Leukämie-Online 06.09.2010, 22:27
Homepage ¦ Suche ¦ Feedback ¦ Login ¦ Abmelden ¦ Impressum ¦  ¦ English 
Suche   
Neues & Foren
· Nachrichtenthemen
· Archiv ältererer Artikel
· E-Mail-Newsletter
· SMS-Erinnerung
· Diskussionsforen

Über Leukämie
· Über Leukämie
· Neu diagnostiziert?
· Häufige Fragen (FAQ)
· Leukämie-Lexikon
· Bücher
· Artikel-Download
· Links im Internet
· Spenden
· Über uns/Impressum

Aktuelle Termine
Für die kommenden Wochen ist kein Veranstaltungstermin eingetragen, spätere siehe Monatsübersicht.

Möchten Sie eine Veranstaltung vorschlagen?

Neue Links
·Laurig.de KMT-Blog
·Lifeline Special CML
·CELSG - Central European Leukemia Study Group
·Int. CML Foundation
·Medikamentenmitnahme ins Ausland

[Weitere Links]

Forscher Team erarbeitet Genatlas
von marc
am Mittwoch, 13. Januar 2010 um 21:47 Uhr
(630x gelesen)

Forschung Die Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Informatik und Biomathematik der Universität Münster erstellen seit dem 1. Januar 2010 unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Dugas einen so genannten "Leukämie-Genatlas". Ziel des Projektes ist, der Leukämieforschung eine umfassende Datenbank aller weltweit verfügbaren Leukämiedaten bereitzustellen.

Die José Carreras Leukämie-Stiftung ermöglicht das auf die Dauer von zwei Jahren angelegte Projekt mit 117.600 Euro.

Mit dieser neuen Datenbank soll ermöglicht werden, dass die Daten aus der Untersuchung von Patienten und aus der Forschungsarbeit mit Zellkulturen mit bereits bekannten Daten automatisiert verglichen werden können. Dadurch sollen die Forscher bei der Auswertung ihrer Daten unterstützt und aufwändige Doppeluntersuchungen vermieden werden. „Mit dem „Leukämie-Genatlas“ lässt sich schnell erkennen, ob die eigenen Forschungsergebnisse mit denen anderer Wissenschaftler übereinstimmen“, sagt Prof. Dr. Martin Dugas. Durch den „Leukämie-Genatlas“ dürfe laut Prof. Dr. Martin Dugas manche kostenintensive Studie sogar überflüssig werden, weil dieser sie als Dopplung erkennen könne.

Die besondere Herausforderung des Projektes bestehe laut Prof. Dr. Martin Dugas darin, dass neue molekulare Untersuchungsverfahren enorme Datenmengen produzieren. Diese müssen mit speziellen Computerprogrammen ausgewertet werden. Dabei suchen die Leukämieforscher die so genannten „Gensignaturen“. Diese „Gensignaturen“ zeigen die im Rahmen der Leukämie aufgetretenen Veränderungen der Genfunktion und liefern somit wichtige Informationen zur Art der Leukämieerkrankung und ihrer Therapierbarkeit. Damit gibt der „Leukämie-Genatlas“ Leukämiepatienten neue Hoffnung auf Heilung.

Beim Aufbau des "Leukämie-Genatlas" arbeiten die Münsteraner Wissenschaftler mit Leukämieforschern aus München, Münster, Ulm, Mannheim, Dresden und Los Angeles zusammen. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Partnern soll sichergestellt werden, dass der "Leukämie-Genatlas" den Bedürfnissen der Forscher entspricht.

Der „Leukämie-Genatlas“ soll allen Leukämieforschern und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Presseecho.de vom 12.01.2010

[Diesen Artikel per E-Mail versenden] | [Diesen Artikel drucken]

 
Login
Mitgliedsname
Passwort
Registrierung

Verwandte Links

Weitere Artikel zum Thema 'Forschung':
· Leukämie: Bessere Aussichten durch Antimykotika...
· Informierte Einwilligung bei klinischen Studien Ei...
· stat5: Neuer Therapieansatz für Leukämien...
· Studiendatenbanken: Innovative Therapien der Zukun...
· Stillgelegte Bereiche im Erbgut als früher Warnhin...
· Suche nach molekular-gezielten Therapieansätzen ge...
· Genetisch modifizierte Blutstammzellen ermögliche...
· CD19-Antikörper erfolgreich bei malignen Lymphomen...
· Neue Marburger Forschergruppe erforscht Resistenzm...
· Studie: Methadon tötet Leukämiezellen...
· ...Weitere Artikel

Weitere Artikel von marc


Meistgelesener Artikel zum Thema 'Forschung':
Deutsche Krebsstatistik: 10.250 Leukämiefälle/Jahr, mittleres Alter 63 Jahre



Alle Logos, Marken und Warenzeichen sind Eigentum Ihrer jeweiligen Besitzer, Kommentare und Beiträge fremder Autoren stehen im Verantwortungsbereich der jeweiligen Autoren. Soweit nicht anders angegeben liegt das Copyright (c) von Artikeln bei Leukämie-Online. Leukämie-Online wird von Betroffenen für Betroffene betrieben und ist kein medizinischer Ratgeber. Holen Sie bitte im Bedarfsfall medizinischen Rat bei Ihrem Arzt ein. Hinweise zu Haftung und Nutzungsbedingungen finden Sie im Impressum.