Chemotherapie nach Transplantation

Knochenmarks- und Blutstammzelltransplantation: Austausch von Erfahrungen über Transplantation, Nebenwirkungen, Stammzellspende

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PMF2SZT
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Re: Chemotherapie nach Transplantation

Beitrag von PMF2SZT » 27.08.2022, 20:55

Lieber Lothar,

dann passt ja alles.

Alles Gute,
Joachim
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Lothar70
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Re: Chemotherapie nach Transplantation

Beitrag von Lothar70 » 26.08.2022, 19:46

Hallo

Es handelt sich definitiv um eine CML die sich im Laufe der Monate zu einer AML!!! entwickelt hat und nicht zu einer ALL!!!

Wie ich heute nach einem Gespräch mit Professor Schroers erfahren habe, werden jetzt nach der Transplantation insgesamt drei kurzeitige Chemosuppressiva verabreicht, die dann in Tablettenform übergehen.

Ich denke den Begriff Suppressiva muss man nicht weiter ausführen und müsste bekannt sein.

Liebe Grüße
Lothar

Lothar70
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Re: Chemotherapie nach Transplantation

Beitrag von Lothar70 » 26.08.2022, 19:45

Hallo

Es handelt sich definitiv um eine CML die sich im Laufe der Monate zu einer AML!!! entwickelt hat und nicht zu einer ALL!!!

Wie ich heute nach einem Gespräch mit Professor Schroers erfahren habe, werden jetzt nach der Transplantation insgesamt drei kurzeitige Chemosuppressiva verabreicht, die dann in Tablettenform übergehen.

Ich denke den Begriff Suppressiva muss man nicht weiter ausführen und müsste bekannt sein.

Liebe Grüße
Lothar

PMF2SZT
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Re: Chemotherapie nach Transplantation

Beitrag von PMF2SZT » 26.08.2022, 11:30

Lieber Lothar,
müsste es sich bei der T315i-Mutation nicht um eine ALL handeln, und nicht um eine AML?
Was für eine Chemo bekommt sie denn?
Joachim
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Lothar70
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Chemotherapie nach Transplantation

Beitrag von Lothar70 » 25.08.2022, 17:45

Hallo ihr Lieben

Meine Frau ist vor 9 Monaten an CML erkrankt.
Beziehungsweise wurde die Krankheit festgestellt.
Es war eine CML in der Blasenkrise, mit 20% Blastenanteil.

War deshalb, weil die CML sich zu einer AML entwickelt hat.

Mit der Besonderheit der Mutante T315i.

Erstlinien und Zweitlinien Therapie brachten keinen Erfolg, trotz immer wieder mehrwöchigen Krankenhausaufenthalten mit nicht geplanten Zwischenchemos.

Kurz nachdem der Blastenanteil nicht mehr nachweisbar war, mutierten die Blasten erneut.

Meine Frau wurde dann mit dem sehr teuerem und speziell auf die Mutante zugeschnittenen TKI "Potatinib" bis zur Transplantation behandelt.

Nach zehn Tagen Chemotherapie wurde die Transplantation am Dienstag auf der Intensivstation durchgeführt.

Meine Frau bekam letzte Woche Freitag einen Infekt und kam auf die Intensivstation.

Um den zeitlichen Rahmen nicht zu gefährden, wurde die Transplantation wegen der Aplasiephase auf der Intensivstation durchgeführt.

Seit gestern liegt sie wieder auf der Isoliertstation. Der Infekt ist weiter abgeklungen.

Sie ist sehr schwach und das sprechen fällt ihr sehr schwer.

Nun meine Frage an Euch:

Meine Frau soll morgen noch einmal eine mehrstündige Chemotherapie bekommen.

"Warum noch einmal eine Chemotherapie nach der Transplantation?"
Wenn auch nur ein paar Stunden.

Würde mich über jede hilfreiche Antwort freuen.

Liebe Grüße
Lothar

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