im inneren Kern, um den herum die Krankenzimmer wie ein großer Ring liegen. Die Architektur des Zentrums orientiert sich an den Empfehlungen zu Idealgrundrissen von Kinderkliniken des A.K.I.K. (Aktionskomitee Kinder im Krankenhaus). 

Im Erdgeschoss ist die Tagesklinik und die Ambulanz eingerichtet, wo die ambulante und tagesstationäre Versorgung und die Vor- und Nachsorge von stammzelltransplantierten Kindern und Jugendlichen stattfinden wird. Die Transplantationsstation befindet sich im ersten Stockwerk. Hier werden die stationär untergebrachten Kinder von der Umgebung geschützt und isoliert, aber durch die bauliche Ausgestaltung nicht hermetisch getrennt sein. Im zweiten Stock sind schließlich mehrere Forschungslabore eingerichtet, in denen die notwendigen Weiterentwicklungen für die Stammzelltransplantation erarbeitet werden. 

Als Begleiter für die Patienten hat der bekannte Kinderbuchautor Helme Heine seine Bilderbuchfiguren der Klinik zur unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung gestellt. An den Wänden der Transplantationszimmer und einigen Behandlungsräumen im Erdgeschoss befinden sich Die drei Freunde, Prinz Bär, Der Hase mit der roten Nase und viele mehr - sie sollen den Kindern als hilfreiche Wegbegleiter und Gefährten in einer schweren Zeit zur Seite stehen.

Informationen über die Klinik für Kinderheilkunde III

Die Klinik für Kinderheilkunde III (Direktor: Professor Dr. med. Thomas Klingebiel) ist für die Region Rhein-Main - in mehreren klinischen Bereichen auch weit darüber hinaus - das Zentrum für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie. Als solches ist sie für Diagnostik, Therapie und entsprechende klinische Forschung im gesamten Bereich der hämatologischen und onkologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalters zuständig. Dies betrifft angeborene und erworbene Defekte der Blutbildung ebenso wie angeborene und erworbene Störungen der Blutgerinnung. Daneben sind bösartige Systemerkrankungen und solide Tumoren bei Kindern und Jugendlichen der wesentliche Schwerpunkt der Diagnostik, Therapie und Forschung. Die Klinik verfügt über eine Vollstation mit 17 Betten, eine Tagesstation mit bis zu 8 Plätzen und mehrere Ambulanzen. 

Quellen:
In Asien sind die Kinderleukämieraten deutlich geringer als in den westlichen Ländern. Die Ergebnisse einer neuen US-Studie zeigen nun, dass Kinder, die regelmäßig Orangen und Bananen essen, das Risiko, an Kinderleukämie zu erkranken, halbieren. Auch das Curry-Gewürz Kurkuma wirkt nach der im Magazin New Scientist erschienenen Publikation schützend.

Laut einer US-Beobachtungsstudie reduzieren Kinder, die in den ersten beiden Lebensjahren fünf bis sechsmal pro Woche Orangen, Orangensaft oder Bananen zu sich nehmen, das Risiko einer Krebserkrankung. "Unsere Studie ist einzigartig und wir haben die signifikante Verbindung zur Vorbeugung von Leukämie durch den Konsum von Orangen, Bananen und Orangensaft gefunden", sagte Marilyn Kwan, eine Epidemiologin der Universität Kalifornien in Berkeley zum Wissenschaftsmagazin New Scientist. Das Curry-Gewürz Kurkuma wirke ebenfalls schützend.

Orangen und Bananen schützen vor Kinderleukämie, weil sie sehr reichhaltig am Antioxidationsmittel Vitamin C sind. Sie können die oxidative DNS-Schädigung reduzieren und den Ausbruch krebs-erregender Prozesse stoppen. Auch Bananen sind reich an Kalium und Tierstudien zeigen, dass Kalium die DNS stabilisiert und die Mutationsraten reduziert. "Außerdem schützt auch noch Kurkuma vor Kinderleukämie", sagt Moolky Nagabhushan, Krebsforscher am medizinischen Zentrum der Loyola Universität in Chicago. Nagabhushan und seine Kollegen aus Indien zeigten anhand von Studien, dass der aktive Bestandteil, Curumin, des gelben Gewürzes Kurkuma einen schützenden Effekt hat. 

