CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

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NL
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von NL » 08.12.2013, 15:32

Nebelzauberer hat geschrieben:Hallo ihr alle,

anbei ein hoffnungsvoller Artikel von Prof. Hallek beim ASH-Konvent in den USA. Ich werde die Tage mal eine verkürzte Übersetzung wagen, sofern erwünscht.

Bis dahin:
http://asheducationbook.hematologylibra ... 8.full.pdf

Eine gute Nacht

Nebelzauberer
Hallo Nebelzauberer,
da habe ich mich wohl "vergrüsst", habe irrtümlich Seoul wegen der Übersetzung angeschrieben. Bitte um Entschuldigung. Die Übersetzung ist auf ejden Fall interessant, weil es eine (zumindest für mich als CLL-Unwissenden) interessante Zusammenfassung ist.
Gruss
Niko

seoul1
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von seoul1 » 08.12.2013, 11:13

Hallo NL,
Werde mich heute später mal ans Werk setzen.
Vieles war ja bereits teilweise bekannt. Der große Durchbruch scheint noch in der Ferne zu sein.
Seoul

Cecil
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Cecil » 08.12.2013, 10:51

Wir teilen uns rein und ich mach schon mal den Anfang:
(S. 145: Outlook: Signaling the end of CLL?)

Die oben genannten beschriebenen, neuartigen Therapien zielen alle auf relativ spezifische Signaleiweiße von CLL-Zellen und ihrer Mikro--Umgebung ab.
Deshalb ist ihre allgemeine Toxizität oft gemäßigt und schließt keine Myelosuppression ein.
Außerdem sind (bisher noch) nie so häufig und so weit(reichende) CR eingetreten wie mit einigen dieser neueren Agenten (Ausnahme: CART19. 91).
Außerdem scheint die CLL, anders als bei der chronischen myeloischen Leukämie, welche durch ein einzelnes Krebsgen (BCR/ABL) initiiert ist, eine genetisch heterogene Leukämie zu sein. Es scheint, dass das, was CLL verursachen kann, ein komplexes Aufgebot von genetischen Ereignissen ist und sie infolgedessen eine biologisch komplexe Krankheit ist. Zuletzt sind somatische Mutationen in das Kinasegenom sehr seltene Ereignisse bei CLL, anders als bei anderen Krebserkrankungen.
Aus diesen Gründen ist es sehr wahrscheinlich, dass die gegenwärtig verfügbaren therapeutischen Agenten kombiniert werden um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Die gegenwärtige Herausforderung ist es, die beste Kombination und Abfolge von Behandlungen zu identifizieren, um die langfristige Steuerung von CLL und damit eine optimale Qualität des Lebens zu erreichen. Schlussendlich ist es wichtig zu beachten, ebenso wie bei anderen hämatologischen Neoplasien, dass die gegenwärtig verfügbaren Daten nahelegen, dass das Erreichen einer sehr guten Krankheitskontrolle (unter Verwendung von MRD-Negativität als Ersatzparameter) das Überleben von CLL verlängert.

...... so oder so haben wir das in diesem thread übrigens immer mal wieder wiedergegeben. In Fetzen und Schnipseln, natürlich, und ohne es so richtig verstanden zu haben.

NL
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von NL » 08.12.2013, 06:37

Moin Seoul,
wenn Du übersetzt, schick das bitte an Jan zur Einsortierung in die Nachrichtenthemen. Eine interessante Zusammenfassung, für die sich auch eine vollständige Übersetzung lohnen würde.
Gruss
Niko
PS.: Vollständig ist recht viel. Wir können das auch aufteilen, wenn Du willst.

seoul1
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von seoul1 » 07.12.2013, 23:47

Hallo Nebelzauberer, super, danke.... ich hatte bereits danach gesucht, war aber noch nicht fündig geworden. Ist wohl erst heute abend freigeschaltet gewesen...

Werde mich sofort an die Lektüre machen...
Schönes RestWE
Gruss Seoul

Nebelzauberer
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Nebelzauberer » 07.12.2013, 22:00

Hallo ihr alle,

anbei ein hoffnungsvoller Artikel von Prof. Hallek beim ASH-Konvent in den USA. Ich werde die Tage mal eine verkürzte Übersetzung wagen, sofern erwünscht.

