Die Strahlentherapie kann bei einer akuten myelotischen (AML) oder lymphatischen Leukämie (ALL) auf verschiedene Art und Weise eingesetzt werden.

Eine Ganzkörpertherapie kann im Rahmen der Stammzelltransplantation benutzt werden, um das Knochenmark und damit die Tumorzellen abzutöten. Diese Behandlung kann durch Chemotherapeutika ersetzt werden.

Auch Hirn und Rückenmark können bestrahlt werden, wenn diese befallen sind. Die Strahlentherapie aber bei der ALL auch zur Vorbeugung eines Befall eingesetzt werden.

Bevor diese Behandlung eingesetzt wurde, mussten bis zur Hälfte aller Patienten damit rechnen, dass ein Krebs im Gehirn oder Rückenmark auftrat. Heute entsteht Krebs im Gehirn oder Rückenmark nur noch bei jedem 20. Patienten.
Die Strahlentherapie erfolgt von außen und kann im Rahmen einer Tagesklinik durchgeführt werden. Die Behandlung erfolgt einige Wochen lang mehrmals pro Woche.

Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie hängen von der verwendeten Dosis und vom Bereich ab, der bestrahlt wird. In Krankenhäusern, die auf die Strahlentherapie spezialisiert sind, gibt es auch Zusatzangebote, um die Nebenwirkungen der Therapie möglichst gering zu halten.

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