Servus Matze.
Am Anfang meiner Diagnose 2006 habe ich noch ab und zu Alkohol getrunken (vor allem auf Festivals und Konzerte fiel es mir schwer, komplett darauf zu verzichten), wurde aber rasch immer weniger und trinke jetzt seit ca. 18 Jahren überhaupt keinen Alkohol mehr und mir würde es auch gar nicht mehr schmecken (hab zwischendurch mal bei einem "normalen" Bier genippt).
Inzwischen bin ich aus diversen Gründen froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe und komplett darauf verzichte und ich vermisse es auch absolut nicht mehr. Meiner Frau geht es übrigens genauso, sie hat quasi aus "Solidarität" auch mit verzichtet, obwohl sie es nicht müsste.
Also ja, man gewöhnt sich an sehr vieles und mir kommt es gar nicht mehr als "Verzicht" vor. Selbst auf Konzerten oder anderen Veranstaltungen gibt es inzwischen alkoholfreie Biere, mit denen es sich genauso gut aushalten lässt.
Insgesamt habe ich eh das Gefühl, dass sogar bei uns in Bayern langsam ein Umdenken stattfindet, was Alkohol betrifft
Von dem her gib dir etwas Zeit und lerne auch die Vorteile zu schätzen
Viele Grüße
Andy