Corona Impfung

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Alan
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Alan » 13.05.2021, 14:46

An alle,
Parallel zu Covid-19 Impfungen ist es wichtig zu bewerten, ob eine Therapie mit Rekonvaleszenz Plasma ( CP ) innerhalb einer Studie, die Infusion von Plasma mit Antikörper von Personen die sich von Covid-19 erholt haben , eine gute Behandlung für Pat. mit einer Covid- 19 Erkrankung ist.
Eine andere Studie testet ob eine Infusion von Rekonvaleszenz Plasma ( CP ) das Antikörper von Personen enthält, die sich von Covid -19 erholt haben , andere daran hindern kann , Covid – 19 zu bekommen und die Ausbreitung des Virus zu verringern.
Im allgemeinen hat sich die CP . Behandlung als sicher erwiesen , aber ihre Wirksamkeit war je nach Krankheit unterschiedlich. Studien zu CP – Therapien zum B. Mers und H1N1 Influenza , zeigten messbare Reduzierungen der Mortalität im Vergleich zu Placebo - Plasma, aber bei der Behandlung von Ebola – Virus im Zeitraum 2014 – 2016 war CP nicht erfolgreich zumindest nicht schlüssig, um so wichtiger sind Ergebnisse aus den vorgenannten Studien.

Nicht zu vergessen : CP wurde zur Vorbeugung und Behandlung von bakteriellen und viralen Infekten eingesetzt , zu einer Zeit wo es noch kein Antibiotika gab.
Eine Auffrischungs Impfung muss erst getestet werden auf Wirksamkeit und Nebenwirkung und sollte möglichst modifiziert werden auf Grund neuer Mutationen und dann erst kann eine Überprüfung und eine Zulassung von der FDA und EMA erfolgen.
Gruß Alan

speediR
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Re: Corona Impfung

Beitrag von speediR » 12.05.2021, 22:33

Hallo zusammen,
bin heute zum zweiten Mal beim Hausarzt mit Biontech-Impfstoff nach 6 Wochen Abstand geimpft worden. Schön mittig platziert meine all-zweimonatige Infusion mit Immunglobulinen... Dank deiner Info Thomas55 (vielen Dank!) wird jetzt aufgestockt, damit ich auch im Talwert nicht unter 4 rutsche...
Bei der Sitzung nun habe ich mit einer jungen Freundin im Ruhrgebiet geknipselt, die regelmäßig Plasma wohnortsnah spendet. Tatsächlich wird auch dort das Plasma ein Jahr gelagert, bevor es weiterverarbeitet zum Empfänger kommt. Man sagte ihr dort, dass jede 5. Spende auf covid 19-Antikörper untersucht würde, man aber bisher noch keine entsprechende Spende gefunden habe...
Die Arzneimittelhersteller scheinen also auch danach zu suchen... In unserem Sinne!Übrigens habe ich mir vor 12 Tagen wegen eines Unfalls eine Tetanusauffrischung geben lassen müssen... Nicht prickelnd, ich weiß, am besten keine andere Impfung dazwischen oder 14 Tage Abstand! Mein Hausarzt geht aber in seinen mehr als wohlverdienten Urlaub, die Dosis lässt sich auch nur 5 Tage lagern und Zweittermine werden in Baden - Württemberg in den Impfzentren nicht mehr separat vergeben...

Hoffentlich können sich Mitlesende aus meinem Geschreibsel Infos entnehmen... so, wie ich das seit 9 Jahren immer wieder bei euren Beiträgen dankbar tue.

