Leukämie-Online Forum - Antwort erstellen Leukämie-Online Forum Zum Inhalt Schnellzugriff Mitglieder Das Team FAQ Anmelden Foren-Übersicht Leukämien BTK Degrader BGB 16673 Studie Forumsregeln Antwort erstellen Beitrags-Symbol: Keines Benutzername: Betreff: Bestätigungscode: Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden. Schriftfarbe: Sehr klein Klein Normal Groß Riesig table td th tr Smileys BBCode ist eingeschaltet [img] ist eingeschaltet [flash] ist ausgeschaltet [url] ist eingeschaltet Smileys sind eingeschaltet Die letzten Beiträge des Themas [quote=Alan post_id=44493 time=1750086083 user_id=4046] Hallo Klaus. Der neuartige BTK-Degrader Bexobrutideg (NX-5948) wurde gut vertragen und zeigte ein konsistentes Sicherheitsprofil in der Gesamtpopulation von Patienten mit rezidivierter/refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), wie aus aktualisierten Daten aus der Phase-1-Studie NX-5948-301 (NCT05131022) hervorgeht, die auf dem Kongress der European Hematology Association 2025 vorgestellt wurde. Zum Stichtag der Daten am 12. März 2025 zeigte Bexobrutideg eine vorläufige klinische Aktivität in einer Population von stark vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittener CLL. Bei einer medianen Nachbeobachtungszeit von 9,0 Monaten (Bereich 1,6-26,1) betrug die objektive Ansprechrate (ORR) bei Patienten mit ansprechender Auswertbarkeit mit CLL (n = 47) 80,9 % (95 % CI, 66,7 %-90,9 %), bestehend aus 1 vollständigem Ansprechen (CR) und 37 partiellen Ansprechen (PR). Sieben Patienten erreichten eine stabile Erkrankung (SD) und bei 2 Patienten kam es zu einer Krankheitsprogression. Bemerkenswert ist, dass die klinische Aktivität bei Patienten unabhängig vom TP53- oder PLCG2-Mutationsstatus, den Mutationen der kovalenten BTK-Inhibitoren oder der nicht-kovalenten BTK-Inhibitor-Resistenz oder der Beteiligung des Zentralnervensystems (ZNS) beobachtet wurde. Darüber hinaus war das Ansprechen unabhängig von früheren Behandlungsmodalitäten dauerhaft. Bexobrutideg wurde in allen Dosierungen gut vertragen. Zu den behandlungsbedingten Nebenwirkungen (TEAEs), die bei mindestens 10 % der Patienten (n = 48) auftraten, gehörten Purpura/Prellung (45,8 %), Durchfall (31,3 %), Müdigkeit (31,3 %), Neutropenie (29,2 %), Hautausschlag (27,1 %), Petechien (25,0 %), Kopfschmerzen (25,0 %), Thrombozytopenie (22,9 %), Anämie (18,8 %), COVID-19 (18,8 %), periphere Ödeme (18,8 %), Husten (16,7 %), Infektionen der unteren Atemwege (14,6 %), Übelkeit (14,6 %), Lungenentzündung (12,5 %), Arthralgie (12,5 %), Infektionen der oberen Atemwege (10,4 %), Erbrechen (10,4 %) und Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytialvirus (4,2 %). "Bexobrutideg ist ein neuartiges kleines Molekül, das ein gut validiertes CLL-Ziel, BTK, abbaut, indem es den Ubiquitin-Proteasom-Signalweg nutzt", schrieben der leitende Studienautor Zulfa Omer, MD, MBBS, und Co-Autoren in einer Posterpräsentation. "Es gab 1 TEAE, die zum Absetzen des Medikaments führte, keine dosislimitierenden Toxizitäten und kein neues Auftreten von Vorhofflimmern/-flattern." Omer ist Assistenzprofessor in der Abteilung für Innere Medizin in der Abteilung für Hämatologie und Onkologie an der University of Cincinnati in Ohio. NX-5948-301 Studiendesign Die Phase-1a-Studie untersuchte die Sicherheit und Verträglichkeit von Bexobrutideg bei der Behandlung von Patienten mit rezidivierten/refraktären B-Zell-Malignomen, einschließlich CLL und Non-Hodgkin-Lymphom. Die Patienten mussten mindestens 18 Jahre alt sein, zuvor mindestens 2 vorherige Therapielinien erhalten haben und einen ECOG-Leistungsstatus von 0 oder 1 haben. Darüber hinaus wurde die Studie mit parallelen 3 + 3 Dosis-Eskalations- und Dosis-Expansionskohorten konzipiert. Im vollständig rekrutierten Dosis-Eskalationsteil der Studie wurden Patienten mit CLL oder kleiner lymphatischer Leukämie (SLL) einmal täglich mit Bexobrutideg in 6 Dosierungen behandelt, darunter 50 mg (n = 3), 100 mg (n = 5), 200 mg (n = 9), 300 mg (n = 8), 450 mg (n = 7) und 600 mg (n = 16). In der vollständig rekrutierten Phase-1b-Dosiserweiterungsportion wurden Patienten mit CLL/SLL, die zuvor BTK- und BCL2-Inhibitoren erhalten hatten, entweder mit Bexobrutideg in einer Dosis von 200 mg oder 600 mg einmal täglich behandelt. Der primäre Endpunkt der Studie war die Sicherheit, Verträglichkeit und Identifizierung der empfohlenen Phase-2-Dosis. Zu den sekundären Endpunkten gehörten die Charakterisierung des pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Profils und die Bewertung der vorläufigen Wirksamkeit im Rahmen des International Workshop on CLL (iwCLL). Patientenmerkmale zu Studienbeginn Im Phase-1a-Teil der Studie betrug das mediane Alter der Patienten mit CLL/SLL (n = 48) 68,5 Jahre (Bereich 35-88), und die Mehrheit war männlich (66,7%). Die meisten Patienten waren weiß (87,5 %) und 6,3 % identifizierten sich als Hispanoamerikaner oder Latinos. Darüber hinaus umfassten die ECOG-Leistungsstatus 0 (39,6 %) oder 1 (60,4 %). Eine Beteiligung des ZNS wurde bei 10,4 % der Patienten beobachtet. Die mediane Anzahl der vorangegangenen Therapielinien betrug 4 (Bereich 2-12). Die Patienten waren zuvor kovalenten BTK-Inhibitoren (97,9 %), nicht-kovalenten BTK-Inhibitoren (27,1 %), BCL2-Inhibitoren (83,3 %), BTK- und BCL2-Inhibitoren (81,3 %), CAR-T-Zelltherapie (6,3 %), bispezifischen Antikörpern (6,3 %), PI3K-Inhibitoren (29,2 %) und Chemotherapien oder Chemoimmuntherapien (72,9 %) ausgesetzt. Mutationen in BTK (38,3 %), TP53 (44,7 %), PLCγ2 (14,9 %) und BCL2 (12,8 %) wurden bei 47 Patienten mit verfügbaren Daten berichtet. Zusätzliche vorläufige Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten Von den 48 Patienten, die mit Bexobrutideg in 1 von 6 Dosierungen behandelt wurden, blieben 32 zum Zeitpunkt des Datenstichs in Behandlung. 16 Patienten brachen die Behandlung jedoch aufgrund von röntgenlogischer Progression (n = 7), klinischer Progression (n = 3), Tod (n = 2), unerwünschten Ereignissen (n = 1), ärztlicher Entscheidung (n = 1), verbotenen Medikamenten/Verfahren (n = 1) und Widerruf der Patienteneinwilligung (n = 1) ab. Bemerkenswert ist, dass 18 Patienten eine Behandlungsdauer von mehr als 12 Monaten hatten, und bei 21 wurde die Dosis während der Behandlung erhöht. Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen betrug 1,9 Monate (Bereich 1,6-11,1), und die mediane Dauer des Ansprechens wurde nicht erreicht (NR; 95% CI, 10,6-NR). "Es wurden robuste und vertiefende Reaktionen [mit Bexobrutideg] beobachtet. Das Ansprechen war schnell, mit einer medianen Zeit bis zum ersten Ansprechen von 1,87 Monaten", schrieben die Studienautoren im Poster. "Es wurden mehrere Umwandlungen von SD in PR beobachtet, [mit] 1 Umwandlung von einer PR in CR. Von 18 Patienten, die länger als 12 Monate behandelt wurden, bleiben 17 in der Studie, [und] 1 Patient nähert sich 2,5 Jahren nach der Behandlung." In Bezug auf die Sicherheit waren die häufigsten TEAEs des Grades 3 oder höher, die bei mindestens 10 % der Patienten auftraten, Durchfall (4,2 %), Neutropenie (22,9 %), Anämie (4,2 %), Hautausschlag (2,1 %), Lungenentzündung (4,2 %), Thrombozytopenie (2,1 %), Infektionen der unteren Atemwege (2,1 %), Erbrechen (2,1 %) und Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytialvirus (2,1 %). Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen gehörten eine Infektion des Respiratorischen Synzytial-Virus (4,2 %), eine Lungenentzündung (4,2 %), Hautausschlag (2,1 %) und eine Infektion der unteren Atemwege (2,1 %). Die Rekrutierung weiterer Subpopulationskohorten in Phase 1b ist im Gange, und der Beginn der Zulassungsstudie wird für später im Jahr 2025 erwartet. Referenz Omer Z, Danilov A, Forconi F, et al. Bexobrutideg (NX-5948), ein neuartiger Abbau der Bruton-Tyrosinkinase (BTK), zeigte ein schnelles und dauerhaftes klinisches Ansprechen bei rezidivierter/refraktärer CLL: aktualisierte Ergebnisse einer laufenden Phase-1a-Studie. Präsentiert bei: Kongress der European Hematology Association; 12.-15. Juni 2025; Mailand, Italien. Zusammenfassung PF571 Gruß Alan [/quote] Optionen BBCode ausschalten Smileys ausschalten URLs nicht automatisch verlinken Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: BTK Degrader BGB 16673 Studie Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Gast2026 von Gast2026 » 11.06.2026, 18:57 Noch ein aus meiner Sicht interessanter Beitrag zur Kombination von BTK-Degradern mit Venetoclax: Mein Labor erforscht Resistenzen gegen BTK-Inhibitoren, die die Behandlung der CLL revolutioniert haben. Hier setzt meine Arbeit an: Ich untersuche gezielt Resistenzen gegen BTK-Degrader. Dabei haben wir eine neuartige BTK-Mutation identifiziert, die nicht nur Resistenzen gegen BTK-Degrader verursacht, sondern – wie wir sehen – auch gegen alle bisher eingesetzten BTK-Inhibitoren. Daraus ergibt sich die dringende therapeutische Notwendigkeit, einen Weg zu finden, diesen Resistenzmechanismus zu überwinden. Heute werde ich also über die Resistenzmechanismen dieser Mutation sprechen und hoffentlich einige Ansätze aufzeigen, wie wir diese Resistenz überwinden könnten. Wir haben bereits Vorarbeiten geleistet und eine Publikation eingereicht, die sich derzeit im Begutachtungsverfahren