Was ist mit Georg?

z.B. welche Therapiewege kann ich einschlagen? Welche Optionen und Alternativen gibt es? Wie interpretiere ich Optionen und wie gehe ich mit der Unsicherheit um?

Moderatoren: NL, Marc, jan

unknown

Beitrag von unknown » 08.12.2004, 16:16

Hallo ihr lieben!

Danke erst mal für eure mutmachenden Antworten.
Es ist wirklich schwer eine Entscheidung zu treffen. Die Ärzte nehmen einem das nicht gerade ab, obwohl ich manchmal denke, dass es ganz wäre wenn. So hat man am Ende wenigstens einen Schuldigen, wenn etwas schief geht :)
Na ja, wofür ich mich entscheide weiß ich nicht. Das was Pascal gesagt hat ist ein sehr kluger Gedanke (ich meine das mit den Lebensjahren). Es wird auf jeden Fall etwas sein, dass ich in meine Überlegung mit einbeziehen werde.
Allerdings sehe ich die Tabletten nicht ganz so positiv. Jedesmal wenn ich sie schlucke und das ist ja nun mal täglich, weiß ich nicht genau, wie schädigend sie in meinem Körper wirken. Im Prinzip treffe ich die Enscheidung ja schon jeden Tag, wenn ich die Tabletten scklucke und jeden Tag ist da die Angst, dass diese Entscheidung falsch ist.
Es ist auch ein blödes Gefühl, wenn man so gar nichts tun kann. Ich sitze ja nur rum. Bei einer Transplantation kämpft man wenigstens, so kommt es mir vor.
Einer der Ärzte hat mal gesagt: Man muss sich klar darüber werden, was für eine Art Mensch man ist. 1. Man ist jemand, der durch die Hölle gehen will, bereit ist schmerzen zu ertragen und alles zu Riskieren und dann frei zu sein. Oder 2. Man ist ein Mensch, der so lange wie möglich, so bequem wie möglich lebt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich noch jung bin und vielleicht impulsiever, aber ich würde nach diesen Möglichkeiten die 1. wählen.
Ich weiß es einfach nicht.
Weiß jemand was mit Georg passiert ist?
Was hat er gemacht?
Weiß jemand wie alt georg war?

Bis bald. Esther
ps: Ich wünsche euch auch ein kraftvolles Leben und hoffe, dass jeder für sich seine richtige Entscheidung findet.

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