Thomas55
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Thomas55 » 11.05.2021, 17:58

Immunglobuline sind knapp und es gibt auch kaum Forschungen dazu. Auf Onkopedia findest Du etwas : https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/ ... index.html

Ich habe folgende Regel im Kopf : 2 Pneumonien im Jahr und IgG unter 4, steht in etwa auch so in Onkopedia. Das Problem ist, die Präperate die Du im Moment bekommst stammen von Blut oder Plasmaspenden die mehr als 1 Jahr alt sind. So hat beispielsweise Octapharma eine Klinik an der Mexikanischen Grenze auf US Boden, wo Mexikaner gegen Geld regelmäßig Plasma spenden. Das Ganze wird dann eingefroren und irgendwann verarbeitet. Covidantikörper sind da vermutlich frühestens 2022 oder 2023 mit dabei. Zweites Problem ist, das das IgG nur kurzfristig wirkt - ich infundiere deshalb alle 5 Tage in Heimselbstbehandlung seit sehr vielen Jahren. Weiteres Problem ist, dass die Präperate nicht nur knapp sondern auch teuer sind. Ich denke dass sich für uns das Problem nur durch die Impfung unseres Nestes vermindern läßt (Mitbewohner) und hoffe auf therapeutische Fortschritte...
Gruß
Thomas

silvester
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Re: Corona Impfung

Beitrag von silvester » 11.05.2021, 14:55

Hallo an Alle,
die Diskussion um die Ausprägung der Immunglobuline generell und der speziellen SARS-Cov2-Antikörper nach erfolgter Impfung beschäftigt mich sehr.
Im März waren meine Immunglobuline wie folgt: IgA 38, IgG 505, IgM 12. Anfang Mai, ca. 9 Wochen nach meiner zweiten BionTech-Impfung, ergab der aufs Spike-Protein bezogene SARS-Cov2-Antikörpertest keine messbare Reaktion (< 0,4 U/ml).
Meine Frage: Soll ich bzw. wie kann ich eine Immunglobulinsubstitution erhalten? Würden die Kassen die Kosten übernehmen? Mir ist klar, dass die Substitution vom Immunglobulinen nicht unmittelbar bei Corona hilft.
Deshalb noch eine weitere Frage: Hat eine/r von Euch schon von seinem/ihrem Hämatologen gehört, ob eine 3. Impfung - ggfs. auch mit einem anderen Impfstoff - die Antikörperbildung verbessern könnte?
VG Silvester

Thomas55
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Thomas55 » 11.05.2021, 10:56

Letztendlich müsst man wissen, ob Cll Kranke nach der zweiten Impfung schwer an Covid erkrankt oder gestorben sind. Da die Cll ja doch relativ häufig ist, gerade unter den Älteren (Priorität 1) müssten da eigentlich schon Berichte unterwegs sein. Soche Berichte würden mich beruhigen oder natürlich auch beunruhigen.....Messungen von irgendwelchen Blutwerten mögen sicherlich ihre Berechtigung haben. Aber ich stelle immer wieder fest, dass unser Immunsystem wohl eines der kompliziertesten Vorgänge ist, und weitgehend halt doch noch nicht richtig verstanden...
Gruß Thomas

Alan
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Alan » 09.05.2021, 14:35

COVID-19 und Rekonvaleszenzplasmaspende ( Genesungs-Rekonvaleszenzplasmaspende )