befindet; sie zeigt, dass die Kombination von Venetoclax mit einem BTK-Degrader diese Resistenzmutation möglicherweise überwinden kann. Der zugrundeliegende Mechanismus ist jedoch etwas rätselhaft, denn – wie ich später noch erläutern werde – verhindert die Mutation die Bindung des BTK-Degraders an das BTK-Protein. Es ist also sehr interessant, dass gerade die Kombination aus Venetoclax und BTK-Degrader diese Resistenzmutation überwinden kann. Unsere Daten aus verschiedenen Zelllinien und Modellen bestätigen diesen Effekt jedoch eindeutig; da er bei der alleinigen Gabe von Venetoclax nicht auftritt, muss er auf der Kombination der beiden Wirkstoffe beruhen. Wir untersuchen dieses Potenzial derzeit weiter und versuchen, den genauen Wirkmechanismus zu verstehen, sind aber sehr zuversichtlich, dass sich hier eine vielversprechende Möglichkeit eröffnet. Konkret könnte dieser Ansatz helfen, die Resistenz gegen BTK-Degrader zu überwinden, die durch die A428D-Mutation verursacht wird. Ich persönlich frage mich, ob es Vorteile bieten könnte, von Anfang an eine Kombination aus einem BTK-Degrader und Venetoclax einzusetzen, anstatt den BTK-Degrader als Monotherapie zu verwenden. Bei BTK-Inhibitoren sehen wir ja häufig Kombinationen mit Venetoclax; für BTK-Degrader gibt es ebenfalls entsprechende Studien – ich weiß zwar nicht, ob sie bereits angelaufen sind, aber zumindest an der University of Miami werden Studien mit der Kombination aus BTK-Degrader und Venetoclax durchgeführt. Wir werden dort hoffentlich vielversprechende Daten sehen. Quelle: https://www.vjhemonc.com/video/wp8knzib ... es-in-cll/ Noch ein aus meiner Sicht interessanter Beitrag zur Kombination von BTK-Degradern mit Venetoclax:[i]Mein Labor erforscht Resistenzen gegen BTK-Inhibitoren, die die Behandlung der CLL revolutioniert haben. Hier setzt meine Arbeit an: Ich untersuche gezielt Resistenzen gegen BTK-Degrader. Dabei haben wir eine neuartige BTK-Mutation identifiziert, die nicht nur Resistenzen gegen BTK-Degrader verursacht, sondern – wie wir sehen – auch gegen alle bisher eingesetzten BTK-Inhibitoren. Daraus ergibt sich die dringende therapeutische Notwendigkeit, einen Weg zu finden, diesen Resistenzmechanismus zu überwinden. Heute werde ich also über die Resistenzmechanismen dieser Mutation sprechen und hoffentlich einige Ansätze aufzeigen, wie wir diese Resistenz überwinden könnten. Wir haben bereits Vorarbeiten geleistet und eine Publikation eingereicht, die sich derzeit im Begutachtungsverfahren befindet; sie zeigt, dass die Kombination von Venetoclax mit einem BTK-Degrader diese Resistenzmutation möglicherweise überwinden kann. Der zugrundeliegende Mechanismus ist jedoch etwas rätselhaft, denn – wie ich später noch erläutern werde – verhindert die Mutation die Bindung des BTK-Degraders an das BTK-Protein. Es ist also sehr interessant, dass gerade die Kombination aus Venetoclax und BTK-Degrader diese Resistenzmutation überwinden kann. Unsere Daten aus verschiedenen Zelllinien und Modellen bestätigen diesen Effekt jedoch eindeutig; da er bei der alleinigen Gabe von Venetoclax nicht auftritt, muss er auf der Kombination der beiden Wirkstoffe beruhen. Wir untersuchen dieses Potenzial derzeit weiter und versuchen, den genauen Wirkmechanismus zu verstehen, sind aber sehr zuversichtlich, dass sich hier eine vielversprechende Möglichkeit eröffnet. Konkret könnte dieser Ansatz helfen, die Resistenz gegen BTK-Degrader zu überwinden, die durch die A428D-Mutation verursacht wird. Ich persönlich frage mich, ob es Vorteile bieten könnte, von Anfang an eine Kombination aus einem BTK-Degrader und Venetoclax einzusetzen, anstatt den BTK-Degrader als Monotherapie zu verwenden. Bei BTK-Inhibitoren sehen wir ja häufig Kombinationen mit Venetoclax; für BTK-Degrader gibt es ebenfalls entsprechende Studien – ich weiß zwar nicht, ob sie bereits angelaufen sind, aber zumindest an der University of Miami werden Studien mit der Kombination aus BTK-Degrader und Venetoclax durchgeführt. Wir werden dort hoffentlich vielversprechende Daten sehen.