Bis dahin:
http://asheducationbook.hematologylibra ... 8.full.pdf

Eine gute Nacht

Nebelzauberer

Stintino
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Mögliche neue Therapieansätze für Richter's Patienten

Beitrag von Stintino » 29.11.2013, 12:10

Hallo zusammen,

hier eine Meldung aus "CLL Global Reasearch Foundation" über mögliche neue Therapieansätze mit T-Zellen für Patienten mit einer Richter-Transformation. Ist noch nicht viel, ich poste den Beitrag dennoch, weil in der Literatur ja erfahrungsgemäß wenig zu finden ist..

Grüße Stintino

___________________________________________

Potential New Therapy For Richter's Patients

Up to 10% of patients with CLL and SLL may develop a type of lymphoma which is known as Richter’s Transformation. It is unclear whether this may be due to changes in the original CLL cells or if it is caused by the development of a completely new lymphoma. Epstein-Barr virus (EBV), which also causes mononucleosis (the kissing disease), has been a suspected instigator for the transformation, but this has not been conclusively shown.

Determined to find an answer, Dr. Helen Heslop (Baylor College of Medicine) has been assessing whether EBV is involved in Richter’s. EBV produces proteins, and Dr. Heslop examined whether those proteins are consistently found in patients with Richter’s. She also tested the samples for other proteins which are not EBV-associated. The premise is to define exactly which proteins are most commonly expressed in Richter’s. In six samples tested there was only evidence of EBV in 2 samples. In contrast, CLL cells from all six samples expressed very high levels of proteins called SURVIVIN and PRAME.

The plan is to now develop a therapy to specifically target these proteins using killer T-cells (a type of immune cell which attacks antigens such as viruses and bacteria). Dr. Heslop and colleagues at Baylor have used a similar approach to treat patients with other types of lymphoma. The clinical responses were encouraging, so she proposed to develop a similar, customized therapy for CLL patients with Richter’s.

Dr. Heslop has tested whether she can grow killer T-cells targeting the culprit proteins in the laboratory. This proved successful. Now she will take this work forward and develop a clinical trial for Richter’s patients. The T-cells will be customized to target the proteins SURVIVIN and PRAME and the EBV proteins. By targeting this combination of proteins, all patients with Richter’s can hopefully be effectively treated.

Gast

Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Gast » 22.11.2013, 18:43

Hallo Ja, bin auch an Mantelzelllymphom erkrankt und habe gerade meine ersten zyklus hinter mir. Geplant ist je 3x R CHop und 3X R-harp mit anschliessender autologer szt.
Lese nun grad den Artikel ueber Ibutinib und die Kommentar dazu.

Soweit ich das richtig verstehe tendiert ih r aber auch zur SZT oder ????
Kennst DU noch ein "Hausmittel gegn Uebelkeit??

Liebe Grüße, Uwe


j

Cecil
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Cecil » 20.11.2013, 14:36

@Thomas:
Und zu Bendamustin heißt es:
"Für ausnahmslos alle Alkylanzien typisch ist die Myelosuppression. In absteigender Häufigkeit sieht man Neutropenie > Thrombozytopenie > Anämie." http://de.wikipedia.org/wiki/Bendamustin#Nebenwirkungen

zu Mantelzell-Lymphom+Ibrutinib:
Thomas55 hat geschrieben: ..... interessant ist dabei dass mein Hämatologe bei gesunden Patienten trotzdem eine Transplantation mit eigenen Zellen empfiehlt, da hier wohl eine gute Heilungschance liegt und Ibrutinib vermutlich eine Dauerbehandlung bedeutet. ...
Bei der autologen Transplantation werden die eigenen Zellen nur dazu gebraucht, um die dosisintensivierte Therapie (R-CHOP/DHAP) überhaupt, besser und schneller zu verdauen. Laut Leitlinien gibt's dosisintensivierte Therapie nur bis 65 Jahren. Das mittlere Erkrankungsalter aber liegt bei 60 Jahren.

jan
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von jan » 20.11.2013, 11:53

Thomas55 hat geschrieben: danke Jan, habe auch davon gehört, interessant ist dabei dass mein Hämatologe bei gesunden Patienten trotzdem eine Transplantation mit eigenen Zellen empfiehlt, da hier wohl eine gute Heilungschance liegt und Ibrutinib vermutlich eine Dauerbehandlung bedeutet. (sind wir hier nicht etwas OT müsste eigentlich zu den "anderen Leukämien und Lymphome ?)
Stimmt, weil die Meldung über Mantelzelllymphome ist, ist es in gewisser Weise off-topic, aber es wird in den verschiedenen Berichten über die MZL-Zulassung in den USA direkt Bezug auf die ebenfalls beantragte Zulassung zur CLL genommen, und der Wirkweg ist derselbe, daher habe ich es hier reingepostet.