(Daten aus den USA vom 29.04.2021)
Wie kann mein Plasma anderen Patienten helfen?
Während COVID-19 keine nachgewiesene Behandlung hat, kann Plasma, das von denjenigen gespendet wurde, die sich erholt haben (als Rekonvaleszenzplasma bezeichnet), Patienten bei der Bekämpfung von COVID-19 helfen. Dies liegt daran, dass Ihr Körper Antikörper gegen das Virus entwickelt hat. In der Vergangenheit wurde Rekonvaleszenzplasma erfolgreich zur Behandlung ähnlicher Krankheiten wie der Spanischen Grippe, SARS, MERS und H1N1 eingesetzt
Sie können sich qualifizieren, wenn Sie:
1. Ein positiver Test (einschließlich eines positiven Antikörpertests), bei dem seit 28 Tagen keine Symptome mehr aufgetreten sind.
2. Ein positiver Test, seit 14 Tagen keine Symptome mehr und ein nachfolgender negativer PCR-Test.
3. Symptome und kein Test. Bitte füllen Sie das Formular aus, da möglicherweise weitere Testoptionen verfügbar sind.
Spender müssen außerdem die Standardanforderungen für die Blutspende erfüllen und werden zum Zeitpunkt der Spende überprüft.
Kann ich Rekonvaleszenzplasma spenden, wenn ich den Impfstoff erhalte?    
Sie können nach Erhalt eines Impfstoffs Rekonvaleszenzplasma spenden, wenn: 
Sie haben den Impfstoff AstraZeneca, Janssen, Johnson & Johnson, Moderna, Novavax oder Pfizer erhalten, nachdem COVID-19 diagnostiziert wurde.
Sie hatten Symptome von COVID-19 und ein positives diagnostisches COVID-19-PCR-Testergebnis und können eine Kopie dieser Testergebnisse bereitstellen. Die Symptome variieren, können jedoch Atemnot, Husten, Fieber oder Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Geruchs- / Geschmacksverlust, Übelkeit, Durchfall und Körperschmerzen umfassen. Asymptomatische Personen können nach Erhalt des Impfstoffs kein Rekonvaleszenzplasma spenden. .
Bitte beachten Sie :
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie der COVID-19-Impfstoff heißt, den Sie erhalten haben, oder wenn er oben nicht aufgeführt ist, werden Sie für 14 Tage von der Spende ausgeschlossen. 
Sie können Rekonvaleszenzplasma spenden, wenn Sie den COVID-19-Impfstoff nach der Diagnose von COVID-19 erhalten haben und sich innerhalb von 6 Monaten nach vollständiger Auflösung der COVID-19-Symptome befinden. Wenn Sie immer noch unter Geschmacks- und Geruchsverlust leiden, können Sie möglicherweise trotzdem spenden.  
Wenn Sie einen Impfstoff erhalten und anschließend nach der Spende bei SDBB ​​positiv auf Antikörper getestet werden, sind Sie nicht berechtigt, Rekonvaleszenzplasma zu spenden. 
Wenn Sie nach einer COVID-19-Impfung an einer Spende von Rekonvaleszenzplasma interessiert sind und / oder weitere Fragen haben, rufen Sie bitte (619) 400-8182 an . 
Gibt Ihnen der Impfstoff COVID-19-Antikörper?  
Nach Erhalt des Impfstoffs können Sie positiv auf Antikörper testen. Sie sind jedoch derzeit nicht berechtigt, Rekonvaleszenzplasma zu spenden. Die FDA arbeitet an der Aktualisierung der Richtlinien, sobald weitere Informationen zu den Impfstoffen und zur Spende von Rekonvaleszenzplasma verfügbar sind. Bis dahin können diejenigen, die sich von COVID-19 erholt haben, und diejenigen, die geimpft wurden, Vollblut, Plasma oder Blutplättchen spenden, die dringend benötigt werden.

Wie vielen Menschen hilft meine Spende?
Jede Plasmaspende beträgt normalerweise 800-1000 ml und eine Dosis für einen COVID-19-Patienten beträgt 200-250 ml. Ihre Spende kann bis zu 3-4 Personen helfen, dieses Virus zu bekämpfen!
Wie wird Plasma gespendet?
Plasma wird durch einen Prozess namens Apherese gespendet. Ihr Blut wird in Echtzeit gesammelt und verarbeitet, um das Plasma abzutrennen und den Rest der Blutbestandteile (rote Blutkörperchen und Blutplättchen) an Sie zurückzugeben. Der gesamte Vorgang, einschließlich der Registrierung und Wiederherstellung für 15 Minuten nach der Spende im Kantinenbereich, dauert ca. 75 Minuten.
Wenn ich Plasma spende, verliere ich alle meine Antikörper, die meiner eigenen Immunität helfen?
Ähnlich wie bei einer regulären Blut- und Plasmaspende werden nur einige der zirkulierenden Antikörper aus der COVID-Rekonvaleszenzplasmaspende (CCP) gesammelt. Die überwiegende Mehrheit der Zellen, die Antikörper bilden, wird vom Spender aufrechterhalten. Es gibt keine klinischen Beweise für einen nachteiligen Einfluss auf die Immunkompetenz bei Blutspendern. 