[/i]Quelle:[url]https://www.vjhemonc.com/video/wp8knzibitg-resistance-to-btk-degraders-and-combination-strategies-in-cll/[/url] Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 11.06.2026, 18:14 Hallo Alan, vielen Dank für die Erklärung Angenehm ist für mich, dass ich nur eine Tablette nehmen muss, vielleicht bleibt das IGg so in Ordnung. Der nächste Termin ist erst Mitte August. Ich hoffe, es läuft alles gut. Viele Grüße Klaus Hallo Alan, vielen Dank für die Erklärung Angenehm ist für mich, dass ich nur eine Tablette nehmen muss, vielleicht bleibt das IGg so in Ordnung.Der nächste Termin ist erst Mitte August. Ich hoffe, es läuft alles gut.Viele Grüße Klaus Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Alan von Alan » 11.06.2026, 16:11 Hallo Klaus, das sind sehr gute Nachrichten. Unter einer völligen Remission vermute ich mal eine komplette Remission ( CR ) . Dies würde bedeuten es gibt keine klonale Lymphozyten im Blut. Beim CT – Scan müssen alle Lymphknoten unter 1,5 cm groß sein. In einer Studie erfordert die Bestätigung einer CR eine Knochenmarkbiopsie , die keine CLL nachweist. Nach fast achtzehnmonatiger Degrader – Therapie , hast du eine Schlacht gewonnen , den Krieg gegen die CLL zu gewinnen ist noch mal eine Stufe höher anzusiedeln. Auch mit einer CR bist du weiterhin immungeschwächt. Bei einem normalen IgG auch mit Hilfe von Oktagam bei gleichzeitigem niedrigem IgM welches dann bei einem Infekt nicht zuerst reagiert wie es sollte , dann kommt es zu einer Verzögerung ( Reaktion auf den Infekt. ) durch das einige Tage später reagierende IgG was normal ist. Die Vereinbarung von Roche mit Nurix ist für uns von Vorteil und das Gesamtpaket beträgt sogar bis 2,3 Mrd. US Dollar. Außerhalb der USA wird Roche für die Vermarktung verantwortlich sein. Die am häufigsten zitierte Fachzeitschrift Blood , auf dem Gebiet der Hämatologie mit ca. 454 Referenzen täglich informierte über die BTK – A428D – Mutation , als klinisch relevante Panresistenzmutation . Die Kombi Venetoclax mit Degradern wurde innerhalb von Forschungsarbeiten umgesetzt. Weiterhin viel Erfolg in der Studie. Gruß Alan Hallo Klaus,das sind sehr gute Nachrichten.Unter einer völligen Remission vermute ich mal eine komplette Remission ( CR ) .Dies würde bedeuten es gibt keine klonale Lymphozyten im Blut.Beim CT – Scan müssen alle Lymphknoten unter 1,5 cm groß sein. In einer Studie erfordert die Bestätigung einer CR eine Knochenmarkbiopsie , die keine CLL nachweist. Nach fast achtzehnmonatiger Degrader – Therapie , hast du eine Schlacht gewonnen , den Krieg gegen die CLL zu gewinnen ist noch mal eine Stufe höher anzusiedeln. Auch mit einer CR bist du weiterhin immungeschwächt. Bei einem normalen IgG auch mit Hilfe von Oktagam bei gleichzeitigem niedrigem IgM welches dann bei einem Infekt nicht zuerst reagiert wie es sollte , dann kommt es zu einer Verzögerung ( Reaktion auf den Infekt. ) durch das einige Tage später reagierende IgG was normal ist. Die Vereinbarung von Roche mit Nurix ist für uns von Vorteil und das Gesamtpaket beträgt sogar bis 2,3 Mrd. US Dollar. Außerhalb der USA wird Roche für die Vermarktung verantwortlich sein. Die am häufigsten zitierte Fachzeitschrift Blood , auf dem Gebiet der Hämatologie mit ca. 454 Referenzen täglich informierte über die BTK – A428D – Mutation , als klinisch relevante Panresistenzmutation .Die Kombi Venetoclax mit Degradern wurde innerhalb von Forschungsarbeiten umgesetzt.Weiterhin viel Erfolg in der Studie.Gruß Alan Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 10.06.2026, 20:07 Servus Anonymus, mich interessiert auch, woher Alan von einer Kombination vom Degrader mit Venetoclax gehört hat. Ich lebe ja an der Quelle und weiß von nichts. Interessant wird sein, wie Roche nun den Bexobrutideg in die Position bringen wird. Ciao Klaus Servus Anonymus, mich interessiert auch, woher Alan von einer Kombination vom Degrader mit Venetoclax gehört hat. Ich lebe ja an der Quelle und weiß von nichts. Interessant wird sein, wie Roche nun den Bexobrutideg in die Position bringen wird.Ciao Klaus Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Gast2026 von Gast2026 » 10.06.2026, 10:44 Hallo Klaus, herzlichen Glückwunsch zu Deinem hervorragenden Resultat! Das sind ja tolle Nachrichten, erst einmal für Dich persönlich, aber auch für uns CLL-Patienten insgesamt! Dass die Elimination von BTK auch die gesunden B-Lymphozyten betrifft, lässt sich wohl leider nicht vermeiden, aber die reduzierte Dosis ist vielleicht ein guter Kompromiss. Das Tolle an den Degradern ist ja auch, dass die Moleküle sich durch die Wirkung nicht verbrauchen, sondern weiterhin BTKs abbauen können. Die von Alan beschriebene Mutation A428D ist hoffentlich in der Praxis nicht ganz so relevant und ich drücke Dir die Daumen, dass der Degrader sehr lange wirkt. Mich würde von Alan interessieren, aus welcher Quelle er weiß, dass die Kombination der Degrader mit Venetoclax das Auftreten der Mutation nur verlangsamt. Und die beschriebene Angst müssen vor den Degradern höchstens Investoren haben, die auf andere Karten gesetzt haben und nicht wir Patienten. Hallo Klaus, herzlichen Glückwunsch zu Deinem hervorragenden Resultat! Das