Jeder Tumorpatient reagiert ein wenig anders auf standardisierte Chemotherapien. Mathematische Modelle könnten nun zumindest für Leukämiekranke zu einer individuell abgestimmten und damit wirksameren Behandlung führen. Die Grundlage dafür entwickelten Wissenschaftler von der University of Maryland. 

Wie sie in der Fachzeitschrift "PLoS Computational Biology" berichteten, analysierten sie bei Blutkrebspatienten die natürliche Reaktion des Immunsystems während der Therapie mit dem Wirkstoff Imatinib. Aus diesen Daten können sie mit mathematischen Simulationen im Computer genau die Zeitpunkte bestimmen, zu denen die Arznei mit großer Wahrscheinlichkeit die beste Wirkung bei vertretbaren Nebenwirkungen für jeden einzelnen Patienten zeigt. Bevor diese Methode reif für den Einsatz am Patienten ist, stehen jedoch noch Versuche am Tiermodell und klinische Studien aus. 

Quelle: FTD vom 23.06.2008
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