Urkost nach Franz Konz

z.B. welche Therapiewege kann ich einschlagen? Welche Optionen und Alternativen gibt es? Wie interpretiere ich Optionen und wie gehe ich mit der Unsicherheit um?

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Frank
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Beitrag von Frank » 25.04.2005, 09:44

Hallo Schäfchen,

da gebe ich dir voll recht! Ich habe mich nicht mit Urkost auseinabdergesetzt und ich werde das auch nicht tun. Eben aus besagtem Grund. Ich hab ja schon bedenken, wenn ich mich "gesund" (was auch immer das heißt) ernähren möchte. Kann ich überhaupt etwas aus dem Supermarkt, Wochenmarkt etc. kaufen, das nicht gespritzt, gedüngt oder genetisch verbessert ist?

Außerdem möchte ich essen was mir schmeckt. Da gehört ein Stück Fleisch (für mich zumindest) wegen dem Eiweiß oder leckeres Gemüse genau so dazu wie Müsli zum Frühstück oder fettarmes Essen. Ausgewogen ist, denke ich, das Zauberwort. Und, wohlgemerkt, unsere CML ist eine Krankheit, bei der nach heutigem Stand der Wissenschaft keine Heilung durch Urkost, MCDonalds oder sonst einer Ernährung erwirkt werden kann. Es ist ein Gendeffekt der, aus welchem Grund auch immer, entstanden ist und jetzt da ist. Wenn ich ihn wieder loswerden will, dann haben wir die am letzten Wochenende disskutierten Möglichkeiten.

Gesunde Ernährung hilft in diesem Fall nur unterstützend, nicht heilend.

Aber der Glaube versetzt letztendlich Berge.

Lieben Gruß aus dem Schwarzwald

Frank
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Schaefchen
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Beitrag von Schaefchen » 24.04.2005, 22:43

Hallo Jensen,

genau die Einschränkungen habe ich gemeint. Wer sagt mir denn, ob mein Körper nicht schon zu geschädigt ist, dass die Urkost helfen könnte. Das ganze klingt dann vielmehr als eine "Ausrede" wenn es nicht funktioniert.

Ansich ist sicher gegen die Urkost nichts einzuwenden. Schaden könnte es nciht, wenn wir uns natürlicher ernähren, wie vor sehr vielen Jahren halt. Wenn ich mich aber nicht irre, dann zielt das Buch auch darauf ab, dass sich jeder nach der Urkost richtet, die im Idealfall aus der Natur kommt. Ich frage mich aber, ob das durchführbar ist... Ich wohne in einem Dorf mit 1000 Einwohnern. Rundherum viel Wald und Wiesen. Wenn man jetzt annimmt dass jeder einzelne Einwohner sich seine Nahrung aus der Umgebung sucht, Samen, Blätter, Beeren Wurzeln... (tierische Produkte sind ja auch nicht erlaubt) Ich denke schon bei den 1000 EW würde das umliegende Land nicht ausreichen, um alle zu ernähren. Zumal ein Mindestabstand wegen der Schadstoffbelastung zu Straßen und Autobahnen gehalten werden soll. Wie sieht das dann, jetzt der Extremfall angenommen, im Ruhrgebiet aus? Wo sollen sich die vielen Millonen Menschen die Nahrung her holen?
Dann frage ich mich, wie viele Schadstoffe nicht eh schon in der Natur sind, denn ich glaube nicht, dass es sehr viel bringt, sich so natürlich wie möglich zu ernähren, wenn doch alles belastet ist?
Urkost müsste dann auch ein Ausstieg aus der Zivilisation bedeuten. Keine Maschinen, keine Verbrennung, keine Landwirtschaft, keine Züchtung von Pflanzen, halt alles so natürlich wie möglich. Wie viele Menschen können dann noch z.B. in der BRD leben?

Vielleicht geht dieser Gedankengang jetzt zu sehr in das andere Extrem, aber das sind halt meine Gedanken dazu, als ich mich mit der Urkost beschäftigt habe.

Ich kann mich auch an Sätze über Leukämien erinnern, will sie aber hier nicht wiedergeben, da ich mir nicht sicher bin, ob ich mich richtig erinnere.

unknown

Beitrag von unknown » 23.02.2005, 12:23

Hallo Schäfchen,

wenigstens jemand, der dazu mal was schreibt. Welche Einschränkungen meinst Du? Ich weiß nur von Einschränkungen bei zu weit vorangeschrittenen Gewebezerstörungen durch Krebs oder bei MS, welche nur zum Stillstand gebracht werden kann, jedoch nicht geheilt. Oder wenn durch Chemo o.ä. zuviel zerstört wurde.

