Ältere Menschen sind anfälliger für Infektionen und haben ein höheres Leukämierisiko, da die Stammzellen ihres Knochenmarks weniger Immunzellen produzieren. Zudem aktivieren die älteren blutbildenden Stammzellen Gene, die an der Entstehung von Leukämie beteiligt sind, fanden Forscher der Stanford-Universität heraus. 

Die Wissenschaftler transplantierten ältere Stammzellen in junge Mäuse. Sie erwarteten durch die Ergebnisse aus früheren Arbeiten mit Muskelzellen von Mäusen, dass die blutbildenden Stammzellen nach der Transplantation wieder typische Fähigkeiten junger Zellen annehmen und mehr Immunzellen produzieren. Dem war aber nicht so, stellten sie überrascht fest: Die Zellen verhielten sich genauso wie alte Stammzellen. Sie produzierten weniger Immunzellen und aktivierten krebsverursachende Gene. 

Der Co-Autor der Studie Irv Weissmann erklärt, dass es bei einem genaueren Verständnis des Unterschiedes zwischen alten und jungen Stammzellen möglich sein könnte, alte Zellen zu veranlassen, wieder jung zu werden. Damit könnten sie ihre Fähigkeit, Immunzellen zu produzieren, wieder zurückerlangen. Mit diesem Wissen ließe sich die Immunfunktion bei älteren Menschen verbessern und Leukämie vorbeugen. 

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