Eine junge Berlinerin ist die 10 000te Stammzellspenderin seit Gründung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Für die 21jährige Laura Räth, die kürzlich in Dresden Stammzellen spendete, ist das Engagement selbstverständlich. "Jeder Mensch sollte helfen, wenn er das kann. Es ist so einfach", stellte sie fest. "Für die DKMS ist dies ein Meilenstein", sagte deren Geschäftsführerin Claudia Rutt. "Das sind seit unserer Gründung vor 15 Jahren 10 000 Lebenschancen für Menschen, die andernfalls keine Möglichkeit der Heilung gehabt hätten."


Die DKMS war 1991 aus einer privaten Initiative heraus gegründet worden, um für eine an Leukämie erkrankte Frau einen passenden Spender zu finden. Damals gab es in ganz Deutschland nur 3000 potentielle Knochenmarkspender. Heute ist die DKMS mit über 1,4 Millionen registrierten möglichen Stammzellspendern die größte Datei der Welt.

Quelle: Ärztezeitung 28.09.2006
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