Ein Buch entsteht - Erfahrung gesucht: ALL

Wie gehe ich mit Leukämie im Alltag um? Wie unterstütze ich als Freund oder Angehöriger? Welche Erfahrungen gibt es bezüglich Rente, Behindertenausweis, Psychotherapie, Kur?

Moderatoren: NL, Marc, jan

Kirzhe
Beiträge: 1
Registriert: 15.02.2015, 21:23
Kontaktdaten:

Ein Buch entsteht - Erfahrung gesucht: ALL

Beitrag von Kirzhe » 15.02.2015, 23:04

Hallo ihr Lieben,

Mein Name ist Casandra und ich war bis vor Kurzem eine stille Mitleserin in diesem Forum. Anfänglich nur, um Sinn und vor alledem Trost in den Beiträgen hier zu finden. Vor einiger Zeit sind die Mutter meines besten Freundes - und kurz darauf er selber - an Krebs verstorben und auch meine Mutter hat durch Gebärmutterhalskrebs eine harte Zeit hinter sich. Seitdem engagiere und interessiere ich mich für die Krankheit, vor alledem aber für Leukämie.

Aber heute bin ich hier, weil ich euch herzlich darum bitten möchte, mir bei meinem Recherche für ein Romanprojekt zu helfen, welches mir sehr am Herzen liegt. Die Idee ist bereits in trockenen Tüchern bei einem Verlag untergebracht und wartet lediglich darauf, in die Realität umgesetzt zu werden.

Mein Protagonist ist ein 17-järiger Teenager, der seit 2 Jahren in Komplettremission ist. Davor hat er vier Jahre lang gegen ALL angekämpft und hat schlußendlich die Kurve mit einer KMT bekommen. Die Geschichte handelt unter anderem von einer verbotene Liebe, Homosexualität und die Seelenvierwandschaft zwischen Patient und Spender. Wer das ganze in ein Genre verpacken will, würde es als ein Young-Adult Drama einstufen.

Seine Vergangenheit wird dem Leser durch Tagebucheinträgen aus dem Krankenhaus und dem damaligen Alltag vermittelt. Nun ist es leicht, sich in sehr theoretischer Form über ALL zu informieren - auch Gespräche mit Ärzten haben ich bereits geführt - jetzt suche ich aber jemand, der bereit ist, seine persönliche Geschichte mit mir zu teilen. Jemand, der bereit ist, mir zu erzählen, wie so ein realer Alltag aussieht - vielleicht auch, in was für einer Gedankenwelt man sich in so einer Situation bewegt. Sollten sich unter euch auch Angehörige befinden, die gerne ihre Geschichte teilen wollen, bin ich auch dafür sehr dankbar, Vor alledem ist es mir wichtig, realitätsnah zu schreiben.

Ich hoffe hier ein paar mutige Stimmen zu finden. Sollte vielleicht jemand Blog- oder Buchempfehlungen für mich habe, nehme ich auch diese gerne an.

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche euch einen schönen Start in die Woche.
Liebe grüße
Casandra

P.S.: Wer sich nicht direkt hier offenbaren will, darf mir gerne eine Email schicken:

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast