Der Enzymhemmer Imatinib zeigt in der Leukämie-Therapie höhere zytogenetische und hämatologische Ansprechraten erzielen als bisher vermutet. Das geht aus aktuellen Daten einer Studie der Arbeitsgruppe um Dr. Brian Druker aus Portland, USA mit mehr als 500 Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) hervor.

Von 454 CML-Patienten in der späten chronischen Phase der Leukämie, die zuvor nicht auf eine Behandlung mit Interferon-Alpha ngesprochen hatten, hatten 95% durch die STI-Therapie innerhalb weniger Wochen normale Leukozytenzahlen im Blut. Bei 41 Prozent der Patienten verschwand das Philadelphia-Chromosom, dem zytogenetischen Marker bei CML-Patienten.

Zusätzlich betrug der Anteil der Patienten, bei denen die Erkrankung innerhalb dieses Zeitraums nicht fortschritt, fast 90% - und war damit höher als unter einer Therapie etwa mit Interferon-alpha.

Quelle: Artikel in der Ärztezeitung
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