sind ja tolle Nachrichten, erst einmal für Dich persönlich, aber auch für uns CLL-Patienten insgesamt! Dass die Elimination von BTK auch die gesunden B-Lymphozyten betrifft, lässt sich wohl leider nicht vermeiden, aber die reduzierte Dosis ist vielleicht ein guter Kompromiss. Das Tolle an den Degradern ist ja auch, dass die Moleküle sich durch die Wirkung nicht verbrauchen, sondern weiterhin BTKs abbauen können.Die von Alan beschriebene Mutation A428D ist hoffentlich in der Praxis nicht ganz so relevant und ich drücke Dir die Daumen, dass der Degrader sehr lange wirkt. Mich würde von Alan interessieren, aus welcher Quelle er weiß, dass die Kombination der Degrader mit Venetoclax das Auftreten der Mutation nur verlangsamt. Und die beschriebene Angst müssen vor den Degradern höchstens Investoren haben, die auf andere Karten gesetzt haben und nicht wir Patienten. Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 09.06.2026, 19:18 Servus Alan, ich melde mich wieder einmal. Mitte Mai zeigten mich meine Werte, ich habe eine völlige Remission, das erste Mal mit der CLL, obwohl ich seit April nur eine Tablette hatte. Es gab eine hartnäckige Erkältung mit Amoxicillin und daher reduzierte ich mit Erlaubnis der Ärzte auf eine Tablette . Ich denke, der Degrader drückte auf IgG-Wert. CT ist alle völlig ok, das freue ich mich sehr nach fast 20 Jahren im Kampf mit der CLL. Dass der Degrader offensichtlich die Zukunft ist Roche hat sich für fast eine Milliarden Dollar bei Nurix mit dem Bexobrutideg eingekauft. Man ist völlig überzeugt von dem Degrader. Nun produzieren große Konzerne den Degrader, es wird sich wohl die Therapie völlig verändern. Dir eine gute Zeit Viele Grüße Klaus Langer Servus Alan, ich melde mich wieder einmal.Mitte Mai zeigten mich meine Werte, ich habe eine völlige Remission, das erste Mal mit der CLL, obwohl ich seit April nur eine Tablette hatte. Es gab eine hartnäckige Erkältung mit Amoxicillin und daher reduzierte ich mit Erlaubnis der Ärzte auf eine Tablette . Ich denke, der Degrader drückte auf IgG-Wert. CT ist alle völlig ok, das freue ich mich sehr nach fast 20 Jahren im Kampf mit der CLL.Dass der Degrader offensichtlich die Zukunft ist Roche hat sich für fast eine Milliarden Dollar bei Nurix mit dem Bexobrutideg eingekauft. Man ist völlig überzeugt von dem Degrader. Nun produzieren große Konzerne den Degrader, es wird sich wohl die Therapie völlig verändern. Dir eine gute ZeitViele Grüße Klaus Langer Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Alan von Alan » 04.04.2026, 14:33 Hallo Gast 2026, zunächst ist Klaus Jahrgang 1951 , ED 09/2007. Erstlinientherapie 2013 mit BR. 2014 Ibrutinib, 2018 Venetoclax und 2022 Idelalisib. Pi3K Inhibitor dessen Nachfolger Duvelisib hochgelobt wurde , Studien auch in Deutschland wurde zugelassen unter Auflagen bei nachfolgenden Phase 4 Studien in denen ungewöhnlich viele Pat. verstarben , überwiegend nicht an CLL. Duvelisib bekam keinen “roten Handbrief “,, die Zulassung wurde entzogen. Der wichtige Signalweg Pi3K ist bei CLL im Grunde genommen verwaist. Bei einer Pirtobrutinib – Therapie wurden bei stark vorbehandelten Pat. folgende Mutationen nachgewiesen. : V416L, A428D, M 437 R, selten und T 474 i und L 528 W häufiger. Bei den cBTKi ging man davon aus, wenn es zu einer Progression kam durch Mutation an der Bindestelle C481 und nachgeschalteter Funktionsmutation . Bei genauen Tests stellte man jedoch fest, dass bei allen cBTKi alle Mutationen in geringer Anzahl wie bei dem nc BTKi auftreten , für die Pirtobrutinib mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit nicht verantwortlich ist. Pirobrutinib zeigt in Erstlinie ( Studien ) sehr hohe Wirksamkeit sowohl als mono und auch in Kombination. Die BTK – Degrader – Resistenz war lange Zeit unbekannt. Die Mutation A428D kann eine Resistenz gegen alle BTK – Degrader wie Nurix und BGB – 16673 auslösen. Die Mutation A428D macht die Bindung an der Bindungstasche unzugänglich durch Blockierung was zu einer Resistenz führt. Eine Kombi Venetoclax + Degrader führte zur Eliminierung vom A428 D- Klon bei Nurix NX 2127 . Bei Bexobrutideg und BGB -16673 wurde das Auftreten der Resistenz nur verlangsamt. Der Degrader BGB 16673 in Kombi mit Bcl2 – Sonrotoclax könnte auch in Erstlinie etabliert werden , die Angst geht um, dass diese Kombi wirksamer ist als V + O und V + A und diese in Erstlinie verdrängen könnten. ( Marktanteile Aktienkurse ). Gruß Alan Hallo Gast 2026,zunächst ist Klaus Jahrgang 1951 , ED 09/2007. Erstlinientherapie 2013 mit BR. 2014 Ibrutinib, 2018 Venetoclax und 2022 Idelalisib. Pi3K Inhibitor dessen Nachfolger Duvelisib