In Asien sind die Kinderleukämieraten weit niedriger als in den westlichen Ländern: Eines von 100.000 Kindern ist in der industrialisierten Welt bereits an Kinderleukämie erkrankt, aber in Indien erkrankt nur ein Kind von einer Million. Möglichweise ist der massenweise Verzehr von Kurkuma, drei bis fünf Gramm am Tag, eines der besten Schutzmittel gegen Leukämie.

Quelle:
pte-Meldung vom 11.09.2004

Weitere Links:
Magazin "New Scientist"
Das von der Deutschen Hodgkin-Lymphom Studiengruppe (DHSG) entwickelte Therapieschema BEACOPP ist erstmals in einer Studie in den USA überprüft worden und hat sich als sichere und effektive Behandlungsoption für Kinder und Jugendliche mit Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium erwiesen. Dies berichtete die pädiatrische Onkologin Dr. Kara Kelly vom Morgan Stanley Childrens Hospital of New York-Presbyterian heute im Rahmen des 6. Internationalen Hodgkin-Symposiums in Köln.

BEACOPP steht als Acronym für die in diesem Therapieschema eingesetzten Chomotherapeutika Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison. Nach den Ergebnissen der von der Children's Oncology Group (COG) durchgeführten internationalen 200+-Center Pilot-Studie haben Patienten, die mit dem BEACOPP-Regime behandelt werden, ein Drei-Jahres-Überleben von 95 Prozent im Vergleich zu 80 bis 85 Prozent für andere Therapieschemata. Bei keinem der Patienten war die Krankheit in den ersten drei Monaten nach Ende der Therapie progredient, während die Progressionsrate für andere Therapieschemata bei zehn Prozent liegt. Patienten, die mit BEACOPP behandelt wurden, zeigten außerdem ein rasches Ansprechen auf die Therapie (early remission rate von 77 Prozent) - ein Ergebnis, das deutlich besser ist als bei anderen Regimen. Die Rate schwerer Komplikationen und Toxizitäten war gering. "Obwohl das Hodgkin-Lymphom eine der am besten heilbaren Krebsarten ist, bietet die Behandlung der fortgeschrittenen Erkrankungsstadien noch Verbesserungsspielraum. Diese Studie demonstriert, dass Kinder und Jugendliche jetzt verbesserte Überlebens- und Heilungschancen erwarten können", so Studienleiterin Kelly.

In die Studie wurden 99 Kinder mit Hodgkin-Lymphom im Stadium IV oder im Stadium IIB/IIIB mit "bulk disease" (Vorliegen eines Tumors von 6 cm oder größer) eingeschlossen. Das Therapieschema, das in Deutschland für die Behandlung Erwachsener überprüft worden ist, wurde initial in einer höheren Dosierung gegeben, um frühe Ansprechraten zu erhöhen. 44 Prozent der Patienten sprachen nach zwei Behandlungszyklen, 77 Prozent nach vier Behandlungszyklen auf die Therapie an. Nach einem positiven Ansprechen erhielten sie niedrigere Dosierungen, die je nach Geschlecht unterschiedlich waren: Männlichen Patienten wurde ein Behandlungsschema gegeben, bei dem ein Chemotherapeutikum - ein Alkylans - weggelassen wurde, um bei ihnen das erhöhte Risiko einer Infertilität zu mindern. Weibliche Patienten dagegen wurden nicht mit einer Strahlentherapie behandelt, um das erhöhte Brustkrebsrisiko zu kompensieren.

BEACOPP verursacht zwar häufiger Blutbildveränderungen im Sinne von Anämie, höherem Transfusionsbedarf und niedrigeren Erythrozytenzahlen, schneidet aber im Vergleich zu anderen Therapieregimen in Bezug auf andere Toxizitäten besser ab. 