Dieselbe Argumentation (Transplantation = Heilung, TKI = chronische Dauertherapie) war bei CML übrigens vor 10-12 Jahren genau dieselbe. Heute wird bei CML nur noch transplantiert, wenn man muss, und Kombinationstherapien wie auch STOPP-Studien untersuchen, wie man auch die Dauertherapie (bzw. die minimale Resterkrankung in guter Remission) loswird. Kann bei CLL anders sein, muss aber nicht. Ich bin relativ froh, dass ich 2001 der Empfehlung der ersten fünf Ärzte, doch zu transplantieren, weil die TKI sowieso langfristig nicht funktionieren würden, nicht gefolgt bin. Was unvorhersehbar und vielleicht nur Glück mit der Wette aufs richtige Pferd.

Aber nun bin ich wirklich vom Thema abgekommen, daher hast Du recht - sollte wohl in einem anderen Unterforum diskutiert werden :)

Viele Grüße
Jan

Thomas55
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Thomas55 » 20.11.2013, 11:43

jan hat geschrieben:Hallo zusammen,

sicher habt Ihr von der Zulassung von Ibrutinib für die Therapie des Mantelzelllymphoms in den USA vor wenigen Tagen gehört. Ich habe ein paar Quellen kurz zusammengefasst:
http://www.leukaemie-online.de/index.ph ... tid=37:cll

Die Originalquellen sind am Ende des Artikels verlinkt.

Hoffe, das ist hilfreich.

Viele Grüße
Jan
danke Jan, habe auch davon gehört, interessant ist dabei dass mein Hämatologe bei gesunden Patienten trotzdem eine Transplantation mit eigenen Zellen empfiehlt, da hier wohl eine gute Heilungschance liegt und Ibrutinib vermutlich eine Dauerbehandlung bedeutet. (sind wir hier nicht etwas OT müsste eigentlich zu den "anderen Leukämien und Lymphome ?)

Gruß
Thomas

jan
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von jan » 20.11.2013, 11:07

Hallo zusammen,

sicher habt Ihr von der Zulassung von Ibrutinib für die Therapie des Mantelzelllymphoms in den USA vor wenigen Tagen gehört. Ich habe ein paar Quellen kurz zusammengefasst:
http://www.leukaemie-online.de/index.ph ... tid=37:cll

Die Originalquellen sind am Ende des Artikels verlinkt.

Hoffe, das ist hilfreich.

Viele Grüße
Jan

Thomas55
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Thomas55 » 20.11.2013, 10:34

Hallo Cecil,

CD 20 wird auf allen B-Lymphozyten exprimiert, so dachte ich bisher und Wikipedia ist da gleicher Meinung.http://de.wikipedia.org/wiki/Zelltyp Oft besteht ja die Meinung dass Antikörper nur kranke Krebszellen trifft, das ist nicht so, es ist aber so, dass nur eine Zellreihe betroffen wird (im Gegensatz zur Chemo) und selbst das ist inzwischen zumindest bei Rituximab nicht so klar, da wird momentan auf Interaktionen mit dem T-Zellen spekuliert.
Meine Idee, dass Rituximab mir die Lymphos zumindest sehr langfristig senkt, ist dass die Rituximab Monotherapie vor 7 Jahren mir dauerhaft die Lymphos auf unter/um 10 Tsd. gesenkt hat, da liegt es nahe dass das erneute Rituximab das Ganze noch tiefer brachte. Die Granulozyten sind bei der ersten Monotherapie nicht gesunken, dafür bei der letzten Rituxiamab/Chemo so stark, dass man abrechen musste und sie sich erst nach einem halben Jahr wieder erholt haben.
Der "Fachmann" meint einmal dass durchaus bekannt ist dass Rituximab Langfrist- und Spätfolgen haben kann. Wissenschaftlich wäre für ihn eine Knochenmarksuntersuchung interessant, aber es hätte keine Konsequenzen für die Therapiewahl, deshalb haben wir das aktuell nicht gemacht.

Ich bin am Freitag auf einem Kongress, mal sehen ob es da neuere Erkenntnisse gibt.

