Re: IMBRUVICA bis zur Krankheitsprogression, Resistenz oder Unverträglichkeit
Verfasst: 10.03.2023, 17:05
Moin zusammen,
seit 2014 nehme ich Imbruvica. Erst im Rahmen der Cll12 Studie, dann nach Beendigung der Studie weiter. Ich habe einen unmutierten IGHV Status und eine hohe Thymidin-Kinase. Die CLL wurde mit 114000 Leukos festgestellt und ging unter Ibrutinib bis auf 205000 hoch. Danach hatte ich über Jahre hinweg die gleichen Werte um die 6000. Nebenwirkungen waren erträglich. Nach Abschluss der Studio Anfang 2022 bekam ich dann Imbruvica 420 mg verschrieben. (Die Tabletten waren nicht mehr Kapseln, wie das Studienmedikament, sondern Presslinge).
Nach ein paar Tagen entwickelte ich eine innere Unruhe, noch höheren Ruhepuls, der Blutdruck stieg. Bis es dann in Herzaussetzern und Herzrasen mündete. Ich habe Imbruvica abgesetzt und wollte meinen Arzt konsultieren, er war allerdings im Urlaub. Seine Assistentinnen bestätigten mich in der Entscheidung, ich nahm dann Imbruvica auf Verschreibung in geringerer Dosis - 140 mg, nach einem Monat 280 mg. Das ging bis zum Juli 2022, dann stiegen die Leukos an. Die Aussage meines inzwischen aus dem Urlaub zurückgekehrten Arztes: die CLL ist wieder aktiv. Medikament in der geringeren Dosierung weiter nehmen.
U.a. aufgrund der großen Entfernungen zum Arzt (60 km eine Tour) habe ich inzwischen den Arzt gewechselt. Auch fühlte ich mich nicht gut aufgehoben. Die Leukos sind im letzten Monat um ca. 3.200 weiter gestiegen, jetzt auf 20.000. Ich sehe den Arzt erst im April. Bin total verunsichert. Ich fühle mich körperlich gut, kann aber die Ängste über die Zukunft sehr gut nachvollziehen. Hier lese ich, dass eine Resistenz gegen Ibrutinib auch einer Resistenz gegen Acalabrutinib oder Zanubrutinib gleichkommt, oder sehe ich das falsch?
Viele Grüße - Erika
seit 2014 nehme ich Imbruvica. Erst im Rahmen der Cll12 Studie, dann nach Beendigung der Studie weiter. Ich habe einen unmutierten IGHV Status und eine hohe Thymidin-Kinase. Die CLL wurde mit 114000 Leukos festgestellt und ging unter Ibrutinib bis auf 205000 hoch. Danach hatte ich über Jahre hinweg die gleichen Werte um die 6000. Nebenwirkungen waren erträglich. Nach Abschluss der Studio Anfang 2022 bekam ich dann Imbruvica 420 mg verschrieben. (Die Tabletten waren nicht mehr Kapseln, wie das Studienmedikament, sondern Presslinge).
Nach ein paar Tagen entwickelte ich eine innere Unruhe, noch höheren Ruhepuls, der Blutdruck stieg. Bis es dann in Herzaussetzern und Herzrasen mündete. Ich habe Imbruvica abgesetzt und wollte meinen Arzt konsultieren, er war allerdings im Urlaub. Seine Assistentinnen bestätigten mich in der Entscheidung, ich nahm dann Imbruvica auf Verschreibung in geringerer Dosis - 140 mg, nach einem Monat 280 mg. Das ging bis zum Juli 2022, dann stiegen die Leukos an. Die Aussage meines inzwischen aus dem Urlaub zurückgekehrten Arztes: die CLL ist wieder aktiv. Medikament in der geringeren Dosierung weiter nehmen.
U.a. aufgrund der großen Entfernungen zum Arzt (60 km eine Tour) habe ich inzwischen den Arzt gewechselt. Auch fühlte ich mich nicht gut aufgehoben. Die Leukos sind im letzten Monat um ca. 3.200 weiter gestiegen, jetzt auf 20.000. Ich sehe den Arzt erst im April. Bin total verunsichert. Ich fühle mich körperlich gut, kann aber die Ängste über die Zukunft sehr gut nachvollziehen. Hier lese ich, dass eine Resistenz gegen Ibrutinib auch einer Resistenz gegen Acalabrutinib oder Zanubrutinib gleichkommt, oder sehe ich das falsch?
Viele Grüße - Erika