Patienten mit therapierefraktärer CLL profitieren von einer Kombination von Fludarabin und dem monoklonalen Antikörper Alemtuzumab ("FluCam"). In der kleinen Studie, über die im Fachmagazin Haematologica berichtet wurde und bei der 34 Patienten mit Fludarabin (Handelsname Fludara) und Alemtuzumab (Handelsname MabCampath) behandelt worden waren, lag die Ansprechrate bei 85%, und fast jeder Dritte erreichte eine komplette Remission.

Zudem ließen sich bei fast jedem zweiten Leukämie-Patienten weder im peripheren Blut noch im Knochenmark Krebszellen nachweisen. Auch Patienten, die zu einer genetisch bedingten Hochrisikogruppe gehören, profitieren offenbar von einer Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper, wie es bei der 9. Internationalen Konferenz zu Malignen Lymphomen in Lugano hieß. Dort wurde eine Studie präsentiert, in der Hochrisiko-Patienten, die nicht Fludarabin-refraktär waren, mit dem monoklonalen Antikörper behandelt wurden, und zwar subkutan und intravenös.

Der Zwischenauswertung zufolge lag die Gesamtansprechrate nach im Median einem Jahr bei 37%. Die mittlere progressionsfreie Zeit betrug knapp elf Monate, die mittlere Gesamtüberlebenszeit etwa 17 Monate.

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