hochgelobt wurde , Studien auch in Deutschland wurde zugelassen unter Auflagen bei nachfolgenden Phase 4 Studien in denen ungewöhnlich viele Pat. verstarben , überwiegend nicht an CLL. Duvelisib bekam keinen “roten Handbrief “,, die Zulassung wurde entzogen. Der wichtige Signalweg Pi3K ist bei CLL im Grunde genommen verwaist. Bei einer Pirtobrutinib – Therapie wurden bei stark vorbehandelten Pat. folgende Mutationen nachgewiesen. : V416L, A428D, M 437 R, selten und T 474 i und L 528 W häufiger. Bei den cBTKi ging man davon aus, wenn es zu einer Progression kam durch Mutation an der Bindestelle C481 und nachgeschalteter Funktionsmutation . Bei genauen Tests stellte man jedoch fest, dass bei allen cBTKi alle Mutationen in geringer Anzahl wie bei dem nc BTKi auftreten , für die Pirtobrutinib mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit nicht verantwortlich ist. Pirobrutinib zeigt in Erstlinie ( Studien ) sehr hohe Wirksamkeit sowohl als mono und auch in Kombination. Die BTK – Degrader – Resistenz war lange Zeit unbekannt. Die Mutation A428D kann eine Resistenz gegen alle BTK – Degrader wie Nurix und BGB – 16673 auslösen. Die Mutation A428D macht die Bindung an der Bindungstasche unzugänglich durch Blockierung was zu einer Resistenz führt. Eine Kombi Venetoclax + Degrader führte zur Eliminierung vom A428 D- Klon bei Nurix NX 2127 . Bei Bexobrutideg und BGB -16673 wurde das Auftreten der Resistenz nur verlangsamt. Der Degrader BGB 16673 in Kombi mit Bcl2 – Sonrotoclax könnte auch in Erstlinie etabliert werden , die Angst geht um, dass diese Kombi wirksamer ist als V + O und V + A und diese in Erstlinie verdrängen könnten. ( Marktanteile Aktienkurse ). Gruß Alan Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Gast2026 von Gast2026 » 01.04.2026, 23:10 Hallo Alan, vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit für diejenigen, die mit einer BTK-Inhibitor-Monotherapie begonnen haben und resistent geworden sind, auf den Pfad der Kombinationstherapien zu wechseln, die ebenfalls auf BTK abzielen, also nicht mit monoklonalen Antikörpern arbeiten. Denn Studien zur Kombination von Degradern laufen gerade hoch: https://www.oncologypipeline.com/apexon ... ader-combo (englisch) Hallo Alan,vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit für diejenigen, die mit einer BTK-Inhibitor-Monotherapie begonnen haben und resistent geworden sind, auf den Pfad der Kombinationstherapien zu wechseln, die ebenfalls auf BTK abzielen, also nicht mit monoklonalen Antikörpern arbeiten. Denn Studien zur Kombination von Degradern laufen gerade hoch:[url]https://www.oncologypipeline.com/apexonco/beone-looks-degrader-combo[/url] (englisch) Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Alan von Alan » 01.04.2026, 15:46 Hallo Klaus, es ist eine Erleichterung zu wissen ,dass es dir mit dem Degrader weiterhin gut geht. Es gibt Hinweise das Be One Med . zugesichert haben soll, die Pat. auch nach Beendigung der Studie weiterhin mit dem Degrader zu versorgen, unter der Voraussetzung , dass diese sich in Remisson befinden, auch wenn die Zulassung noch nicht erteilt wäre. Du bist in Erstlinie mit BR und dann mit einer gezielten Therapie Ibrutinib, kontinuierlich behandelt worden , du hattest nicht die Wahl zu diesem Zeitpunkt zeitlich begrenzt. Es gibt jetzt 2 Pat. - Kohorten die in Erstlinie kontinuierlich oder zeitlich begrenzt behandelt werden und auf unterschiedlichen Gleisen stehen. ( Pfaden ) Dies wird Auswirkung auf nachfolgende Therapien haben, auch im Sprechzimmer eines CLL – Experten/ in bei einer Zweitmeinung. ( Prof. Con. Tam Uni Melbourne ). Pat. die erst mit ca. 70 Jahren eine Erstlinientherapie benötigen, ist dies weniger relevant als bei ca. 50 Jährigen. Ich wünsche dir weiterhin Erfolg in der Studie , und dass du keinen Plan - B benötigst. Alles Gute Gruß Alan Hallo Klaus,es ist eine Erleichterung zu wissen ,dass es dir mit dem Degrader weiterhin gut geht.Es gibt Hinweise das Be One Med . zugesichert haben soll, die Pat. auch nach Beendigung der Studie weiterhin mit dem Degrader zu versorgen, unter der Voraussetzung , dass diese sich in Remisson befinden, auch wenn die Zulassung noch nicht erteilt wäre. Du bist in Erstlinie mit BR und dann mit einer gezielten Therapie Ibrutinib, kontinuierlich behandelt worden , du hattest nicht die Wahl zu diesem Zeitpunkt zeitlich begrenzt. Es gibt jetzt 2 Pat. - Kohorten die in Erstlinie kontinuierlich oder zeitlich begrenzt behandelt werden und auf unterschiedlichen Gleisen stehen. ( Pfaden )Dies wird Auswirkung auf nachfolgende Therapien haben, auch im Sprechzimmer eines CLL – Experten/ in