Kelly wird auch die nächste Studie leiten, die derzeit entwickelt wird. Co-Investigator ist Dr. Michael Weiner, Direktor der Pädiatrischen Onkologie am Morgan Stanley Children's Hospital of New York-Presbyterian und Hettinger Professor für Klinische Pädiatrie am Columbia University College of Physicians & Surgeons.

Quelle:
idw-Mitteilung des Kompetenznetzes Maligne Lymphome vom 20.09.2004

Kontakt / Weitere Informationen:
Professor Kara Kelly 
Columbia University 
Department of Clinical Pediatrics 
Irving Pavilion 
630 West 168th Street 
NEW YORK, NY 10032-3702
USA
Tel.: ++1 212 305 3374 
Fax: ++1 212 305 5848 
E-mail: 

Weiterführende Links:
Pressebereich vom Kompetenznetz Lymphome
Bösartige Erkrankungen sind vor allem eine Frage des Alters. In jungen Jahren kommen sie nur selten vor. Allerdings nimmt Krebs bei Kindern und Jugendlichen seit geraumer Zeit zu. Das geht aus einer Bestandsaufnahme von 19 europäischen Staaten und insgesamt 63 Krebsregistern hervor, die einen Zeitraum von 30 Jahren umfassen, so ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Es wurden rund 113.000 Krebserkrankungen von Kindern und 18.243 Krebserkrankungen von Jugendlichen ausgewertet. Dabei fand man heraus, daß jedes Jahr etwa ein Prozent mehr Krebserkrankungen bei Kindern auftreten. Bei Jugendlichen beträgt die Steigerungsrate 1,5 Prozent ("Lancet", Bd. 364, S. 2097).

Zweithäufigste Todesursache

Krebs bei Kindern bedeutet in erster Linie Blutkrebs. Etwa ein Drittel aller bösartigen Erkrankungen in jungen Jahren sind Leukämien, gefolgt von Hirntumoren, die ein Fünftel ausmachen. An dritter Stelle stehen Lymphome - bösartige Lymphknotentumoren. Sie machen etwa 12 Prozent aus. Obwohl insgesamt selten, ist Krebs die zweithäufigste Todesursache im Kindesalter.

Die Ursachen für Krebserkrankungen bei Kindern und für deren Zunahme sind nach wie vor unklar. Daß Radioaktivität insbesondere im Umfeld von Kernkraftwerken und Wiederaufarbeitungsanlagen hierfür verantwortlich sein könnte, wurde nie wirklich belegt, wenngleich an einigen wenigen Stellen ein gehäuftes Vorkommen von Leukämien beobachtet wurde. In jüngster Zeit konzentriert sich die Forschung vor allem darauf, die genetischen Veranlagungen für Krebserkrankungen bei Kindern ausfindig zu machen. 

Heilungsraten von bis zu 80 Prozent

Einen wichtigen Hinweis scheint das Geburtsgewicht zu geben: Je schwerer das Neugeborene, desto höher sein Risiko, als Kind an Leukämie zu erkranken. Eine der Hypothesen lautet, daß über die Einwirkung des Wachstumsfaktors IGF 1 (Insulin like growth factor 1) sowohl die Zunahme des Körpergewichtes als auch die Vermehrung von Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen erklärt werden könnte. Ein weiterer Risikofaktor ist eine gestörte Immunabwehr im Säuglingsalter. In dieser empfindlichen Phase könnten Infektionen die unkontrollierte Entartung weißer Blutzellen in Gang setzen.

