Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

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Daskleineichbinich27
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von Daskleineichbinich27 » 12.11.2019, 20:47

Hallo Andreas
Danke ja der ist gut. Nehme tgl Vit. d3 u k2 (weil damit das D3 besser aufgenommen wird)
Gruß
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wirschaffendas
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von wirschaffendas » 10.11.2019, 13:36

Hallo,

nur mal noch ein kleiner Hinweis. Ist Vitamin D3 auch kontrolliert? Wenn nicht, würde ich es machen...

Viele Grüße
Andreas
CML # ED 12/2013 # Tasigna 2x300 mg # TIGER-Studie, Arm-Tasigna solo #

Daskleineichbinich27
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von Daskleineichbinich27 » 08.11.2019, 10:01

Hallo Thomas und Nico
Danke für eure Rückmeldungen.
Leider wohne ich nicht im Südbadischen Thomas aber das klingt total interessant. Vllt kannst ja einen Bericht davon hier veröffentlichen? ( kannst ja Jan mal fragen?!)

Klar ich werd trotzdem mal meinen Onkologen fragen...
Hab inzwischen auch erfahren dass man erst schauen muss wie die Besiedlung im Darm ist. Na mal sehen was dabei rauskommt.....
Alle Blutwerte immer in Ordnung auch die Immungglobuline u trotzdem ständig Infekte....das ist halt einfach sehr merkwürdig....
Also Danke nochmal
Gruß
Daskleineichbinich27
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NL
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von NL » 05.11.2019, 07:00

Hallo Thomas,
wenn jemand dauernd Probleme mit Infekten hat, kann das auch Nebenwirkung der Behandlung mit den Tyrosinkinasehemmern sein. Ich halte es für durchaus sinnvoll, das zunächst im Zusammenhang mit den Blutwerten mit dem Hämatologen zu besprechen. Man kann dann möglicherweise mit dem Hausarzt weitermachen, aber in Absprache mit Hämatologen oder der Apotheke, weil die TKI bezüglich Wechselwirkungen nicht ganz unkritisch sein können.

Durchfälle z.B. sind bei einigen der bei CML üblichen TKI eine typische Nebenwirkung, die meines Wissens auf die Wirkweise des Medikamentes und nicht auf "sanierbare" Darmprobleme zurückgehen.
Für CML-TKI-Patienten sind Cortison- und Antobiotikabehandlungen eigentlich nicht häufiger nötig als bei "gesunden" Menschen. Ohne Nachweis der von Dir genannten Probleme würde ich den Darm in Ruhe lassen.....

Dass Fatigue eine unangenehme und belastende Nebenwirkung ist, kenne ich selber. Ich fürchte, dass man das bis zu einem gewissen Mass einfach ertragen muss. Ich trinke zu viel Kaffee.....

Gruss
Niko, medizinischer Laie

Thomas55
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von Thomas55 » 04.11.2019, 11:48

....Darmprobleme, Durchfälle usw. ist ein Thema das in der Hämatologie viel zu kurz kommt, steht es doch oft ganz oben auf der Nebenwirkungsliste der meisten Medikamente (auch bei Sprycel), gleichzeitig ist inzwischen wohl unumstritten, dass ein Großteil des Immunsystems sich im Darm befindet, d.h. bei Infekten, Immunschwächen und anderem Problemen mit dem Immunsystem mit hinein spielt. Die Skepsis von Niko kann ich durchaus teilen, wenn es um darum geht zu meinen, man könnte den Darm (als lebendes und belebtes System) "reinigen", ähnlich wie ein Ofenrohr.
Der Vorschlag den behandelnden Onkologen zu fragen ist möglicherweise aber nicht so hilfreich, nach meiner Erfahrung gibt es da eher nicht so viel Fachkenntnis, hinzu kommt, dass auch nach einer nachgewiesenen "Fehlbesiedelung" der Darmflora, es wenig Medikamente gibt und die Kassen sich weigern z.B. Mutaflor zu bezahlen. Mein damaliger Onkologe, Chefarzt einer großen Onkologie hatte mit seinem Gutachten auch keinen Erfolg, obwohl es klar war dass meine Medikamente, wie Kortison und Dauerantibiotika die Darmflora regelmäßig kaputt machen, daraufhin die Candida bis in die Lunge "wucherte", das Pilzmittel dann wieder andere wichtige Darmflora schädigte usw......
Falls Du irgendwo im mittleren Südbaden wohnst : ich habe Ende Januar einen öffentlichen SHG Termin mit Prof. Berzt von der Uniklinik Freiburg organisiert, über das Thema "Verhalten, Vorbeugung, von Infekten". Nach meiner Erfahrung werden wohl transplantierte Patienten da immer gut geschult, "normale" Lymphom- Und Leukämiekranke eher weniger. Übrigens macht Prof. Bertz auf dem Freiburger Patiententag am 23.11. hierzu ebenfalls einen kurzen Vortrag.
Gruß
Thomas

NL
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Re: Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von NL » 03.11.2019, 19:14

Hallo,
ob eine "Darmsanierung" ein Problem im Zusammenhang mit Deiner Behandlung ergeben kann, weiss ich nicht, das würde ich den behandelnden Onkologen fragen. Ich persönlich habe aber Zweifel am Nutzen einer solchen "Sanierung", dazu hier, hier, oder hier ein paar Anmerkungen.

Ich persönlich würde soetwas nur bei entsprechender Indikation unter ärztlicher Anleitung machen. Wenn nicht nachweisbar ist, dass im Darm etwas nicht stimmt, halte ich die Sache für völlig sinnlos.

Alles Gute
Niko

Daskleineichbinich27
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Gehäuft Infekte- Darmsanierung?

Beitrag von Daskleineichbinich27 » 03.11.2019, 15:16

Hallo
Ich mal wieder...
Nachdem ich über den Sommer einigermaßen ohne Infekte war, fangen diese grad wieder verstärkt an
🤤
Nun habe ich mir Gedanken gemacht ob ich eine Darmsanierung mache.
Meine Frage hat jemand damit Erfahrung unter Sprycel?
Kann ich das überhaupt während der Therapie machen?
Die Infekte plus der Fatique nerven mich sowas von.....
Wenn ich keinen Infekt habe mache ich Sport u gehe an die Luft. Daran kann es also nicht liegen dass ich zu wenig draussen bin.....

Danke für eure Tipps
LG
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