bei einer Zweitmeinung. ( Prof. Con. Tam Uni Melbourne ). Pat. die erst mit ca. 70 Jahren eine Erstlinientherapie benötigen, ist dies weniger relevant als bei ca. 50 Jährigen. Ich wünsche dir weiterhin Erfolg in der Studie , und dass du keinen Plan - B benötigst.Alles Gute Gruß Alan Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 30.03.2026, 22:41 Servus Alan, entschuldige, dass Du von mir solange nichts lesen konnte. Ich kann vom Handy aus nicht antworten. Es kommt immer die Antwort : forbidden. Nach etlichen Versuchen habe ich es nun vom Tablet aus versucht. Das funktioniert offenbar. Es liegt am Handy. Kurz gesagt, es geht mir gut mit den Degrader, meine Werte sind alle normal, Nebenwirkungen verspüre ich nicht, im Mai habe ich d n neuen Termin in dem Innenklinikum München. Ich hoffe, es geht Dir gut und wir können uns bald auf ein Frühjahr freuen Herzliche Grüße Klaus Langer Servus Alan, entschuldige, dass Du von mir solange nichts lesen konnte. Ich kann vom Handy aus nicht antworten.Es kommt immer die Antwort : forbidden.Nach etlichen Versuchen habe ich es nun vom Tablet aus versucht. Das funktioniert offenbar. Es liegt am Handy.Kurz gesagt, es geht mir gut mit den Degrader, meine Werte sind alle normal, Nebenwirkungen verspüre ich nicht,im Mai habe ich d n neuen Termin in dem Innenklinikum München.Ich hoffe, es geht Dir gut und wir können uns bald auf ein Frühjahr freuen Herzliche Grüße Klaus Langer Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Laurin von Laurin » 30.03.2026, 22:32 Hallo Alan, mein Vater Klaus mit dem Forumsnamen Dartkat würde dir gerne in diesem Thread den aktuellen Stand seiner Degrader-Behandlung schicken, aber leider funktioniert dies momentan mit seinem Handy aus technischen Gründen nicht - er hat dich deshalb heute mit einer persönlichen Mitteilung angeschrieben, aber würden versuchen, dass mein Vater zeitnah auch mit seinem Handy wieder regulär in diesem Thread schreiben kann. Beste Grüße und vielen Dank auch von mir für deine immer sehr hilfreichen Informationen, Daniel Hallo Alan, mein Vater Klaus mit dem Forumsnamen Dartkat würde dir gerne in diesem Thread den aktuellen Stand seiner Degrader-Behandlung schicken, aber leider funktioniert dies momentan mit seinem Handy aus technischen Gründen nicht - er hat dich deshalb heute mit einer persönlichen Mitteilung angeschrieben, aber würden versuchen, dass mein Vater zeitnah auch mit seinem Handy wieder regulär in diesem Thread schreiben kann.Beste Grüße und vielen Dank auch von mir für deine immer sehr hilfreichen Informationen, Daniel Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Alan von Alan » 18.12.2025, 15:34 Hallo Klaus, BGB-16673 zeigte hohe Gesamtansprechraten bei rezidivierten/refraktären CLL/SLL, mit einer bemerkenswerten Antwort von 94,4 % bei der 200-mg-Dosis. Die Studie berichtete über eine mediane, progressionsfreie Überlebensrate von 65,9 % nach 18 Monaten, wobei über die Hälfte der Patienten weiterhin in Behandlung war. Die Sicherheitsanalyse ergab, dass 95,6 % der Patienten bei behandlungsbedingten Nebenwirkungen erfuhren, wobei 61,8 % Grad 3 oder höher hatten. Die Studie unterstützt die fortlaufende Entwicklung von BGB-16673, mit laufenden Phase-2- und 3-Studien zu rezidivierten/refraktären B-Zell-Malignitäten. Komplettes Ansprechen CR mit unvollständiger Knochenmarkserholung 2,9 %. Partielles Ansprechen PR 72,1 % und PR mit Lymphozytose 10,3 % . Stabile Erkrankung 7,4 % . Bei 2,9 % der Pat. kam es zu einer Progression und 4,4 % der Pat. brachen die Therapie ab. ( Studie Ca DA n CE 101 Dr- Inhye Ahn , CLL – Zentrum Boston ). Deine Blutwerte sind sehr gut, bei den Lymphozyten 45 gehe ich von 45% aus, absolut 3361 . Bei gesunden Menschen sind die Neutrophilen die dominanten weißen Blutzellen mit der höchsten Anzahl. Deine Neutrophilen – Anzahl geschätzt bei 45 % - 49 %. Sollten die Lymphozyten die Anzahl der Neutrophilen übersteigen, solltest du kurzfristig reagieren und Fragen an die Studienärzte stellen. Ich wünsche dir auch frohe Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr. Gruß Alan Hallo Klaus,BGB-16673 zeigte hohe Gesamtansprechraten bei rezidivierten/refraktären CLL/SLL, mit einer bemerkenswerten Antwort von 94,4 % bei der 200-mg-Dosis.Die Studie berichtete über eine mediane, progressionsfreie Überlebensrate von 65,9 % nach 18 Monaten, wobei über die Hälfte der Patienten weiterhin in Behandlung war.Die Sicherheitsanalyse ergab, dass 95,6 % der Patienten bei behandlungsbedingten Nebenwirkungen erfuhren, wobei 61,8 % Grad 3 oder höher hatten.Die Studie unterstützt die fortlaufende Entwicklung von BGB-16673, mit