Die Erfolgsquote bei der Suche nach einem geeigneten Stammzellspender ist in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland stark gestiegen. Während noch 1995 nach siebenmonatiger Suche nur für die Hälfte der Patienten ein Spender gefunden werden konnte, liege die Erfolgsquote bei der Suche inzwischen im gleichen Zeitraum bei 80 Prozent, so die Leiterin des Heidelberger Stammzellspenderregisters, Sabine Scherer. 

Um die Erfolgsaussichten noch weiter zu erhöhen, müssten sich mehr Menschen als potenzielle Spender registrieren lassen und die so genannte Typisierung des Gewebematerials verbessert werden, erklärte Scherer. Für jeden Patienten einen geeigneten Spender zu finden, sei aber wegen der enormen Vielfalt des Gewebematerials nicht möglich.

Im Heidelberger Register, das im Jahr 2001 an den Start ging, sind derzeit 20.700 Spender verzeichnet. Insgesamt liege die Zahl in den 38 deutschen Stammzellregistern bei 2,4 Millionen, weltweit bei 9,6 Millionen Spendern.

Pro Monat melden sich nach Angaben des Ärztlichen Direktors der Abteilung für Transplantationsimmunologie am Universitätsklinikum Heidelberg, Professor Gerhard Opelz, weltweit etwa 100.000 neue Spender. In Deutschland liege die Zahl bei bis 30.000 pro Monat. Ab dem 61. Lebensjahr ist keine Stammzellspende mehr möglich.

Quelle:
Rhein-Zeitung vom 14.05.2005
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