Hallo Hope23,
ja, ich sehe das auch so, wie Regine61 und Gast2025. Bei mir war 2016 die Thrombozytopenie auch der Anlass für den Einstieg in die Behandlung. Damals lagen meine Thrombozyten aber unter 30 und die Ärzte waren ansonsten immer noch recht entspannt. ("vielleicht lieber nicht Fallschirmspringen").
Nach der zweiten Behandlung sind sie auch nicht mehr so richtig stark gestiegen, sie sind seitdem immer so bei 150, momentan auch um 100. Entscheidend wäre jetzt lt. meiner Ärztin die Leukozytenverdoppelungszahl innerhalb von drei Monaten. Insofern hätte ich z.B. noch Zeit.
Deine Frage, ob man selbst etwas tun kann, um die Thrombozyten zu erhöhen, finde ich auch interessant. Im Netz findet man auch nur den gesunden Lebensstil. Interessant fand ich noch, dass Ibuprofen und Aspirin die Thrombozyten absenken. Aspirin z.B. löste schon vor vielen Jahren, vor der CLL bei mir immer Blutungen aus (Zahnfleisch, Nase).
Cortison hilft natürlich auch, aber ich denke, wenn die Ursache die CLL ist, muss dann zur entsprechenden Zeit behandelt werden.
Alles Gute für dich, Hope23 und liebe Grüße,
Joanna
Thromboyzten gehen nach unten
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Re: Thromboyzten gehen nach unten
Liebe Hope23
Es kommt auf die Ursache an. Falls sich die CLL im Knochenmark langsam breit machen und die gesunden Blutzellen verdrängen, dann bringen Stabilisierungsversuche wohl nicht viel. Ob das bei Dir der Fall ist, weiss ich nicht. Bei mir was es jedenfalls so. Nach der Diagnosestellung hatte ich gehofft, dass ich mit gesunder Lebensweise und Ernährung den Krankheitsverlauf etwas positiv beeinflussen könnte. Man möchte ja etwas tun können... Die CLL hat sich davon überhaupt nicht beeindrucken lassen, die hat gemacht, was sie wollte, und die B-Zellen haben sich im Knochenmark immer mehr breit gemacht. Anhand der Blutwerte betr. Gesamtleukozyten war das noch nicht offensichtlich. Erst die Knochenmarkspunktion hat gezeigt, was Sache ist.
Ich denke, dass Du mit einer gesunden Lebensweise und Ernährung, Behebung von Mangelzuständen (eventuell Vitamin D checken?) und viel Bewegung bereits alles richtig machst. Es hilft dem Körper und dem Immunsystem. Und ich denke, dass es gut ist, wenn der Körper auf diese Weise bei einem allfälligen Therapiestart möglichst fit ist. Das ist sicher selbst dann sinnvoll, wenn man die Therapie als solche gut verträgt.
Liebe Grüsse Regine61
Es kommt auf die Ursache an. Falls sich die CLL im Knochenmark langsam breit machen und die gesunden Blutzellen verdrängen, dann bringen Stabilisierungsversuche wohl nicht viel. Ob das bei Dir der Fall ist, weiss ich nicht. Bei mir was es jedenfalls so. Nach der Diagnosestellung hatte ich gehofft, dass ich mit gesunder Lebensweise und Ernährung den Krankheitsverlauf etwas positiv beeinflussen könnte. Man möchte ja etwas tun können... Die CLL hat sich davon überhaupt nicht beeindrucken lassen, die hat gemacht, was sie wollte, und die B-Zellen haben sich im Knochenmark immer mehr breit gemacht. Anhand der Blutwerte betr. Gesamtleukozyten war das noch nicht offensichtlich. Erst die Knochenmarkspunktion hat gezeigt, was Sache ist.
Ich denke, dass Du mit einer gesunden Lebensweise und Ernährung, Behebung von Mangelzuständen (eventuell Vitamin D checken?) und viel Bewegung bereits alles richtig machst. Es hilft dem Körper und dem Immunsystem. Und ich denke, dass es gut ist, wenn der Körper auf diese Weise bei einem allfälligen Therapiestart möglichst fit ist. Das ist sicher selbst dann sinnvoll, wenn man die Therapie als solche gut verträgt.
