Nach Medienberichten über ein mögliches Aus für die José Carreras Gala in der ARD hat sich die von dem Star-Tenor zur Bekämpfung der Leukämie gegründete Stiftung optimistisch geäußert.


Das „Hamburger Abendblatt“ hatte berichtet, die Charity-Gala, bei der Carreras alljährlich im Dezember um Spenden für seine Projekte wirbt, drohe abgesetzt zu werden - zugunsten der Spenden-Aktion „Tribute to Bambi“. Der für die Carreras Gala federführende MDR äußerte sich am Freitag zurückhaltend. Es würden Gespräche geführt, hieß es auf Anfrage.

Gabriele Kröner von der José Carreras Leukämie-Stiftung sagte: „Wir befinden uns mit dem MDR in guten, konstruktiven Gesprächen, um die Show zugunsten der Betroffenen weiterzuentwickeln.“ Sie habe zwar keinen Zweifel, dass der MDR an dem Format festhalte, aber letztendlich liege diese Entscheidung allein beim MDR. Nachdem er lebensgefährlich an Leukämie erkrankt und geheilt worden war, hatte der spanische Opernsänger José Carreras (65) eine Stiftung gegründet, um Spenden für Forschung und Therapie zu sammeln.

Im vorigen Jahr ging in Leipzig die 17. Spenden-Gala über die Bühne. Es kamen rund 6,4 Millionen Euro zusammen. Erstmals hatte Désirée Nosbusch (47) anstelle des langjährigen Moderators Axel Bulthaupt (46) durch die Live-Sendung geführt. Etwa 4 Millionen Menschen verfolgten die Sendung in der ARD.

 

SZ-Online von 20.04.2012

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