Gruß Alan

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Re: Corona Impfung

Beitrag von Alan » 03.05.2021, 14:49

An alle,
Der semi-quantitative Test, der von LabCorp und einigen anderen unabhängigen Labors erhältlich ist. Der LabCorp-Verfahrenscode für den „semi-quantitativen Gesamtantikörper Spike“ lautet 164090. Dieser Test gibt die Menge an Antikörpern an, die Ihr Körper als Reaktion auf einen der Impfstoffe produziert hat. 

Ein weiterer verfügbarer Test ist der IgG-Test des SARS-CoV-2-Antikörpers. Dies ist ein qualitativer Test, der anzeigt, ob Sie eine Reaktion auf Impfstoff entwickelt haben, auch wenn diese mit dem oben genannten Test oder aufgrund der COVID-19-Krankheit nicht quantifiziert werden konnte. Für LabCorp lautet der Prozedurcode 164055; Dieser Test ist wahrscheinlich in jedem Labor erhältlich.
Der letzte Test, den ich erwähnen werde, ist der SARS-CoV-2-Nucleocapsid-Antikörpertest. Dieser Test misst, ob Sie Antikörper als Reaktion auf die COVID-Krankheit haben. Dies ist auch Teil des kostenlosen LLS-Testpanels.
 
Niemand ist sich sicher, welche Menge an Antikörpern Schutz bietet. Weniger als 40% der CLL-Patienten in einer israelischen Studie entwickelten Antikörper. Selbst wenn Sie ein positives Antikörperergebnis hatten, sollten Sie gute Hygiene praktizieren, Menschenmassen vermeiden und engen Kontakt mit nicht geimpften Personen haben.
Gruß Alan

Alan
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Alan » 03.05.2021, 14:35

An alle,

GRUNDLEGENDES ZU DEN ERGEBNISSEN IHRES SPIKE-PROTEIN-ANTIKÖRPERS (BLUTTEST)
Ihre Spike-Protein-Antikörper-werden als Referenzbereich angegeben: 
> / = 0,80 U / ml: Dies ist ein positives Ergebnis für Anti-SARS-CoV-2S. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass das Immunsystem Ihres Körpers eine Reaktion auf den COVID-19-Impfstoff ausgelöst hat. Dies kann auch bedeuten, dass das Immunsystem Ihres Körpers eine Reaktion auf eine frühere COVID-19-Infektion ausgelöst hat. Der Test kann nicht unterscheiden, ob die produzierten Antikörper auf den Impfstoff oder auf eine vorherige Infektion reagierten. 
<0,80 U / ml: Dies ist ein  negatives Ergebnis für Anti-SARS-CoV-2S. Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass Ihr Immunsystem keine messbare Reaktion auf die COVID-19-Impfung ausgelöst hat und dass Sie wahrscheinlich keine COVID-19-Infektion hatten. 
Es ist noch unbestimmt, welcher Antikörperspiegel mit der Immunität gegen die Entwicklung der COVID-19-Infektion korreliert
Bitte beachten Sie: Ein numerischer Wert wird bis zu 2.500 U / ml angegeben. Bei Patienten, die mehr als 2.500 U / ml testen, werden Ihre Ergebnisse als "Größer als 2.500 U / ml" angegeben.
Gruß Alan

bernhard
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Re: Corona Impfung

Beitrag von bernhard » 29.04.2021, 13:11

Hallo,

die äußerst geringe Fähigkeit unter Ibrutinib-Therapie Antikörper zu bilden, hat mich geschockt. In dem Zusammenhang bin ich auf einen aktuellen Artikel aufmerksam geworden, der eine Studie über die Substitution von Covid-19-Antikörper beschreibt:

https://www.kxlf.com/news/national/coro ... substitute

Gruß Bernhard

Alan
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Alan » 25.04.2021, 21:08

