Ich kann es nicht verstehen...

z.B. welche Therapiewege kann ich einschlagen? Welche Optionen und Alternativen gibt es? Wie interpretiere ich Optionen und wie gehe ich mit der Unsicherheit um?

Moderatoren: NL, Marc, jan

unknown

Beitrag von unknown » 25.12.2007, 22:38

Hallo Guten Tag,
also, mein Vater ist auch so ähnlich von dieser Welt gegangen, nur er war bedeutend JÜNGER nämlich 59 Jahre. Nach Bekanntwerden das er CML hat, hatte er noch zwei Jahre zu leben und das war verdammt kurz. Die ersten Belgeiterscheinungen waren Nachtschweiß, Muskelschmerzen. Dann Chemotherapie in Lübeck,weil er da in kur war und dann den Totalausfall hatte, weil er nicht mehr laufen konnte. Anfang November galt er als KREBSFREI.
Anfang Januar 01 kam er nach MARBURG , nahm an der Studie von denen teil STI 571-
um Knochmarktransplantiert zu werden, nur dann kam ein Blastenschub und alles ging innerhalb 1 Woche zuuuu schnell, das einem nur schwindelig wurde.
<IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_frown.gif"> Denke das mittlerweile die Forschung und Medizin wieder weiter ist.
Wünsche allen alles GUTE Gruß aus Kassel von Sandra

unknown

Beitrag von unknown » 21.02.2007, 04:26

Hallo,
meine Tante (70) hat Ende letzten Jahres die Diagnose Leukämie bekommen. Ein Schock! Dann wurde eigentlich sofort die Behandlung begonnen. Man sagte Ihr, dass man drei Chemotherapien machen muss. So, ich brauche Euch nicht erzählen, wie es dann weiter ging. Wichtig ist nur, dass meine Tante alles, aber auch wirklich alles bis Ende der zweiten Chemo prima und mit viel Mut/Lebenswillen überstanden hat. Ich bekommen das ganze nur über das Telefon mit, da ich seit einigen Jahren in Asien lebe. Sie wurde dann über Weihnachten und Neujahr aus dem Krankenhaus entlassen und durfte mit Familie und Freunden feiern. Habe sie dann noch einmal besuchen können und bin anschliessend wieder aus Deutschland ausgereist. Sie sah so gut aus und wenn sie Ihre Perücke trug, hätte niemand geglaubt, dass sie krank ist. Dann kam sie zur dritten und letzten Chemo wieder ins Krankenhaus. Man machte noch einmal eine Untersuchung und konnte Ihr und uns die wunderbare Nachricht übermitteln, dass keine, ich betone, keine Krebszellen mehr vorhanden wären. Man sagte ihr, dass alles supertoll aussehen würde. Und dann begannen sie mit der dritten Chemo. <IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_cry.gif"> Es war sooo furchtbar. Sie konnte nicht mehr essen (das kannten wir schon von den ersten beiden), keinen Stuhl und Urin mehr bei sich halten, der Po war dadurch so wund, dass sich alles entzündete. Sie wurde dann durch eine Magensonde ernährt und trug Windeln. Sie bekam offene Stellen am Rücken usw. Es ging ihr sehr schlecht, aber sie war immer noch guten Mutes, denn wir dachten:"Nach der letzten Chemo kann es ja dann nur noch aufwärts gehen!"
Chemo war zu Ende und dann ging es richtig bergab. Es ging ihr von Tag zu Tag schlechter. Nun liegt sie auf der Intensivstation. Lungenentzündung und seit zwei Tagen im Koma. Gestern vielen die Nieren aus... Die Ärzte geben uns nicht mehr viel Hoffnung.
Mein Gott, wie kann das möglich sein? Alles lief so gut und nun sagen die Ärzte, dass wenn kein Besserung auftritt kann sie in drei bis vier Tagen tot sein.
Haben die Ärzte die letzte Chemo einfach zu hoch dosiert? Haben sie dadurch den ganzen Körper kaputt gemacht? <IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_evil.gif">
Wir finden keine Erklärung! Sie hatte sich so fantastisch erholt und strotze vor Kraft und Lebensfreude!
Sie hatte noch sooo viel vor und sie will leben !!! <IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_cry.gif"> <IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_cry.gif"> <IMG SRC="modules/phpBB_14/images/smiles/icon_cry.gif">
Können wir noch irgentetwas für sie tun?
Wer hat ähnliches gehört oder erlebt?
Freue mich über jede Antwort!

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