von Bella » 12.05.2026, 22:31
Hallo,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich habe mich lange nicht gemeldet, da wir die letzten Monate damit verbringen mussten, von Arztermin zu Arzttermin zu gehen...nach einigen Ausflügen in die Notaufnahme und mittlerweile 3 stationären Aufenthalten sehen wir immer noch kein Licht am Ende des Tunnels...
Ich hatte zwischenzeitlich Prof. Hochhaus kontaktiert. Er brachte die Nebenwirkungen mit Imatinib in Zusammenhang, meinte, irgendwann kumulieren sie und er würde zum Absetzen raten.
Mein Mann wollte also bis zum nächsten Termin beim Onkologen abwarten und mit ihm das Absetzen besprechen. Vor diesem Termin bekam er aber massive Probleme mit Magen und Speiseröhre. Der erste Aufenthalt im Krankenhaus brachte die Diagnose Eosinophile Ösophagitis und Pangastritis, Polypektomie im Zwölffingerdarm.
Es folgte die Therapie mit PPI, Therapiepause mit Imatinib, Allergietests (alle ohne gravierende Erkenntnisse, EOE wurde dadurch nicht bestätigt) und nebenbei endlich eine vernünftige kardiologische Untersuchung.
Nach mehreren Kreislaufkollapsen wurde ein Volumenmangel festgestellt, nach der Anweisung, jeden Tag mind. 2 L zu trinken, und der Einstellung auf 2,5mg Amlodipin wurde sein Zustand erst besser. Dank erneuter oder verstärkter Gastritis wieder Pause mit Imatinib.
Dann nach 1 Woche wieder Probleme. Ein bis 2 Stunden nach jeder Mahlzeit Übelkeit, massives Völlegefühl. Er brachte kaum noch etwas herunter.
Nun einen Monat nach Beginn dieser Symptome und den hilflosen Versuchen unseres Hausarztes, eine Ursache und Lösung zu finden, erneuter Klinikaufenthalt. Mein Mann hat nach den letzten 2 Monaten 10 Kilo Gewicht verloren. Heute Ergebnis der Magen- und Darmspiegelung: Ösophagitis weg, Magen wesentlich besser, kaum Entzündungsanzeichen und Darm in Ordnung.
Jetzt steht noch ein MRT des Dünndarm aus und ggf. Spiegelung, falls das MRT etwas Verdächtige zeigt.
Da die Spiegelungen erst einmal keine Ursache für die Probleme gezeigt haben, wurde mit dem Onkologen Rücksprache gehalten. Er führte die Beschwerden meines Mannes auf das Absetzen von Imatinib zurück und empfahl eine Infusion mit Prednisolon.
Ob diese Infusion etwas bewirkt hat, ist fraglich. Für uns ist genauso fraglich, ob das Absetzen tatsächlich ursächlich für diese massiven Beschwerden und Gewichtsverlust verantwortlich ist. Ich habe mich über diesen Zusammenhang versucht zu informieren, aber kaum etwas dazu gefunden.
Sind euch solche Beschwerden im Zusammenhang mit dem Absetzsyndrom von Imatinib bekannt oder habt ihr etwas Ähnliches erlebt wie mein Mann?
Ich bin dankbar für jede Info und Hilfe. Nach dem letzten halben Jahr sind wir schön langsam beide am Ende und wissen überhaupt nicht mehr, was wir tun sollen. Mein Mann möchte am liebsten so schnell wie möglich wieder Imatinib einnehmen, wenn es die Magen-Darm-Situation zulässt.
LG, Bella
Hallo,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich habe mich lange nicht gemeldet, da wir die letzten Monate damit verbringen mussten, von Arztermin zu Arzttermin zu gehen...nach einigen Ausflügen in die Notaufnahme und mittlerweile 3 stationären Aufenthalten sehen wir immer noch kein Licht am Ende des Tunnels...
Ich hatte zwischenzeitlich Prof. Hochhaus kontaktiert. Er brachte die Nebenwirkungen mit Imatinib in Zusammenhang, meinte, irgendwann kumulieren sie und er würde zum Absetzen raten.
Mein Mann wollte also bis zum nächsten Termin beim Onkologen abwarten und mit ihm das Absetzen besprechen. Vor diesem Termin bekam er aber massive Probleme mit Magen und Speiseröhre. Der erste Aufenthalt im Krankenhaus brachte die Diagnose Eosinophile Ösophagitis und Pangastritis, Polypektomie im Zwölffingerdarm.
Es folgte die Therapie mit PPI, Therapiepause mit Imatinib, Allergietests (alle ohne gravierende Erkenntnisse, EOE wurde dadurch nicht bestätigt) und nebenbei endlich eine vernünftige kardiologische Untersuchung.
Nach mehreren Kreislaufkollapsen wurde ein Volumenmangel festgestellt, nach der Anweisung, jeden Tag mind. 2 L zu trinken, und der Einstellung auf 2,5mg Amlodipin wurde sein Zustand erst besser. Dank erneuter oder verstärkter Gastritis wieder Pause mit Imatinib.
Dann nach 1 Woche wieder Probleme. Ein bis 2 Stunden nach jeder Mahlzeit Übelkeit, massives Völlegefühl. Er brachte kaum noch etwas herunter.
Nun einen Monat nach Beginn dieser Symptome und den hilflosen Versuchen unseres Hausarztes, eine Ursache und Lösung zu finden, erneuter Klinikaufenthalt. Mein Mann hat nach den letzten 2 Monaten 10 Kilo Gewicht verloren. Heute Ergebnis der Magen- und Darmspiegelung: Ösophagitis weg, Magen wesentlich besser, kaum Entzündungsanzeichen und Darm in Ordnung.
Jetzt steht noch ein MRT des Dünndarm aus und ggf. Spiegelung, falls das MRT etwas Verdächtige zeigt.
Da die Spiegelungen erst einmal keine Ursache für die Probleme gezeigt haben, wurde mit dem Onkologen Rücksprache gehalten. Er führte die Beschwerden meines Mannes auf das Absetzen von Imatinib zurück und empfahl eine Infusion mit Prednisolon.
Ob diese Infusion etwas bewirkt hat, ist fraglich. Für uns ist genauso fraglich, ob das Absetzen tatsächlich ursächlich für diese massiven Beschwerden und Gewichtsverlust verantwortlich ist. Ich habe mich über diesen Zusammenhang versucht zu informieren, aber kaum etwas dazu gefunden.
Sind euch solche Beschwerden im Zusammenhang mit dem Absetzsyndrom von Imatinib bekannt oder habt ihr etwas Ähnliches erlebt wie mein Mann?
Ich bin dankbar für jede Info und Hilfe. Nach dem letzten halben Jahr sind wir schön langsam beide am Ende und wissen überhaupt nicht mehr, was wir tun sollen. Mein Mann möchte am liebsten so schnell wie möglich wieder Imatinib einnehmen, wenn es die Magen-Darm-Situation zulässt.
LG, Bella