An alle,
Neue Coronavirus-Impfstoffstudie soll die Immunantwort „steigern“
Das Medical Center der Universität von Rochester (URMC) und Rochester Regional Health (RRH) haben eine neue klinische Studie begonnen, in der die Sicherheit und Wirksamkeit einer dritten Dosis des Pfizer / BioNTech COVID-19-Impfstoffs bewertet wird. Der Impfstoff ist derzeit für eine Zwei-Dosis-Therapie zugelassen. Diese Studie ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung langfristiger Impfstrategien zum Schutz vor zirkulierenden und neu auftretenden Varianten des Virus.
Diese Studie wird uns helfen, wichtige Fragen zur Sicherheit und Immunogenität mehrerer Dosen eines mRNA-Impfstoffs zu verstehen. Diese Informationen könnten es uns letztendlich ermöglichen, den Schutz von Impfstoffen zu erweitern und maßgeschneiderte, variantenspezifische Booster zu entwickeln."
An der neuen Studie werden Personen teilnehmen, die im vergangenen Frühjahr an den Phase-1-Studien teilgenommen haben und alle vor mehr als 6 Monaten vollständig geimpft wurden. In den nächsten Wochen werden die Forscher 144 Freiwillige, darunter 35 in Rochester, mit einer Auffrischungsdosis des von der EUA zugelassenen Pfizer / BioNTech-Impfstoffs dosieren. Rochester ist einer von vier Standorten in den USA, die an der Studie beteiligt sind.

Die lokalen Studien werden von Walsh und Ann Falsey, MD, geleitet; Beide haben Fakultätstermine in der URMC-Abteilung für Medizin, Infektionskrankheiten und sind Mitglieder der Abteilung für Infektionskrankheiten an der RRH. Pfizer beauftragte URMC mit der Durchführung der klinischen Studie in Rochester. Die Rekrutierung von Freiwilligen für Studien und die Prüfung des Impfstoffs werden im Rochester General Hospital durchgeführt.

Während die Schutzdauer des Pfizer / BioNTech-Impfstoffs unbekannt ist, wird erwartet, dass die Immunität mit der Zeit nachlässt, ein Phänomen, das bei Impfstoffen gegen andere Infektionskrankheiten häufig vorkommt. Die Studie wird den Schub des Immunsystems messen und im Labor bewerten, ob Antikörper und andere Immunzellen, die nach der dritten Dosis erzeugt werden, Schutz gegen Coronavirus-Varianten bieten. Die Studie wird auch versuchen zu beantworten, wie gut eine dritte Dosis des Impfstoffs bei gesunden Freiwilligen vertragen wird, und die Forscher werden die Teilnehmer genau auf Nebenwirkungen überwachen.

Die Ergebnisse der Studie werden auch wichtig sein, da sich die Impfstoffentwickler auf die Entwicklung von Impfstoffen konzentriert haben, die auf die Bedrohung durch neu auftretende Virusstämme zugeschnitten werden können. Pfizer und BioNTech gaben heute bekannt, dass die Unternehmen Gespräche mit Aufsichtsbehörden über Studien zur Bewertung einer modifizierten Version ihres zugelassenen Impfstoffs aufgenommen haben.

„Obwohl wir keine Beweise dafür gesehen haben, dass die zirkulierenden Varianten zu einem Schutzverlust unseres Impfstoffs führen, unternehmen wir mehrere Schritte, um entschlossen zu handeln und bereit zu sein, falls ein Stamm gegen den Schutz des Impfstoffs resistent wird. Diese Auffrischungsstudie ist entscheidend für das Verständnis der Sicherheit einer dritten Dosis und der Immunität gegen zirkulierende Stämme “, sagte Albert Bourla, Chairman und Chief Executive Officer von Pfizer. "Gleichzeitig tätigen wir die richtigen Investitionen und führen entsprechende Gespräche mit den Aufsichtsbehörden, um uns in die Lage zu versetzen, bei Bedarf einen aktualisierten mRNA-Impfstoff oder Booster zu entwickeln und die Genehmigung dafür einzuholen."
Gruß Alan

