Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Wie gehe ich mit Leukämie im Alltag um? Wie unterstütze ich als Freund oder Angehöriger? Welche Erfahrungen gibt es bezüglich Rente, Behindertenausweis, Psychotherapie, Kur?

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Dreamweaver
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Re: Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Beitrag von Dreamweaver » 13.10.2019, 02:10

Nebelzauberer hat geschrieben:
12.09.2017, 20:06
da ich selbst privat versichert bin (was bei einer chronischen Erkrankung auch kein Segen ist),
ist zwar etwas her, aber endlich mal einer, der das bei dem ganzen Hype "Privat versichert ist jaa sooo toll" auch nüchterner sieht. 8)

Larry213
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Re: Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Beitrag von Larry213 » 19.08.2019, 23:12

Was ich persönlich gut finde.
Daraus konnte ein Gesamtergebnis mit den besten 10 Krankenkassen berechnet werden:
Die Techniker (82,9)
Hanseatische Krankenkasse (81,5)
AOK PLUS (79,4)
DAK – Gesundheit (72,2)
AOK Rheinland-Pfalz/ Saarland (70,8)
pronova BKK (70,5)
AOK Baden-Württemberg (69,4)
IKK Südwest (68,9)

pietro
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Re: Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Beitrag von pietro » 21.04.2018, 21:10

Ich bin bei der TK Techniker Krankenkasse. Die sind TOP, und wichtig ist nur "vorher" mit denen zu sprechen.

Nebelzauberer
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Re: Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Beitrag von Nebelzauberer » 12.09.2017, 20:06

Hallo Thomas,

da ich selbst privat versichert bin (was bei einer chronischen Erkrankung auch kein Segen ist), kann ich nur eingeschränkt darüber berichten. Meine Frau ist durch einen Unfall zu 30 Prozent "behindert". In meine Privatversicherung habe ich sie daher gar nicht mehr gebracht. Das wäre in meinem Fall gut gewesen, da ich als Beamter Beihilfe bekomme und diese auch für meine Frau gegolten hätte. Stattdessen musste sie sich "freiwillig" in der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Das kostet uns jetzt doppelt so viel und da wir über eine an meine Eltern vermietete Wohnung Mieteinnahmen haben, wird von denen ebenfalls noch 16,2 % mit reingerechnet. Sie ist seitdem bei der DAK. Da ihre Zufriedenheit mit dieser Krankenkasse auch nicht gerade groß war, weil ständig Leistungen verweigert, zusätzliche Atteste etc. gefordert wurden, haben wir uns eine Zeitlang mit einem Wechsel beschäftigt. Ein Premium-Patient ist man auch für die gesetzlichen nicht, sobald man einen Behinderungsgrad oder eine chronische Erkrankung hat. Die müssen einen zwar nehmen, es kann aber durchaus unangenehme Nebenwirkungen haben. So wurde uns von der AOK und der Barmer gesagt, dass zugesagte Leistungen nochmals überprüft werden müssten. Gerade wenn man auf dauerhafte Medikation angewiesen ist, wird diese gerne noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Leistungen, die man auf Chipkarte erhält, bekommt man weiterhin problemlos. Leistungen, die von der alten Kasse erst genehmigt werden mussten, kann die neue Kasse noch einmal prüfen. In dem Fall geht dann das Hin und Her von Unterlagen, ärztlichen Gutachten etc. von vorne los. Manchmal erhält man dann gleich­wertige, aber andere Medikamente. Inwiefern das bei deinen der Fall ist, weiß ich nicht. Vielleicht meldest du dich mal bei einer Beratungsstelle des VdK. Die sind da gut informiert und können auch helfen. Ansonsten wäre ich bei einem Wechsel während einer Therapie vorsichtig.

Thomas55
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Welche gesetzliche Krankenkasse ist empfehlenswert ?

Beitrag von Thomas55 » 12.09.2017, 17:06

Nachdem ich mit der DAK immer wieder mal schlechte Erfahrungen mache, gleichzeitig die DAK eine der teuersten gesetzlichen Kassen ist, plane ich bei nächster Gelegenheit die Kasse zu wechseln. Meine Frage : wie sind Euere Erfahrungen, welche Kassen sind empfehlenswert ?

Aktuell weigert sich meine Kasse die Fahrtkosten zur Chemotherapie zu bezahlen, trotz ärztlicher Verordnung und ärztlichem Gutachten, auch mein Widerspruch wurde abgelehnt. Die Begründung ist, dass die Therapie in der Tagesklinik meines behandelten Onkologen 16 km entfernt ist, die nächste Tagesklinik dagegen wäre nur 6 km, dort könnte die Therapie angeblich auch durchgeführt werden. (Vermutlich würden die Ärzte dort erst mal auf eigene Untersuchungen usw. bestehen, die kennen mich nicht und ich kenne sie nicht).

Nachdem ich auch von ärztlicher Seite gehört habe, dass sie jedem Patienten raten die DAK zu meiden, da es mit der DAK wohl am meisten Ärger gibt bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Ein Wechsel sollte ja problemlos möglich sein, oder habt ihr da andere Erfahrungen ?

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