Die kombinierte Immun-Chemotherapie aus dem Anti-CD52-Antikörper Alemtuzumab (MabCampath) und Fludarabin (Fludara) hat sich als vielversprechend bei Patienten mit chronisch-lymphatischer Leukämie (CLL) erwiesen, die zuvor medikamentös behandelt worden waren. Studiendaten hierzu hat Professor Andreas Engert von der Uniklinik in Köln beim ASCO-Krebskongreß in Orlando in Florida vorgestellt.

Der Forscher hat in einer Phase-II-Studie 37 Patienten mit rezidivierter CLL behandelt, und zwar mit 30 mg Alemtuzumab i.v. in Kombination mit 30 mg/m2 Fludarabin i.v. an drei Tagen für sechs Zyklen alle vier Wochen. 83 Prozent der Patienten sprachen an: Es gab 19 partielle Remissionen und elf Komplettremissionen.

Bei 50 Prozent der Patienten wurden keine CLL-Zellen im Blut oder Knochenmark mehr nachgewiesen. Die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung dauerte 13 Monate. Toxizitäten waren Thrombozytopenien und Neutropenien.

Quelle: Ärzte Zeitung, 25.08.2005
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