Was hilft einem Transplantationspatienten?

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Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Anna » 02.04.2017, 11:21

Vielen Dank für die Antwort.

Lieben Gruß Anna

Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von PMF2SZT » 30.03.2017, 21:39

Hallo Anna,

in der Zeit der Aplasie (Immunsystem ist durch die Chemo und ggf. Ganzkörperbestrahlung abgeschaltet) kann man den Patienten durchaus besuchen, muß aber Handschuhe, Mundschutz, und einen Kittel tragen. Direkter Körperkontakt ist zu vermeiden. Falls Dein Bekannter oder auch Du selbst den Austausch suchst -> www.lenaforum.de

Alles Gute für Dich und Deinen Bekannten,
Joachim
(2x SZT Uniklinik Ulm 2010 + 2012)

Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Anna » 30.03.2017, 18:19

Hallo,

Ich weis der Trade ist schon etwas älter, aber vielleicht möchte trotzdem jemand sich austauschen.
Ein guter Bekannter steht kurz vor seiner ersten SZT. In zwei Wochen soll es los gehen.
Ist es möglich Kontakt herzustellen, da es heißt die Patienten werden isoliert und dürfen nur ganz geringen sozialen Kontakt bekommen.

Würde mich über Antwort freuen.

Viele Grüße

Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Frieda » 05.01.2014, 18:51

Das freut mich, dass meine Tipps weiterhelfen.
Noch etwas: Lesen konnte ich so gut wie gar nichts in der Klinik. Der Kopf war viel zu müde,der Körper voll und ganz mit Stoffwechselvorgängen etc. beschäftigt. Umso wichtiger war es für mich dann, eine schöne Auswahl an Filmen, Hörbüchern und Musik zu haben. Irgendetwas davon ging nämlich fast immer.
Viele Grüße
Frieda

Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Katie » 05.01.2014, 17:16

Dankeschön! Ich habe das jetzt ziemlich genau so geschrieben. :)

Re: Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Frieda » 04.01.2014, 19:49

Hallo,
bei mir liegt die Transplantation etwas mehr als ein Jahr zurück.
Ich war etwa viereinhalb Wochen in der Klinik und habe mich während dieser Zeit über Kontakte aller Art enorm gefreut.
Glücklicherweise ging es mir nie wirklich schlecht, so dass ich fast durchgehend aufnahmefähig war. Ich habe mich sehr über Kontakte zur Außenwelt aller Art gefreut: Postkarten, Emails, Anrufe (wobei ich diese per Email vorab vereinbart hatte, da der Tagesablauf in der Klinik ziemlich geregelt ist und meine Konstitution unterschiedlich war) und natürlich Besuch.
Ich denke, dass es als Außenstehende sehr schwierig ist einzuschätzen, was ein Patient mag oder braucht. Für mich war das auch gar nicht der Punkt: allein die Tatsache, dass jemand an mich gedacht hat und mir eine Freude machen wollte, hat mich aufgebaut.
Ich hatte von Freunden jede Menge DVDs geliehen bekommen, so dass ich während meines Klinikaufenthaltes regelrechte "Kinotage" hatte. Und als es mir nicht so gut ging, habe ich Musik gehört. Vielleicht schaut Dein Bekannter gerne Filme? Oder hört gerne Musik? So etwas ist vielleicht leichter zu schenken als die passenden Worte in einem Brief. Ich würde ihn direkt fragen, über was er sich denn freuen würde. Dann fällt es auch leichter, die passenden Worte zu finden.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen?
Viele Grüße
Frieda

Was hilft einem Transplantationspatienten?

von Katie » 04.01.2014, 19:08

Hallo,

Ein mir sehr nahe stehender Verwandter hat in einigen Wochen eine Knochenmarktransplantation vor sich. Er wohnt leider 600 km weit weg, sodass ich persönlich nicht da sein kann.
Ich möchte ihm und auch seiner Frau gern Briefe schreiben, in denen ich ihnen ein paar von meinen Gedanken mitteilen kann.
Was kann man denn einem KMT-Patienten und seiner Frau schreiben, was ihnen wirklich hilft? gibt es etwas, das Euch geholfen oder Kraft gegeben hat?

Vielen Dank für Eure Hilfe,
Katie

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