In mehreren deutschen Studien wird das Medikament Glivec auf seine Wirksamkeit bei rezidivierter oder refraktärer Philadelphia-Chromosom-positiver Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) geprüft, schreibt die Ärzte Zeitung.

Bei der Philadelphia-Chromosom positiven akuten lymphoblastischen Leukämie (Ph+-ALL), einer besonders aggressiven Form der ALL, ist die allogene Stammzelltransplantation nach Angaben von Privatdozent Dr. Oliver Ottmann von der Universität Frankfurt derzeit die einzige kurative Behandlungsmöglichkeit.

In mehreren Multicenterstudien wurde jetzt die klinische Aktivität von Glivec bei rezidivierter oder refraktärer Ph+-ALL geprüft. Die Patienten erhielten 400 oder 600 mg Glivec pro Tag ohne zusätzliche zytostatische Therapie. 60% der Patienten sprachen innerhalb von vier Wochen an, mit einer kompletten Remissionsrate von 19%, berichtete Ottmann. Es sei jedoch sehr schnell zu Resistenzen gekommen. Deshalb sollten Patienten, die auf die Therapie mit Glivec ansprechen, innerhalb kürzester Zeit eine allogene Stammzelltransplantation bekommen.

Quelle: Artikel in der Ärzte Zeitung vom 24.1.2003.
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