Magenprobleme nach Transplantation durch Myfortic ?

Knochenmarks- und Blutstammzelltransplantation: Austausch von Erfahrungen über Transplantation, Nebenwirkungen, Stammzellspende

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Margot
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Re: Magenprobleme nach Transplantation durch Myfortic ?

Beitrag von Margot » 23.09.2016, 04:25

Hallo Michi, ich bin vor zwei Jahren transplantiert worden und nehme auch Myfortic ein, habe aber keine Probleme. Doch warum machst Du Dir solche Sorgen wegen der Einnahme der Schmerzmittel? Ich würde auf Deine Ärzte vertrauen, jeder Körper reagiert anders auf die Medikamente und wir müssen sie nun halt nehmen. Schmerzmittel sind da doch das geringste Problem. Bei einer Transplantation braucht man vor allem eins: Geduld. Mir geht es jetzt, seit Mai wieder gut. Transplantiert wurde ich August 14. Der Körper braucht einfach lange und man muss ihm die Zeit geben. Und Schmerzmittel machen die Zeit leichter, ich habe auch mehrere Monate Morphin genommen. Gute Besserung!

Cecil
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Re: Magenprobleme nach Transplantation durch Myfortic ?

Beitrag von Cecil » 05.08.2016, 13:25

Hallo,

dass Dir noch niemand geantwortet hat, könnte u. a. daran liegen, dass nicht alle Transplantierten Myfortic/CellCept
https://de.wikipedia.org/wiki/Mycopheno ... ndelsnamen
erhalten.

Ich bin seinerzeit von einem (Ciclosporin/Sandimmun) auf den anderen (Tacrolimus/Advagraf) Calcineurin - und anschließend auf einen mTOR- Inhibitor (Certican/Everolimus) gewechselt. Da ich mich selbst einlesen musste, weiß ich, dass die Medikamentenklassen bei den Immunsuppressiva kaum bekannt sind.

CellCept ist übrigens ein Antimetabolit (Proliferationshemmer), wohingegen Rapamune/Sirolimus ebenfalls ein mTOR - Hemmer ist.

Wer sich vielleicht ein wenig einlesen möchte:
https://transplantation-cbf.charite.de/ ... ppression/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immunsupp ... ff-Gruppen

Michi106
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Magenprobleme nach Transplantation durch Myfortic ?

Beitrag von Michi106 » 04.08.2016, 20:38

Hallo liebes Forum,
ich habe nach einer soweit erfolgreichen Stammzelltransplantation im März seit Wochen Probleme mmit dem Magen. Die Ärzte behandelten zunächst auf eine GvHd mit viel Cortison. Irgendwann hat das nichts mehr geholfen und die Menge Cortison ging ja auf Dauer auch nicht.
Nachdem bei einer Magenspiegelung und der Untersuchung von Proben bestätigt wurde, das kaum GvHd vorliegt, vermuten die Ärzte nun, das die Probleme im Magen durch Myfortic ausgelöst wurden.
Lt. Spiegelung habe ich Gefäßveränderungen, die letzte Woche sogar das bluten angefangen haben. Das wurde dann bei einer nochmaligen Spiegelung verödet und nun habe ich zumindest kein Blut mehr im Stuhl.
Aber die Schmerzen sind teilweise unerträglich. Die Ärzte haben mich jetzt auf starke Schmerzmittel eingestellt und meinen, das es einfach Zeit braucht, bis sich der Magen wieder regeneriert hat. Das kann mehrere Wochen dauern.
Hat hier noch jemand Erfahrung mit einer solchen Situation? Hatte jemand das Gleiche oder Ähnliches und hat es sich über einen längeren Zeitraum hinweg gebessert? Und habt ihr noch Tipps, was man dem Magen in dieser Zeit noch Gutes tun kann, um die Heilung zu Beschleunigen.

Bin für alle Tipps sehr Dankbar, da ich keinesfalls über eine zu lange Zeit diese starken Schmerzmittel nehmen möchte.

LG
Michi
Zuletzt geändert von NL am 05.08.2016, 06:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ich habe die Doublette gelöscht, unter Transplantation ist das Thema meines Erachtens richtig aufgehoben.

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