Bildet sich eine Lymphknotenschwellung nach zwei bis drei Wochen nicht zurück, sollte der Patient zur Lymphknotenbiopsie überwiesen werden, empfiehlt der Münchner Hämatologe Professor Wolfgang Hiddemann.

Nadelbiopsien seien aber unzureichend, vielmehr müsse ein ganzes Gewebestück entnommen werden, so Professor Hiddemann. In histologischen Zweifelsfällen rät er, die Zweitmeinung von einem der sieben Referenzpathologen für Lymphome in Deutschland einzuholen. Diese Zweitbeurteilungen seien kostenlos.

Und noch einen Tip hat Hiddemann: Infektiös bedingte Lymphknotenschwellungen sind druckdolent (Schmerzen bei Druckausübung), steckt ein Lymphom dahinter, sind sie indolent (nicht druckempfindlich).

Quelle: Ärzte Zeitung vom 09.03.2004
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