CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

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Marta64
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Re: CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von Marta64 » 20.11.2016, 20:23

Halo Tobias ( abraxas)
Ich Danke Dir für die liebe wünsche.
Deine Mutter kann jetzt alle Probleme hinter sich lassen….
Bin überzeugt das sie würde sich wünschen das Du Sie nie vergisst aber gleichzeitig möchte Sie nicht das Du traurig bist.
Ich kann Dir versichern das für eine Mutter eigenes leiden nie so schlimm ist wie das zusehen wenn es eigenem Kind schlecht geht.
Also bleib jetzt stark , und achte drauf das es Dir zukünftig gut geht . Das wurde Deiner Mutter bestimmt gefallen
Mit lieben Gruß
Marta64

Delphina
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Anteilnahme

Beitrag von Delphina » 20.11.2016, 20:11

Hallo Abraxas,

herzliche Anteilnahme zum Tode deiner Mutter.
Es ist immer schwer einen Menschen zu verlieren, dem man sehr nahe stand, auch wenn dieser Mensch schon ein hohes Alter erreicht hat.

Gruß
Delphina

abraxas

Re: CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von abraxas » 20.11.2016, 15:43

Hallo liebe Marta,
am letzten Sonntag ist meine Mutter leider verstorben. Ausgelitten!
DIR wünsche ich alles Gute und vor allem Gesundheit!
Viele Grüße
abraxas

Marta64

Re: CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von Marta64 » 28.10.2016, 01:00

Ich verrmute - auf Grund von:
Riesige Lymphknoten , Blutwerten , Vortgeschrietene B- Symptome, Pneumonie, TP 53 Mutation

abraxas

Re: CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von abraxas » 25.10.2016, 08:22

Hallo Marta, ganz herzlichen Dank für Deine guten Wünsche! Worauf gründete sich die Aussage Deiner Ärzte, daß Du nur noch 3 Monate zu leben hättest genau? Man stirbt ja letztlich nicht „an der CLL“ sondern an den vielfältigen Folgebelastungen, vor allem im Endstadium. Wie ist es nun aktuell bei Dir? Ich hoffe besser? Viele Grüße abraxas

Marta64

Re: CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von Marta64 » 12.10.2016, 23:54

Im Jahre 2011 erfuhr ich, das ich Cll krank bin. Etwa 3 Monate vorher ist meine Mutter, damals 82 Jahre alt geworden, an Diffuses B- Zell Lymphom erkrankt.
Ich hätte damals alles getan um sie an Leben zu halten. Bis heute bin ich traurig und Denke oft das ich, oder die Ärzte konnten etwas mehr für Sie tun um Sie länger an Leben zu halten bzw Sie gesund Pflegen und heilen.
Bis heute blutet mein Herz und habe Ihren Tod nicht verkraftet.
Ich selbst bin jetzt 64 Jahre alt geworden. Zur Zeit geht es mir relativ gut.
Vor etwa einem Jahr ging es mir schlecht , es hat man mir gesagt das ich noch etwa 3 Monate zum leben habe.
Nachdem ich mich von den Schock erholt habe hat sich meine Einstellung zum Thema Sterben - völlig verändert.
Als ich dieses Jahr im Februar 3 Wochen im Krankenhaus gewesen bin , hat mich die Reaktion meiner Tochter erschrocken.
Sie reagierte so wie ich damals bei meiner Mutter reagierte.
Ich selbst bin ruhig und rational gewesen. Ich hatte nur einen Gedanken gehabt - ich will nicht wissen das ich jetzt sterbe aber wenn es so weit sein soll - dann bitte , bitte , schnell und schmerzlos.
abraxas- ich wünsche Dir viel Kraft und Deiner Mutter alles gute.

abraxas

CLL Stadium Binet C, 81-jährige Patientin

Beitrag von abraxas » 12.10.2016, 19:02

Bei meiner Mutter, 81 Jahre alt, wurde 2003 CLL diagnostiziert und sie unterzieht sich seitdem regelmäßigen Chemotherapien mit Rituximab / Bendamustin, die über einen sehr langen Zeitraum sehr gut anschlugen. Derzeit Verlauf Progress in Stadium Binet C.
Wenige Tage nach der letzten Chemo jedoch konnte sie urplötzlich nichts mehr essen und trinken und kam ins KH wegen Fieber, schwerer Urosepsis, Nierenversagen, E.coli Bakteriämie, transfusionspflichtiger Anämie und Tachyarrhythmien, zuletzt auf der Intensivstation. Daß sie das überlebt hat, ist eigentlich schon ein Wunder.

Seitdem verfällt sie rapide, musste in ein Pflegeheim und ist so gut wie bettlägerig, nur noch unendlich müde und vollkommen geschwächt. Da sie so gut wie nichts mehr isst und viel zu wenig trinkt, befindet sie sich auch jetzt wieder mit ähnlichen Symptomen wie oben beschrieben im Krankenhaus. Sie bekommt dort Infusionen, Antibiotika und Blutkonserven wegen ihrer Anämie.

Das Erstaunliche ist, daß die Blutwerte an sich momentan im Grunde relativ „gut“ sind, jedoch die anderen erwähnten Symptome als Folge der CLL manifest zu werden scheinen. Lebensqualität gleich null.

Vor diesem Hintergrund würde mich interessieren, ob es in diesem Forum jemanden gibt, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, also einen ähnlich rapiden physischen Absturz eines älteren CLL-Patienten erlebt hat. Und das zweite ist: Hat jemand Erfahrungen, ob es Sinn macht, eine 81-jährige Patientin im Stadium Binet C ggf. anstelle der bisherigen Chemo mit Ibrutinib oder Idealisib zu behandeln?

Vielen Dank vorab.

Tobias

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