Ich habe die ganze Tragweite des Buches erst nach dem vollständigen Lesen begriffen, da wird einem vieles klar und viele Fragen werden beantwortet, die Skepsis weicht. Es geht doch darum, das die Krankheit, welche auch immer, ein unnatürlicher Zustand ist, ausgelöst durch unnatürliche Lebensweise, Ernährung und/oder Gifte in der Umwelt. Erbkrankheiten sind sicherlich von dieser Betrachtungsweise ausgeschlossen.

Ich selbst habe keinen großen Leidensdruck gehabt, der mich veranlaßt hat, die Urkost aufzunehmen. Lediglich Heuschnupfen, Schuppenflechte und ständige Müdigkeit tagsüber waren meine Wehwehchen (entschuldige, das muss dir geradezu lächerlich vorkommen, aber es ist halt so) Sämtliche Beschwerden, die ich mit meinen 31 Lebensjahren hatte, waren nach 4 Wochen verschwunden. Bei meiner Mutter übrigens das selbe Ergebnis, obwohl auch sie keine vergelichbar schwere Krankheit hatte.

Ja, wie gesagt, wenn dir das Geld dafür zu viel ist, würde ich dir das Buche für 1 - 2 Wochen ausleihen, es ist wirklich umfassend, und schockierend. Allerdings sind der Verzicht auf Genüsse und liebgewordene Rituale schon sehr heftig und stoßen daher die meisten ab. Welche schlimmen Krankheiten jedoch viele viele Menschen mit der Urkost besiegt haben, steht im Referenzteil des Buches, die meisten mit Angabe von Namen und Adresse, ich denke, da ist nichts gefaked. Meine Mutter hat auch schon Leute angerufen und sich es bestätigen lassen. Warum sollte es auch nicht stimmen, denn niemand schlägt aus dieser Lebensweise Kapital, es sind keine Mittelchen oder teuren Gerätschaften, die man benötigt. Nichts, nur den "gesunden" Menschenverstand. Ja das wars, mehr kann ich dazu nicht sagen. Wenn Du weitere Fragen oder Bedenken hast, schreib bitte auf meine email, das ich hier nicht das Forum zutexte.
Jensen

Schaefchen
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Beitrag von Schaefchen » 23.02.2005, 11:01

Hallo Jensen,

im Sommer hatte mir eine Bekannte auch geraten, mal dieses Buch zu lesen und mich danach zu richten. Ich habe daraufhin im Internet Probe gelesen. Und es gab mehrere Dinge, die mir nicht gefallen haben.
Ich hatte vorher 3 Jahre meine Therapie unterbrochen und war gerade wieder in ärztlichter Behandlung und habe mich entschieden das Geld für das Buch nicht zu bezahlen und nicht wieder alles aufs Spiel zu setzen.
Es mag vielleicht helfen, allerdings stehen im Buch selber auch Einschränkungen und insgesamt war mir das ganze dann doch zu unsicher.
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unknown

Beitrag von unknown » 22.02.2005, 22:05

Hallo, ich nochmal,

wieso gibt es keinen, der dies gemacht hat. Ist der Leidensdruck nicht groß genug? Ist die Ärzte-Versessenheit so allmächtig. Kann man doch damit jede Krankheit heilen (diese Behauptung klingt zugegen sowas von unglaubwürdig, aber es stimmt wirklich) bzw. zum Stillstand bringen. Warum nutzt diese Möglichkeit niemand? Wenn jemand Interesse daran hat, schreibt mir bitte an Jeriido ät yahoo.de. Ich besitze dieses Buch und würde es kostenlos ausleihen!!
Warum ich das hier schreibe? Um jemandem damit helfen zu können. Ich habe nichts davon und bekomme nichts dafür. Ich denke aber, wäre ich in eurer Situation, wäre ich für diesen "Tipp" unendlich dankbar, denn er rettet mein Leben.

Jensen

unknown

Beitrag von unknown » 19.02.2005, 11:36

Hallo,

gibt es jemanden im Forum, welcher mal den "Großen Gesundheits-Konz" gelesen und danach wenigstens seine Ernährung auf die "Urkost" umgestellt hat und mir über seine Erfahrungen damit bezüglich der Krankheit berichten kann?

Viele Grüße
Jensen

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