Hallo, ich bin Joanna, 53 J.. Ich lese bisher öfter hier mit, bin ziemlich beeindruckt, was das medizinische Fachwissen hier im Forum betrifft. Ich habe CLL mit unmutiertem Gen, wurde 2016 mit RFC behandelt und benötige jetzt eine neue Therapie, da die CLL in den letzten Wochen plötzlich sehr Fahrt aufgenommen hat. (Innerhalb von zwei Wochen Leukozyten von 36.63 auf 56.) Heute hat sich herausgestellt, dass eine TP53 Mutation dazugekommen ist.
Meine Ärztin empfiehlt Venetoclax/Rituximab. Damit habe ich gestern begonnen. Da alles auf einmal so schnell ging, konnte ich nicht mehr rechtzeitig eine Zweitmeinung einholen aber Frau Prof. Eichhorst aus Köln hat jetzt auf meine Anfrage sehr schnell reagiert, sagte, man könne es so machen, eher empfehlen würde sie aber Ibrutinib. Ich könne auch noch umsteigen. Gibt es Erfahrungen damit, was der Unterschied ist? Ich verstehe es bisher so, das V/R eben zeitlich begrenzt auf zwei Jahre ist, während Ibrutinib immer weiter läuft. Oder hat sich die Hoffnung auf therapiefreie Zeit mit TP53 sowieso erledigt? Ich bin gerade ziemlich erschrocken über TP53. Bis vor einer Woche habe ich noch gearbeitet.
Entscheidung Zweitlinie:Ibrutinib oder Venetoclax/Rituximab
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Joanna
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Zuletzt geändert von Joanna am 09.02.2022, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
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