Liebe Grüsse Regine61
Re: Thromboyzten gehen nach unten
Hallo Hope23,
Thrombozytopenie kann ab einem gewissen Zeitpunkt der Anlass zum Therapiebeginn sein, typischerweise wenn der Wert unter 100 / nl absinkt. Zumindest muss dann engmaschig überwacht werden. Bis es richtig gefährlich wird darf der Wert auch noch stärker sinken, andererseits sollte man bei Therapiebeginn auch noch etwas Sicherheitsmarge haben, daher die 100 / nl. Wenn die CLL die Ursache ist, wird auch nur die Behandlung helfen. Man sollte davor aber nicht unnötige Angst haben, die Kriterien zum Therapiebeginn sind so gewählt, dass in den meisten Fällen die Besserung mögliche Nebenwirkungen überwiegt, den modernen Medikamenten sei Dank.
Thrombozytopenie kann ab einem gewissen Zeitpunkt der Anlass zum Therapiebeginn sein, typischerweise wenn der Wert unter 100 / nl absinkt. Zumindest muss dann engmaschig überwacht werden. Bis es richtig gefährlich wird darf der Wert auch noch stärker sinken, andererseits sollte man bei Therapiebeginn auch noch etwas Sicherheitsmarge haben, daher die 100 / nl. Wenn die CLL die Ursache ist, wird auch nur die Behandlung helfen. Man sollte davor aber nicht unnötige Angst haben, die Kriterien zum Therapiebeginn sind so gewählt, dass in den meisten Fällen die Besserung mögliche Nebenwirkungen überwiegt, den modernen Medikamenten sei Dank.
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Thromboyzten gehen nach unten
Hallo,
ich bin 51 und habe seit 01/24 eine IGHV-unmutierte CLL (Binet B) diagnostiziert. Allerdings war die CLL schon 2 Jahre vorher aktiv, wurde nicht erkannt und falsch mit hochdosiertem Prednisolon behandelt.
Seit der Erstdiagnose 01/24 sind Ultraschall und Hämoglobin (aktuell 14,5) stabil. Die Leukos haben sich von 17 auf 11,3 nach unten entwickelt. Allerdings machen mir die Thromozyten etwas Sorge. Diese sind kontinuierlich von 206 auf 147 gefallen. Von ärztlicher Seite ist das aktuell kein Problem. Ich mache mir aber Sorgen, wie die Entwicklung weitergeht. Seit 01/24 befinde ich mich in Watch&Wait und nehme keine Medikamente ein, mir geht es gut und ich bin voll leistungsfähig.
Daher meine Frage: Kann ich etwas machen, um die Thrombozyten zu stabilisieren? Ernährung etc. ...
Ich ernähre mich aktuell annähernd vegan. Vitamin B12 und Eisen und Omega-3-Fettsäuren werden von mir substituiert und sollten ok sein. Vitamin C sollte ausreichend vorhanden sein, da ich sehr viele Zitrusfrüchte, Obst etc. esse.
Danke im Voraus
ich bin 51 und habe seit 01/24 eine IGHV-unmutierte CLL (Binet B) diagnostiziert. Allerdings war die CLL schon 2 Jahre vorher aktiv, wurde nicht erkannt und falsch mit hochdosiertem Prednisolon behandelt.
Seit der Erstdiagnose 01/24 sind Ultraschall und Hämoglobin (aktuell 14,5) stabil. Die Leukos haben sich von 17 auf 11,3 nach unten entwickelt. Allerdings machen mir die Thromozyten etwas Sorge. Diese sind kontinuierlich von 206 auf 147 gefallen. Von ärztlicher Seite ist das aktuell kein Problem. Ich mache mir aber Sorgen, wie die Entwicklung weitergeht. Seit 01/24 befinde ich mich in Watch&Wait und nehme keine Medikamente ein, mir geht es gut und ich bin voll leistungsfähig.
Daher meine Frage: Kann ich etwas machen, um die Thrombozyten zu stabilisieren? Ernährung etc. ...
Ich ernähre mich aktuell annähernd vegan. Vitamin B12 und Eisen und Omega-3-Fettsäuren werden von mir substituiert und sollten ok sein. Vitamin C sollte ausreichend vorhanden sein, da ich sehr viele Zitrusfrüchte, Obst etc. esse.
Danke im Voraus
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