Angehörige von CML erkranktem Mann

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Uwe53
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Re: Angehörige von CML erkranktem Mann

Beitrag von Uwe53 » 26.04.2026, 09:47

Hallo Dori,
mein Name ist Uwe und bin seit acht Jahren an CML erkrankt. Ich bin also sozusagen ein Betroffener aber ich möchte Dir meine Gedanken mitteilen, was ich mir von meinem Ehepartner nach der Diagnose gewünscht hätte. Vielleicht hift es dir ja.
Zunächst möchte ich Dir sagen dass die CML heutzutage sehr gut behandelbar ist und somit kann man ein fast normales Leben führen. Ich schreibe bewusst fast weil die Krankheit immer einen Teil des weitern Lebens einnehmen wird allerdings wird sie mit zunehmender Zeit nicht mehr im Vordergrund sein.
Dies ist doch schon mal eine positive Nachricht denke ich.
Ich hätte mir von meinem Ehepartner gewünscht , dass er sich genau so wie ich intensiv über die Erkrankung informiert ,mich zu den Arztterminen begleitet um das Krankheitsbild und deren Auswirkungen auf Körper und Sehle zu verstehen.
So wären Tiefpunkte und Stimmungsschwankungen welche durchaus auftreten besser verabeitbar gewesen.
Die Erkrankung betrifft eben beide Partner was oft der Betroffene und auch die liebe Verwandschaft anders wahrnimmt.
Vielleicht wäre es auch gut wenn Ihr Beide die Artikel im Forum schreibt.
Mir hat der Gedankenaustausch auf dieser Seite immer sehr geholfen und vor allem am Anfang sucht man nach Informationen.
Um Missverständnisse zu vermeiden muss ich noch sagen, dass meine Frau eine sehr verständnisvolle Ehefrau ist.
Sie musste vor vielen Jahren eine Brustkrebserkrankung durchleben und hier habe ich mich aus heutiger Sicht auch nicht optimal verhalten.
So eine Situation ist halt nicht einfach zu verarbeiten.
Liebe Dori, ich wünsche Deinem Mann ein gutes Ansprechen des Medikaments mit möglichst geringen Nebenwirkungen.
Euch Beiden wünsche ich noch viele schöne gemeinsame Jahre.
Gruß Uwe

Dori
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Angehörige von CML erkranktem Mann

Beitrag von Dori » 23.04.2026, 19:19

Hallo ich bin neu hier und wollte mich gerne mit Angehörigen von CML Erkrankten austauschen. Mein Mann wird heuer 60 Jahre und hat vor einem Jahr seine Diagnose bekommen. Er spricht gut auf die Therapie an, aber ist noch nicht bei dem optimalen Wert. Ich habe jetzt irgendwie dieses Jahr mit ihm überstanden, doch seit einigen Wochen bin ich sehr weinerlich und habe das Gefühl nur mehr „zu schweben“. Ich habe solche Ängste, dass irgendwas übersehen wird und wir uns dann wieder in so einer Extremsituation befinden. Es kommt mir so vor, als ob mir jetzt erst bewusst wird, was passiert ist. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wie ihr als Angehörige mit dieser neuen, befremdlichen Situation umgeht. Vielen Dank, liebe Grüße Dori

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