Bei mir wurde im Januar 2020 eine CLL diagnostiziert, damals war ich 44. Im April 23 gab es zwei Probeläufe mit intravenösen Therapien die ich aber nicht vertragen haben.Dadurch waren meine Leukos aber soweit gesunken dass ich erst im Dez. 24 mit der Brukinsatherapie beginnen brauchte. Wegen meiner Erfahrung mit den Probeläufen habe ich mit meinem Onkologen einen Start mit 160mg vereinbart, mit der Absprache direkt hoch zu dosieren falls in einem bestimmten Zeitrahmen nicht genug Leukos sinken. Natürlich hat er mich auf Risiken/ Resistenzen hingewiesen und ich trage ein eigenes Risiko!!!! Aber rmeine Werte sind gut! Liege immer so um die 12000 Leukos und er ist sehr zufrieden. Nebenwirkungen spüre ich kaum. Etwas müde, bisschen Darm…
Natürlich weiß ich nicht ob es so bleibt und was noch kommt aber im Moment kann ich sehr gut damit leben.
Mein Gedanke dabei war, ich bin eine relativ junge Frau mit dieser Erkrankung und voll in den Wechseljahren, wieviele Teilnehmer in Medikamentenstudien schliessen mich ein?!? Also versuche ich einen eigenen Weg. Meine Zellteilung läuft gerade ganz anders als bei deutlich älteren, männlichen Betroffenen.
Zusätzlich nehme ich Vitamin D3,Omega 3 Öl, la Vita und was für die Darmflora um meinen Körper zu unterstützen.
Einfach nur meine bisherige Erfahrung vielleicht hilft es jemandem und ich hoffe das sich noch neue Therapiemöglichkeiten für uns finden