Der Hersteller des CLL-Medikaments Rituxan (Wirkstoff Rituximab), Genentech, hat am 12. Juli 2004 eine Warnung an Ärzte bezüglich möglicher Komplikationen bei einer Hepatitis-B-Infektion herausgeben.

In Beobachtungen nach der Marktfreigabe von Rituximab wurde festgestellt, dass durchschnittlich vier Monate nach Beginn der Rituximab-Therapie, meist in Kombination mit Chemotherapie, eine Reaktivierung eines vorhandenen Hepatitis-B-Virus stattfinden kann. In einigen Fällen hat dies zum Tod geführt.

Genentech schlägt vor, Personen mit einem hohen Risiko einer Hepatitis-B-Infektion vor Beginn einer Therapie zu testen und bei Bedarf Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Patienten, die bereits eine Hepatitis-B-Infektion erlitten hatten, sollten während und nach einer Rituximab-Therapie genau bezüglich Anzeichen einer aktiven Hepatitis-B-Virusinfektion überwacht werden.

Im Falle eines Ausbruchs von Hepatitis-B sollte die Rituximab-Therapie sowie begleitende Chemotherapien interbrochen und passende antivirale Therapien begonnen werden.

Die vollständige Meldung kann auf der Webseite der amerikanischen Zulassungsbehörde abrufen (englisch, PDF-Datei, Acrobat Reader erforderlich).
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