laufenden Phase-2- und 3-Studien zu rezidivierten/refraktären B-Zell-Malignitäten.Komplettes Ansprechen CR mit unvollständiger Knochenmarkserholung 2,9 %. Partielles Ansprechen PR 72,1 % und PR mit Lymphozytose 10,3 % .Stabile Erkrankung 7,4 % .Bei 2,9 % der Pat. kam es zu einer Progression und 4,4 % der Pat. brachen die Therapie ab. ( Studie Ca DA n CE 101 Dr- Inhye Ahn , CLL – Zentrum Boston ). Deine Blutwerte sind sehr gut, bei den Lymphozyten 45 gehe ich von 45% aus, absolut 3361 . Bei gesunden Menschen sind die Neutrophilen die dominanten weißen Blutzellen mit der höchsten Anzahl. Deine Neutrophilen – Anzahl geschätzt bei 45 % - 49 %. Sollten die Lymphozyten die Anzahl der Neutrophilen übersteigen, solltest du kurzfristig reagieren und Fragen an die Studienärzte stellen. Ich wünsche dir auch frohe Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr.Gruß Alan Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 17.12.2025, 15:18 Hallo Alan, vor einer Woche hatte ich einen Termin in München, zum ersten die 4. Gabe von Oktagam und dann die 3. Untersuchung mit CT+ Blutuntersuchung. Nun habe ich fast ein ganzes Jahr mit dem Degrader erlebt und ich bin zufrieden, die Werte sind fast völlig normal: Leukos 7,47, Hämoglobin 14.3, Erythrozyten 4,26, Hämatokrit 0,396, Thrombozyten 171, Lipase 65, Lymphozyten 45, IgG liegt noch nicht vor. Geimpft bin ich gegen alles, was momentan aktuell ist. Darm und Magen vertragen den Degrader gut. CT Wert sind auch alle ok. Insgesamt kann man sagen, der Degrader ist ein großer Fortschritt und ich bin sehr froh, in dieser Studie angenommen zu sein. So soll es weiter gehen! Dir schöne Feiertage und ein glückliches 2026. Herzliche Grüße Klaus Langer Hallo Alan, vor einer Woche hatte ich einen Termin in München, zum ersten die 4. Gabe von Oktagam und dann die 3. Untersuchung mit CT+ Blutuntersuchung. Nun habe ich fast ein ganzes Jahr mit dem Degrader erlebt und ich bin zufrieden, die Werte sind fast völlig normal: Leukos 7,47, Hämoglobin 14.3, Erythrozyten 4,26, Hämatokrit 0,396, Thrombozyten 171, Lipase 65,Lymphozyten 45, IgG liegt noch nicht vor.Geimpft bin ich gegen alles, was momentan aktuell ist. Darm und Magen vertragen den Degrader gut.CT Wert sind auch alle ok.Insgesamt kann man sagen, der Degrader ist ein großer Fortschritt und ich bin sehr froh, in dieser Studieangenommen zu sein. So soll es weiter gehen!Dir schöne Feiertage und ein glückliches 2026.Herzliche Grüße Klaus Langer Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Alan von Alan » 14.11.2025, 17:24 Hallo Klaus, deine Leukozyten gesamt liegen in der Norm. Die einzelnen Zell- Untergruppen müssen nicht unbedingt in der Norm liegen, wie Neutrophile , Eosinophile , Basophile , Monozyten und Lymphozyten . Die genaue Aufschlüsselung der Leukozyten im Blut im Hinblick auf die Zellgruppen , erfolgt beim Erstellen des Differenzialblutbildes. , welches es sich ausschließlich auf die weißen Blutzellen bezieht. Der Hämoglobinwert ist in der Norm. Die Erythrozyten und der Hämatokrit hinken etwas hinterher , damit kannst du gut leben ebenfalls mit der Anzahl der Thrombozyten . Octagam kann man nach 6 Monaten Anwendung neu bewerten. Weiterhin viel Erfolg in der Studie. Gruß Alan Hallo Klaus,deine Leukozyten gesamt liegen in der Norm. Die einzelnen Zell- Untergruppen müssen nicht unbedingt in der Norm liegen, wie Neutrophile , Eosinophile , Basophile , Monozyten und Lymphozyten . Die genaue Aufschlüsselung der Leukozyten im Blut im Hinblick auf die Zellgruppen , erfolgt beim Erstellen des Differenzialblutbildes. , welches es sich ausschließlich auf die weißen Blutzellen bezieht. Der Hämoglobinwert ist in der Norm. Die Erythrozyten und der Hämatokrit hinken etwas hinterher , damit kannst du gut leben ebenfalls mit der Anzahl der Thrombozyten . Octagam kann man nach 6 Monaten Anwendung neu bewerten. Weiterhin viel Erfolg in der Studie.Gruß Alan Re: BTK Degrader BGB 16673 Studie Zitat Dartkat von Dartkat » 12.11.2025, 23:08 Servus Alan, Ich wollte Dich auch darüber informieren. Der Degrader läuft gut, keine Nebemwirkungen 2x Oktagan ergeben 4,92 IgG, am 7.11.neue Dosis wird wohl weiter anschieben. Leukozyten 7,8 Hämoglobin 14,2 Erythrozyten 4,06 Hämatokrit 39 Thrombozyten 164 Alle Werte vom 09.10 Am 07.11 hoffentlich noch besser. Grüße Klaus Servus Alan,Ich wollte Dich auch darüber informieren. Der Degrader läuft gut, keine Nebemwirkungen2x Oktagan ergeben 4,92 IgG, am 7.11.neue Dosis wird wohl weiter anschieben.Leukozyten 7,8Hämoglobin 14,2Erythrozyten 4,06Hämatokrit 39Thrombozyten 164Alle Werte vom 09.10Am 07.11 hoffentlich noch besser.Grüße Klaus Nach oben