Für Catherine Cole vom Princess Margaret Hospital for Children in Perth (Australien) sind Krebsleiden von Kindern auch ein Beispiel für die Ungerechtigkeit, die nicht von der Krankheit als solcher, sondern von der Armut herrührt. Während in westlichen Ländern bei Blutkrebs im Kindesalter Heilungsraten von bis zu 80 Prozent erreicht werden, haben krebskranke Kinder in Entwicklungsländern so gut wie keine Chance zu überleben. Die Internationale Gesellschaft für Kinderonkologie hat unlängst Empfehlungen herausgegeben, wonach in Entwicklungsländern onkologische Schwerpunkt-Zentren gefördert werden sollen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2005, Nr. 20 / Seite 34
Bei einer Leukämie, der häufigsten Krebsart bei Kindern, sind die Zellen des blutbildenden Systems bösartig verändert. Daher ist die Transplantation von Blutstammzellen oft die einzige Heilungschance. Die Hauptgefahr dabei: Wenn durch die Therapie nicht alle Krebszellen zerstört wurden, kann die Leukämie erneut ausbrechen. Professor Dr. Peter Bader vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main hat ein "Frühwarnsystem" entwickelt, das einen möglichen Rückfall frühzeitig anzeigt. "Darauf aufbauend erforschen wir jetzt eine Immuntherapie, die verbliebene Leukämiezellen vollständig vernichten soll", so Professor Bader. Die Deutsche KinderKrebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 270.000 Euro.

Um die Leukämiezellen zu vernichten, müssen die kleinen Krebs-Patienten eine anstrengende Chemo- und Strahlentherapie über sich ergehen lassen. Damit das blutbildende System anschließend wieder gesunde Zellen produziert, ist oftmals auch eine Stammzelltransplantation erforderlich. Dabei erhält der Patient blutbildende Zellen von einem gesunden Spender. 

"Wir konnten nachweisen, dass bereits wenige nach der Therapie verbliebene Leukämiezellen bei den meisten Kindern zu einem Wiederauftreten der Erkrankung führen", erklärt Professor Bader, Projektleiter am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt am Main. Weitere lebensrettende Maßnahmen sind dann meist nicht mehr möglich, und die Kinder sterben an den Folgen ihrer Erkrankung. "Mit dem Frühwarnsystem können wir jetzt rechtzeitig feststellen, ob die Blutzellen des Patienten nach der Transplantation - wie beabsichtigt - alle vom gesunden Spender stammen", erklärt der Projektleiter. 

Um dies zu überprüfen, wird dem Patienten über einen längeren Zeitraum jede Woche Blut entnommen. Drei Milliliter reichen jedes Mal dafür aus. Denn das Frühwarnsystem arbeitet auf der Basis des so genannten PCR-Verfahrens. Damit können bereits kleinste Erbsubstanz-Mengen nachgewiesen werden. "So ist es möglich, verbliebene entartete Blutzellen des Patienten von denen des gesunden Spenders zweifelsfrei voneinander zu unterscheiden", erläutert Professor Bader.

"Wenn bei dieser Kontroll-Untersuchung noch Krebszellen im Blut des Patienten gefunden werden, kann ein Rückfall prinzipiell durch eine Immuntherapie verhindert werden", erläutert Professor Bader eine neue Therapie-Option. Im Rahmen des Projektes soll diese Immuntherapie jetzt weiter erforscht werden. Dabei bekommt der Patient eine Extra-Dosis weißer Blutkörperchen von einem gesunden Spender. Diese Abwehrzellen richten sich dann speziell gegen die verbliebenen Leukämiezellen und zerstören diese, so die Hoffnung der Forscher.

An der Studie sind pädiatrische Transplantationszentren in Düsseldorf, Gießen, Münster, Frankfurt, Tübingen, Essen, Freiburg, München, Erlangen, Halle, Greifswald, Ulm und in Kiel beteiligt.

Über Krebs im Kindesalter
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 1.800 Kinder unter 15 Jahren an Krebs. In dieser Altersgruppe ist Krebs besonders bösartig: Die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell. Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert. Mehr als 90 Prozent aller krebskranken Kinder werden in kinderonkologischen Zentren und nach bundesweit einheitlichen Therapiekonzepten behandelt. Die Deutsche Krebshilfe finanziert fast alle derzeit in Deutschland laufenden Therapie-Optimierungsstudien bei Kindern. Diesen Studien ist es vornehmlich zu verdanken, dass heute fast 80 Prozent der Kinder ihre Krebserkrankung überleben.

Quelle: Pressemitteilung der Krebshilfe vom 18.01.2005

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