Peter3012
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Berberin

Beitrag von Peter3012 » 25.04.2021, 13:56

Hallo Thomas,

nachdem meine Thrombozyten seit meiner CLL-Diagnose Anfang 2015 beständig geschrumpft waren, habe ich, nachdem sie im Frühjahr 2018 Werte von 140000 (immer noch toll für CLL, aber ich hatte befürchtet, deshalb dann doch in 2-3 Jahren die Behandlungsgrenze von weniger als 100000 zu erreichen) aufwiesen, hatte ich begonnen 480mg Berberin täglich zu mir zu nehmen. Seitdem haben sie mit Werten beständig um die 190000 wieder normale Werte erreicht. Da ich auch sehr viel anderes in meinem Lebensstil verändert habe (vor allem viel Sport, höherer Vitamin D-Spiegel und sehr viel gesündere Ernährung), kann dies aber natürlich auch andere Gründe haben.

Gruß
Peter

Peter3012
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Peter3012 » 25.04.2021, 13:29

Hallo Thomas,

die IgG-Spiegel spielen ja bei der Frage wie schwer eine Covid-Erkrankung bei CLL-Patienten verläuft, kaum eine Rolle.
Beim Ansprechen der Impfung stehen relativ höhere IgG- und vor allem IgM-Spiegel meiner Meinung nach nur als Indikatoren für noch zumindest in Teilen funktionsfähige B- Zellen und T-Helferzellen. Die weitere Zufuhr von IgG-Antikörpern sollte also die Antikörperbildung durch die Impfung eher nicht ankurbeln (könnte evtl. aber Nebenwirkungen mildern).
Ich bin aber natürlich kein Fachmann und denke, uns bleibt nichts anderes übrig, als uns impfen zu lassen und auf möglichst gute Auswirkungen zu hoffen.

Das mit den Links ist bei mir nicht vom Browser, sondern eher vom Zufall abhängig. Es hängt nicht einmal vom Link ab. Manchmal funktioniert es, manchmal bewirkt der Link aber eben auch, dass der Beitrag in der Warteschleife für die Moderatoren landet, bei denen er anscheinend aber auch nicht immer angezeigt wird. Immerhin sind meine Fehlversuche mittlerweile alle von Jan gelöscht worden.

Gruß
Peter

Thomas55
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Thomas55 » 25.04.2021, 08:51

Hallo Peter,
danke für Deinen Zeilen. Eine Myelofibrose kann es nicht sein, hatte ja im letzten Jahr zwei Knochenstanzen beides Mal wurde die verneint. Berberin nehme ich nicht mehr. Das war wohl nur der berühmte "Anfangserfolg", denke aber schon dran, dass im "Immunsystem" Darm (da setzte ja Berbin an) einiges an Potential liegt.
Bevor irgendwelche weiteren Aktivitäten überlegt werden müssen erst einmal die Schäden von Fostamatinib (Tavlesse) behoben werden (sehr niedrige Leukos/Neutros und HB und Darm) es nervt, dass alle "gut verträglichen" Medikamente ähnliche Schäden setzen wie die früheren Chemos.
Ich substituiere ja alle 5 Tage IgG in Heimbehandlung. Hast Du irgendwelche Infos ob es sinnvoll ist, zur zweiten Coronaimpfung eine extra Portion zu geben ? Meine Überlegung ist da eher negativ, da menschliche Globuline ja keine B oder T Lymphos bezw. Granulos enthalten, die Antikörper entwickeln müssten....
Gruß
Thomas
PS : Es ist eigenartig, dass Du keine funktionierende Links hier reinstellen kannst, bei mir funktioniert das gut, vielleicht liegt es am Browser - kannst Du ja mal einen anderen testen (ich habe Firefox)

Peter3012
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Re: Corona Impfung

