Der monoklonale CD20-Antikörper Ofatumumab ergab positive Ergebnisse in einer klinischen Phase-III-Studie zur Behandlung von Patienten mit stark vorbehandelter CLL, die auf die Standardtherapie nicht angesprochen hatten. Dies zeigt eine Zwischenauswertung einer aktuellen Phase-III-Studie.

In der Studie wurden Patienten mit vorbehandelter CLL aufgenommenen, die entweder nur begrenzt oder überhaupt nicht auf die Standardtherapien mit Fludarabin als auch Alemtuzumab angesprochen haben (doppelt refraktär, DR) oder die nicht auf Fludarabin angesprochen haben und für eine Behandlung mit Alemtuzumab als ungeeignet betrachtet werden, da sie Lymphknoten von mehr als 5 cm im Durchmesser aufwiesen, so genannte "Bulky Disease" (bulky Fludarabin-refraktär; BFR).

Insgesamt erhielten die 138 Studienteilnehmer acht Wochen lang eine Ofatumumab-Infusion pro Woche, gefolgt von vier Infusionen in monatlichen Abständen. Die Dosierung betrug 300 mg Ofatumumab bei der ersten und 2000 mg bei jeder folgenden Infusion. Der Erkrankungszustand wird bis Woche 28 alle 4 Wochen beurteilt, danach alle 3 Monate bis zum Fortschreiten der Erkrankung (Progression) bis zu zwei Jahren. Die Studie nimmt weiter Patienten auf. Die endgültige Auswertung erfolgt, sobald jede Gruppe 100 Patienten umfasst.

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