Re: Erfahrung mit einer Gelenkersatz OP unter Einnahme von TKI
Verfasst: 09.01.2026, 09:33
Moin Anka,
ich habe keine Erfahrung mit Knie- oder Bänderoperationen unter TKI-Behandlung, aber etwas Erfahrungen mit der Heilung von Knochenbrüchen und Schürfwunden (vom Mountainbiken) unter Behandlung mit Imatinib.
Man geht meines Wissens davon aus, dass die TKI die Wundheilung beeinflussen bzw. verzögern können. Deshalb hat dein Hämatologe vermutlich erwähnt, dass man die Therapie mit Dasatinib unterbrechen könne (und deshalb hatte ich die Frage gestellt).
Die Heilung meiner gebrochenen Finger verlief nach Aussage der Orthopäden völlig normal (einmal auch unter erhöhter TKI-Dosis). Die Schürfwunden (grosszügig an Armen und Beinen, mit Steinchen in der Kniescheibe, die Steine wurden einzeln wieder rausgepuhlt) sind auch normal verheilt. Auch das potentiell erhöhte Infektionsrisiko hat sich nicht bemerkbar gemacht (ich hab mich auch auf einer unbefestigten Strasse zerlegt, mit ordentlich Dreck in den Wunden).
Ich hatte auch von 10 Jahren einen Kreuzbandriss (Skifahren), die zuständige Hämatologie hat auch hier gesagt, eine Operation sei kein Problem, und man könne Imatinib bei Bedarf unterbrechen. Die OP liess sich aber mit stabilisierender Physiotherapie bis jetzt vermeiden
Ich nehme deshalb an, dass die Ärzte recht haben mit der Einschätzung, dass es kein grösseres Problem sei. Wenn Dir de Info Deiner Ärzte nicht reicht, musst Du Dir eine zweite Meinung holen (ich würde in den Hämatologien grosser Uni-Kliniken fragen, ob die Erfahrungen mit orthopädischen Eingriffen haben). Wesentlich ist die Frage, ob und wann Du Deinen TKI vor der OP unterbrechen solltest, und für die Beantwortung dieser Frage brauchst Du meines Erachtens einen Hämatologen (der entweder selber bei Ärzten mit einschlägigen Erfahrungen nachfragen kann oder Dich nachfragen liesse).
Gruss
Niko, medizinischer Laie
ich habe keine Erfahrung mit Knie- oder Bänderoperationen unter TKI-Behandlung, aber etwas Erfahrungen mit der Heilung von Knochenbrüchen und Schürfwunden (vom Mountainbiken) unter Behandlung mit Imatinib.
Man geht meines Wissens davon aus, dass die TKI die Wundheilung beeinflussen bzw. verzögern können. Deshalb hat dein Hämatologe vermutlich erwähnt, dass man die Therapie mit Dasatinib unterbrechen könne (und deshalb hatte ich die Frage gestellt).
Die Heilung meiner gebrochenen Finger verlief nach Aussage der Orthopäden völlig normal (einmal auch unter erhöhter TKI-Dosis). Die Schürfwunden (grosszügig an Armen und Beinen, mit Steinchen in der Kniescheibe, die Steine wurden einzeln wieder rausgepuhlt) sind auch normal verheilt. Auch das potentiell erhöhte Infektionsrisiko hat sich nicht bemerkbar gemacht (ich hab mich auch auf einer unbefestigten Strasse zerlegt, mit ordentlich Dreck in den Wunden).
Ich hatte auch von 10 Jahren einen Kreuzbandriss (Skifahren), die zuständige Hämatologie hat auch hier gesagt, eine Operation sei kein Problem, und man könne Imatinib bei Bedarf unterbrechen. Die OP liess sich aber mit stabilisierender Physiotherapie bis jetzt vermeiden
Ich nehme deshalb an, dass die Ärzte recht haben mit der Einschätzung, dass es kein grösseres Problem sei. Wenn Dir de Info Deiner Ärzte nicht reicht, musst Du Dir eine zweite Meinung holen (ich würde in den Hämatologien grosser Uni-Kliniken fragen, ob die Erfahrungen mit orthopädischen Eingriffen haben). Wesentlich ist die Frage, ob und wann Du Deinen TKI vor der OP unterbrechen solltest, und für die Beantwortung dieser Frage brauchst Du meines Erachtens einen Hämatologen (der entweder selber bei Ärzten mit einschlägigen Erfahrungen nachfragen kann oder Dich nachfragen liesse).
Gruss
Niko, medizinischer Laie