Beitrag von Peter3012 » 24.04.2021, 22:23

Hallo Thomas,

ich glaube die Impfsituation ist insgesamt für alle CLL-Patienten schlecht, aber doch in unterschiedlichem Ausmaß.
In Tabelle 2 im Anhang der größeren Impfstudie mit CLL-Patienten (Link siehe früheren Post) wird dies recht übersichtlich deutlich.
Wer jünger ist und eine Behandlung seit mindestens einem Jahr (sofern CD20 Antikörper eingesetzt wurden) mit Remission abgeschlossen hat, hat so recht gute Chancen, auf die Impfung anzusprechen (getestet wurden allerdings nur Biontech und Moderna, wobei Moderna leicht bessere Ergebnisse erzielte). Auch diese Gruppe muss allerdings bei einem Ansprechen mit recht geringen Antikörpertitern rechnen. Hier macht theoretisch eine 3. Impfung meiner Auffassung nach Sinn, man müsste sie aber erst einmal bekommen. Bei der Ignoranz der Stiko gegenüber CLL und wissenschaftlichen Studien bezüglich CLL und Covid dürfte das nicht einfach sein.
Bei denjenigen, deren CD20-Antikörperbehandlung nicht mindestens 1 Jahr zurücklag, gab es nach der Studie dagegen kein einziges Ansprechen. Alle anderen Gruppen befinden sich dazwischen, wobei Frauen, Jüngere und CLL-Patienten mit relativ hohen IGG- und IGM-Spiegeln leicht bessere Aussichten auf ein Impfansprechen hatten, diejenigen in derzeitiger Behandlung deutlich schlechtere.
Was den notwendigen Nestschutz angeht:
Bisher hat noch nicht einmal meine Frau einen Impftermin erhalten, von meinen Kindern (und natürlich Enkelkindern, die ja noch gar nicht geimpft werden können) einmal ganz abgesehen. Es ist einfach nur traurig. In Hessen kann sich meine Frau lediglich aufgrund ihres Alters seit gestern in der Prioritätsgruppe 3 registrieren.
Allerdings werden die Impfmöglichkeiten in den nächsten Monaten ja voraussichtlich rapide zunehmen. Trotzdem werden wir auch bei durch Impfungen abgesichertem Nest allein auch wegen der Mutantengefahr zunächst einmal extrem vorsichtig bleiben und auf weitere Fortschritte der Pharmaindustrie vor allem hinsichtlich wirklich wirksamer Corona-Medikamente hoffen müssen.

Was die Behandlung deiner Thrombozytopenie angeht, wünsche ich dir ein baldiges Ansprechen.

Wenn ich deine Posts richtig verstanden habe, ist die Ursache deiner Thrombozytopenie nicht 100% geklärt. Ich fürchte, der folgende Link passt (auch wegen der angesprochenen Nebenwirkungen) nicht auf deine Situation, aber falls eine Myelofibrose und Blutbildung in der Milz nicht ausgeschlossen sind, lohnt es sich vielleicht doch (Fedrabitinib wird als Sprunginnovation bezeichnet) die Inhalte bei deinen Ärzten anzusprechen:

Wenn ich den direkten Link auf die pharmazeutische Zeitung hier eingebe, kann ich den Beitrag leider nicht absenden. Also, falls er interessiert, in den Browser https dann :// dann www. dann pharmazeutische-zeitung dann .de/ dann kinasehemmer-verkleinert-milz-bei-myelofibrose-124629/ eingeben.

Nimmst du eigentlich noch Berberin?

Gruß
Peter

Peter3012
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klappt nicht

Beitrag von Peter3012 » 24.04.2021, 21:59

wie löscht man einen auf Freigabe wartenden Beitrag?
Warum wartet er überhaupt auf Freigabe?
Warum erfolgt keine Reaktion?
Zuletzt geändert von NL am 25.04.2021, 10:57, insgesamt 7-mal geändert.
Grund: Ich habe Dir eine private Nachricht geschrieben, um das zu bereinigen.

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