Leukämie durch Elektrosmog?

Wie gehe ich mit Leukämie im Alltag um? Wie unterstütze ich als Freund oder Angehöriger? Welche Erfahrungen gibt es bezüglich Rente, Behindertenausweis, Psychotherapie, Kur?

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Dreamweaver
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Re: Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von Dreamweaver » 09.04.2017, 04:01

ist zwar schon älter, aber wer italienisch kann, bitte sehr:

Campi elettromagnetici e leucemia, esiste relazione?

http://www.laleva.org/it/2004/06/campi_ ... liano.html

Arne2

Re: Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von Arne2 » 19.09.2015, 21:20

Naja, Absaugungen sind vorhanden. Und ich meine eher Punktschweißungen, weniger Schutzgas mit Lichtbogen. Ich vermute daß gerade bei dem Punkt/Widerstandsschweißen höhere Werte entstehen, ich weiß es aber nicht wirklich.


MfG

NL
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Re: Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von NL » 19.09.2015, 20:01

Hallo Arne,
ich halte die Stäube und Brandgase, die beim Schweissen auftreten, für wesentlich gefährlicher als die elektromagnetischen "Strahlen", die durch die Lichtbögen entstehen. Wahrscheinlich ist hier die UV-Belastung gefährlich, gegen die man sich aber einfach schützen kann, nehme ich an.
Um es auf die Spitze zu treiben: Meine Mutter hat schon immer grosse Furcht vor "Elektrosmog" gehabt und alle elektrischen Leitungen bei uns zu Hause mit abgeschirmten Kabeln legen lassen. Ich habe trotzdem eine Leukämie eingefangen.
Gruss
Niko

Arne2

Re: Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von Arne2 » 19.09.2015, 19:06

Danke erstmal für die Antwort. "Normaler" Elektrosmog ist am Alltag ja überall normal, aber ich hab halt bedenken, da es beim Schweißen ja eine sehr viel höhere "Dosierung" ist? Man ist dem ja hunderte male am Tag ausgeliefert? Vielleicht ist meine Reaktion ja etwas übertrieben, aber ich hab das halt die ganze Zeit im Hinterkopf und mache mir so meine Gedanken.Noch einmal möchte ich so eine Erkrankung nicht durchmachen müssen. :(


MfG

NL
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Re: Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von NL » 19.09.2015, 14:51

Hallo Arne,
ich halte "Elektrosmog" für unproblematisch bezüglich eines Rückfalls. Wenn Du z.B. in "Introduction to the cellular and molecular biology of Cancer", Herausgeber M. Knowles und P. Selby, 4. Auflage, Oxford University Press 2005 auf Seite 39 schaust, kann Strahlung in Form von ionisierenden und nicht ionisierenden Strahlen für die Krebsentstehung verantwortlich sein. Die meisten durch Strahlung ausgelösten Krebsfälle werden durch nichtionisierende Strahlen in der Form von ultraviolettem Licht verursacht. Es gibt wenig Hinweise darauf, dass andere Formen nichtionisierender Strahlung, wie sehr niedrigfrequente Felder von Haushaltsgeräten oder Frequenzen von Mobiltelephonen im Zusammenhang mit dem Krebsrisiko stehen. Deshalb glaube ich auch nicht, dass Lekämie etwas mit "Elektrosmog" zu tun hat.

Ich glaube nicht, dass Du Dir wegen der Felder aus der Schweisserei Sorgen wegen eines Rückfalls machen solltest.

Gruss
Niko

Arne2

Leukämie durch Elektrosmog?

Beitrag von Arne2 » 19.09.2015, 13:03

Hallo, ich hatte 2004 eine ALL (ich bin schon seit mehreren Jahren mit dem Namen "Arne" hier angemeldet, kann mich aber nicht mehr einloggen), die durch eine Chemotherapie (2004-2007) erfolgreich besiegt wurde. Ich hatte damals auch einen anderen Arbeitsplatz bekommen. Nun muss ich aber ein paar Monate in einem Bereich arbeiten, in dem geschweißt wird, hauptsächlich Punkt/Widerstandsschweißen. Dort treten ja hohe elektromagnetische Felder auf, selbst Handys soll man nicht direkt dabei haben. Ich habe nun Bedenken, daß ich dadurch eventuell einen Rückfall, bzw. eine erneute Leukämie bekommen könnte, da ich ja sozusagen "vorbelastet" bin. Es wird ja immer vermutet, daß Elektrosmog Leukämie auslösen kann? Und gerade beim Schweißen ist die Belastung ja ja sehr hoch? Wie kann man das einschätzen, besteht da eine Gefahr? Ich wollte das auch auf der Arbeit schon einmal ansprechen, aber es gibt ja leider keine bewiesenen Studien oder ähnliches, die das bestätigen, es heißt nur immer es wird vermutet. Das ist natürlich kein gutes Argument um diese Arbeit abzulehnen?


MfG

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