Gruß
Thomas

Cecil
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Cecil » 20.11.2013, 00:26

Hallo , Thomas,

vorab: Ganz nachvollziehen kann ich nicht, dass Du Deine Leukopenie ausschließlich dem Rituximab anlastet und nicht auch dem Bendamustin. Oder beidem. Es heißt, doch, dass Rituximab selektiv nur auf CD20-postive B-Zellpopulationen wirkt. Ich würde da, glaube ich, den Fachmann/die Fachfrau nochmal anfragen.

Betreffend SZT: Wie denkst Du denn, dass konkret Du vorbehandelt werden könntest/würdest?

Es sind wohl nicht nur fünf Signalwege. Wirft man mal einen Blick auf die ASH 2013 - abstracts betreffend CLL , dann kommen da demnächst auch noch AKT, XPO1 und und und … Kürzlich fragte ich einen meiner Ärzte ganz naiv, ob die diversen Signalwege mit der Expression einzelner B-Zell-Antigene korrelieren, oder? - wie man also unter diesen Umständen eine sog. targeted therapy gewährleisten wolle. Wenn ich es richtig verstanden habe und wiedergebe, wird es mehrere Jahre dauern, bis die optimale Reihenfolge für die Gabe dieser Medikamente geklärt sein wird.

Ich bin mir auch nicht darüber im Klaren, ob für die Durchführung von Kombinationsstudien zweier oder mehrerer TKIs, also für die Beurteilung, ob verschiedene TKIs sich in ihrer Wirkung unterstützen oder sogar behindern, erforderlich ist, dass mindestens einer der TKIs bereits zugelassen wurde. Aktuell gibt es ja noch keine Kombinationsstudien.

Würde ich ein Rezidiv erleiden (dreimal drauf gespuckt! …. oder so ), dann wäre die Sache wohl recht klar: Da ich bereits del 17/p 53 usw. positiv war, wäre wohl Ibrutinib das erste Mittel der Wahl. Eine erneute Transplantation würde leider vermutlich an inzwischen erworbenen Komorbiditäten scheitern.

Thomas55
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Re: CLL-Forschung + Ergebnisse mit Ibrutinib

Beitrag von Thomas55 » 19.11.2013, 14:11

Hallo Cecil,
...wenn ich die Studienliste durchschaue finde ich nur Navitoclax (ABT-263) als Monotherapie. Wie komme ich da zu näheren Infos? Die anderen Kinasehemmer werden ja nur zusammen mit Antikörper oder Chemo gegeben. Beides kommt für mich (vermutlich dauerhaft) nicht in Frage, da mir - nach meiner Vermutung Rituximab - die Leukos und speziell die Lymphos zu sehr abgesenkt hat. Ich hatte nach der Rituximabmonotherapie 2006 die Leukos in Norm und die Lymphos nur etwas erhöht meist unter 60%, das hat sich in 6 Jahren nicht geändert. Die dann 2012 folgende RB-Therapie hat die Leukos dauerhaft unter den unteren Normwert gedrängt und die Lymphos besonders niedrig, deshalb meine Vermutung dass es eine Langfristfolge vom Antikörper war.

Da meine Thrombos nun wieder kontinuierlich sinken (36 Tsd.) muss ich so langsam überlegen was ich tun kann. Entweder wieder - wie viele lange Jahre zuvor - mit Dexahochdosisstößen, das hatte zuletzt allerdings eher weniger Erfolg, oder einen der Kinasehemmer, der könnte super passen um die kiloweise in der Milz sitzenden Lymphos aus ihrem Nest zu treiben, oder eine SZT, die habe ich bisher für mich ausgeschlossen. Die ganzen Contergannachfolger Revlimid usw. haben häufig Nervenschädigungen zur Folge. Bliebe noch die Milz rauszumachen, einmal würde bei der Größe und den wenigen Thrombos jeder Chirurg nicht gerade Hurra schreien, zum anderen würde das ohnehin bisher schon subsitutionspflichtige Immunsystem noch mehr belastet...
Insofern verfolge ich nicht nur für unsere Gruppe sondern auch für mich die Kinasehemmergeschichte intensiv, möchte aber andererseits nicht zu früh einsteigen, da viele Probleme oft erst später deutlich werden, das sieht man ja grade auch bei einem neuen CML-Medikament.

Gruß
Thomas

PS : Habe die Infos gefunden. Ist ja noch in Phase 2 Studie, das ist ja noch viel zu früh...

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